Hoffnung
Januar 27, 2012

Hoffnung     (Audio)      

24.06.2011

Das Gegenstück zur Hoffnung ist nicht die Hoffnungslosigkeit,

es ist die Ignoranz.

Die Wurzel der Hoffnung, die sie nährt, ist nicht der Wunsch an sich, sondern die Angst die dich erfüllt.

Die Angst ist dein Leben.

Sie ist deine Basis, dein Weg und dein Ertrag.

Du betest sie an, auf dass sie nie vergehen möge und so sei es denn.

So gebiert die Angst die Hoffnung im Geheimen und unerkannt.

Das ist der Kreislauf, den du Leben wagst zu nennen, und all deine Kraft steckst du hinein, um die Maschine zu betreiben.

Das ist dein Motor um MICH abzustreifen.

Doch wohin willst du flieh‘n? Denn alles das bin ICH.

Das Zimmer, in dem du dich mit deiner Angst verkriechst, ist der Raum, den ICH erschaffen hab, damit ER durch Dich geschmückt erscheint.

deine Angst ist MEIN Lachen, das durch die Schöpfung hallt.

Steh einfach still und MEIN Lachen wird deine Angst durchströmen und wenn du willst, dann bist du frei.

Am Lachen wirst du MICH erkennen, denn es ist sanft und still.

Dann kannst Du sehen, dass die Angst nie war, als was sie dir erscheint.

Die knisternde Essenz der Angst, die du so scheinbar fühlst, ist die Essenz des Lebendigseins an sich.

Oh, wie dein Verstand doch danach lechzt genau dies zu unterwerfen.

Nun höre!

Das kann nicht gelingen, denn wir sind auf immer schon vereint.

Weil DU und ICH das EINE sind auf Ewigkeit.

Ein Gebet, dass die Hoffnung in dir sterben möge, ist das Gebet des Lachens an sich selbst, an das Lebendigsein, in dem die Angst erscheint.

dein tägliches Gebet an deinen Gott die Angst, das du gewöhnlich betest, ist das Gebet an deine Ignoranz und du betest so maschinenmäßig, dass du es nicht mal mehr bemerkst, sobald du Morgens deine Augen öffnest.

Übrigens kommst du dann gerade aus dem Schlaf in dem ICH dich wiegte, um dich zu erquicken und du schlägst mit Fäusten auf die Liebe ein.

Bleib so und du wirst sterben wie der ärmste Hund, verdurstet im Schlaraffenland.

Doch hast du genug, dann bete, dass die Angst dich überwältigt und über dir zusammenschlägt, dass sie dich einhüllt von allen Seiten und bleibt und niemals geht.

Lad sie immer und immer wieder ein und gib ihr allen Raum. In diesem Raum wird deine Hoffnung sterben, denn auf solch Gift kann die süße Droge nicht gedeihen.

du wirst dann gehen, denn deine Zeit ist um.

Die Zeit, die wohlgemerkt die MEINE IST, denn du hast nie etwas besessen, was nicht von MEINEN Kräften ist.

Wenn die Hoffnung stirbt, diese süße Droge, und auf dem Grund der Angst verdirbt, so verwandelt sich die Perspektive und die Energie der Angst zeigt sich als vibrierend reine Lebensform.

Form noch deshalb, nicht weil es wirklich eine gäbe, nur weil Dein Schauen noch kein Sehen war.

Ist Deine Absicht wirklich rein und wird durch Dein Herz gefordert, wird durch die Angst gesehen, was immer IST, und das ist wirklich wahr.

Nun gib acht auf die Gedankengänge, auf dass Du es nicht verdirbst!

Denn schnell fragt der Verstand, um nicht zu versinken in die Vergessenheit.

Warum so kompliziert, wenn es so einfach war?

Das fragst du MICH, du Narr!

Frag deine dummen Gedanken, in denen ICH nicht vorgesehen war.

Eingeschlossen in deiner eignen Blase in Dummheit, die aus Ignoranz besteht, ist es MEINE Weisheit, in der du eingehüllt in Blindheit bis zu deinem letzten Tag dem Tod entgegen schwebst.

Also!

Benutz die Angst, um jede Hoffnung zu verderben, und nimm MEINE Hand, die anfangslose Zeiten in Deinem Herzen auf Dich wartend ruht.

Bleib still und die Furcht geht durch Dich durch wie eine dunkle nasse Wolke und am Ende siehst Du MICH in Licht gehüllt.

Dort stirbt das kleine du für immer und dann geht die Reise endlich los.

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Freier Wille
Januar 26, 2012

Fragen eines Freundes

Wie ist das mit dem freien Willen? Hat der Mensch eine freie Wahl?

Freier Wille

02.01.2012

Die uralte Frage nach dem freien Willen ist an sich gar keine richtige Frage, sondern eher eine Behauptung aus einem bestimmten Blickwinkel, aus einer bestimmten Perspektive.

Für eine Person gibt es zweifelsfrei das feste Gefühl dass sie eine Wahl treffen kann. Das der Wunsch, der hinter dieser Wahl steht, nicht immer erfüllt wird (oder fast nie), ist für eine aufmerksame und intelligente Person allerdings auch eine gesicherte Tatsache. Es stellt sich also natürlicherweise für diese aufmerksame Person die nächste Frage;

 Was hat es mit dem freien Willen oder mit der freien Wahl auf sich, wenn sie nicht oder nur sehr selten zu dem gewünschten Resultat führt? Wozu ist der freie Willen dann nützlich?

Wir sprechen hier von etwas Fundamentalem, etwas auf dem diese Welt, die uns nun so krank und verrückt erscheint, gegründet ist.

Aufmerksam, ohne innere Bewegung und Urteil diese Frage zu betrachten ist Heilung. Die Antwort liegt in jedem selbst und niemand sollte einfach akzeptieren was hier steht. Die Antwort darauf selbst zu Sehen, ist das Potenzial aller Menschen. Das ist Finden.

Dort wo die Person weggefallen ist (bzw. gesehen werden muss, dass sie nie existiert hat) muss wahrgenommen werden, dass die Dinge einfach geschehen und Ereignisse sich einfach manifestieren. Der freie Wille der Person spielt dabei überhaupt keine Rolle.

Natürlicherweise kann das eine Person nicht akzeptieren, da die Annahme eine freie Wahl zu haben eine wesentliche Säule des (unbewussten) Existenzbeweises der Person ist.

Doch beide Sichtweisen sind nur Perspektivbetrachtungen, entweder von einer Person oder von einer Nicht-Person. Beides sind somit Wahrheiten, doch sie sind relativ.

Wobei die Perspektive der Nicht-Person mehr in Richtung absolute Wahrheit zu weisen scheint.

Die absolute Wahrheit ist, dass hinter allen Perspektiven die Frage nach Willensfreiheit gar nicht existiert. Sie stellt ein Konstrukt dar, ein Ablenkungsmanöver des Verstandes. Es ist nur ein Gedankenspiel und Gedanke ist nicht Freiheit.

Wille ist Stille die „willt“ oder „nicht-willt“.

Potenzial das sich manifestiert „willt“ ohne jede Spur von menschlichem Einfluss.

Potenzial das sich nicht manifestiert „ nicht-willt“ ohne jede Spur von menschlichem Einfluss.

Potenzial als Manifestation „ willt“ sich in Stille in Objekten die Personen erscheint.

Scheinbar.

Das ist schon alles.