Fragen, Antworten, Gespräche…
August 10, 2019

Fragen, Antworten, Gespräche…

10.8.2019

Es gab in letzter Zeit einige Fragen und einige Gespräche zu dem Thema des „richtigen Weges“. Ein paar Fragen nach spezifischen Methoden in Verbindung mit der eigentlichen Motivation der Suche und dem was gehofft wird zu finden. Fragen nach dem eigentlichen Ziel, dass diese ganze Mühsal sowie dem Aufwand der Suche gerecht werden soll.

Der Aufwand der Suche soll sich also rechnen… so so..

Da es offensichtlich schwierig war das Ziel, dass so aufwändig zu erreichen und so fern zu sein scheint, und nach dem so mühsam gesucht wird, tatsächlich zu benennen, ohne in allgemeine Phrasen und Metaphern abzudriften, haben wir uns, der Kommunikation halber, auf die allgemeinste und üblichste Metapher geeinigt.

Wir haben das Ziel der spirituellen Suche als Suche nach „Freiheit“ benennen müssen, da wir uns auf keine bessere Bezeichnung einigen konnten.

Dass das was gesucht wird schon anfangs-los da ist, konnte offensichtlich durch den Fragenden nicht gesehen werden.

Dass dies was schon anfangslos da ist nicht mit Worten beschrieben werden kann, ist ebenso offensichtlich.

Und doch finden Gespräche darüber statt. Das wird hier als das eigentliche Mysterium gesehen, da gesehen werden muss, dass wenn diese „Freiheit“ für den Sucher erfahrbar wird als erste Reaktion ein Zurückschrecken, ein Abweisen, ein „Das habe ich mir so nicht vorgestellt“ erfolgt.

Ja, Freiheit hat keine Gnade mit unseren üblichen verstandeskonditionierten romantischen Vorstellungen von Glück, Harmonie und Bedeutung.

Das tatsächliche Erfahren von Freiheit löscht den Erfahrenen völlig und radikal aus. Wenn das nicht geschieht ist das, was du als Erfahrung von Freiheit bezeichnest, nur eine eigenproduzierte Erfahrung deines aufgeblasenen Verstandes. Ein Mindfuck unter vielen anderen Mindfucks.

Im Zusammenhang mit dem Versuch über deine Fragen, zu Methoden, Suche und Finden, zu sprechen haben wir auch über die Verse aus „Menschenkind“ gesprochen. Hier sind einige Auszüge der Kommentare dazu:

Spüre die Verzweiflung. Kannst du sie fühlen? Dann spüre die Energie, die sie antreibt. Gut!

Die erste Strophe ist sehr einfach zu verstehen. Jedes Wesen, dass sich auf den Weg nach Freiheit machen muss, oder ein anderes Wort mit selber Bedeutung… nach Wahrheit suchen muss, spürt diese Verzweiflung. Egal wie die Lebensumstände sind, wir müssen uns auf den Weg machen. Der Druck, der diese Energie ausübt und uns dazu antreibt die Suche zu beginnen, ist unabweisbar.

Tatsächlich aber geht es nicht darum wie ein Irrer durch die Welt zu reisen und jedes mögliche spirituelle Event mitzunehmen.

Tatsächlich fordert dich dieser immense Druck eigentlich nur auf nach „innen“ zu schauen und wahrzunehmen was schon ist.

Da Suche, besonders spirituelle Suche, aber ein Ausweichen ist, fährst du lieber nach Peru zu einer Ayahuasca Zeremonie um die Erfahrung von liebevoller weiblicher Energie zu machen und somit deine romantischen Vorstellungen von Freiheit zu befriedigen.

Das ist natürlich völlig in Ordnung, hat allerdings in Verbindung mit deiner romantischen Motivation und Vorstellung nur wenig mit Finden der Wahrheit zu tun. Das ist unter den besprochenen Bedingungen einfach nur spirituelles Entertainment.

 Dann gehe hinein in diese dunkle Wolke.

Hier wird der Weg nach „innen“ angesprochen. Unsere Verblendung, unserer Verwirrtheit, unsere Dumpfheit und die Grausamkeit, die daraus erwächst, direkt anzuschauen ist purer Horror und doch unabdingbar. Bis wir es wagen soweit zu gehen, jetten wir üblicherweise ein paar Jahre durch die Welt und nehmen an den abenteuerlichsten spirituellen Events teil, führen zweifelhafte Praktiken aus und begeben uns freiwillig in die Hände von fragwürdigen Menschen, die vorgeben dir die Freiheit geben zu können. Das ist ziemlich absurd, oder?

Nun mach keine der drei üblichen Bewegungen. Hin-Weg-Dagegen. Bleib still und rühr Dich nicht!

Das Erscheinen als Mensch-sein ist nur ein Ausdruck, ein Muster. Innerhalb dieses übergeordneten Musters des Menschsein-an-sich, drücken wir uns als Individuen mit drei grundlegen Bewegungen aus. Diese Bewegungen sind energetische Basisbewegungen und entfesseln, in unserer üblichen Dumpfheit, ihre Wirkung als Neid, Angst und Zorn. Das ist die simple Basis unseres üblichen Tuns und wenn das nicht gesehen werden kann, ist es das die Basis für unsere rastlose Suche nach Frieden. Auf der Suche nach Frieden, Freiheit, Wahrheit gehen wir ohne zu zögern über Leichen.

Bleib still und rühr dich nicht… das ist ein schwieriger Moment für uns Menschen. Wir sind so voller Leidenschaft und das Muster des Tuns ist so überwältigend tief der gewöhnliche Ausdruck des Menschseins, das wir das Stillsein an diesem Punkt unserer Reise nur imitieren können. Bestenfalls bedeutet hier „still bleiben und nicht rühren“ dem zu folgen was unser Verstand für Stille und Bewegungslosigkeit hält. Das ist aber auch ein Tun und hat nichts mit Stille zu tun. Doch was anderes als Imitation haben wir an dem Punkt nicht zur Verfügung.

Die Kraft, die alles antreibt, wird auch alles stoppen. Nun ist die Verzweiflung Dein bester Freund, sie gibt Dir alles, um nun für immer anzuhalten.

Das Anhalten, das wir so ersehnen, liegt außerhalb unseres Zugriffs. Genau so wenig wie der Antrieb zur Suche und Tun von dir kommt. Die gewohnheitsmäßige Annahme das du ein festes unabhängig existierendes Wesen bist, führt zu einer Verschiebung der Wahrnehmung, in der du der Mittelpunkt des gesamten Universums zu sein scheinst. Das ist ein Irrtum und an diesem Punkt deines Weges dämmert dir das so langsam. Du bist nicht mehr so sicher was wirklich und was unwirklich ist. Das ist ein gewaltiger Schlag gegen deine Dumpfheit.

Sie ist die Treppe zu Deinem Tempel, der in deinem Herzen auf Dich wartet.

Tatsächlich ist die Treppe ein Symbol dafür, dass es keinen Weg zurückgibt. Du bist nie fortgewesen. Du träumst einen Traum, in dem du Mensch bist und einen Weg zu gehen hast um wieder DU zu sein. Ein ziemlich hirnrissiger Traum, das sich ein kleines gallertähnliche Stück Hirn zusammengesponnen hat. So wie sich kleine Kinder unheimliche Geschichten erzählen, um sich schaurig schön zu gruseln. Dann aber bei dem kleinsten Geräusch in Panik verfallen, da sie vergessen haben, dass sie sich diesen ganzen Unsinn selbst ausgedacht haben.

Dort opfere Dein Leben, das Du nie besessen hast.

Wenn das alles gesehen werden kann, keine Zweifel bestehen und Hingabe als einzige Möglichkeit verbleibt, so erfolgt die größtmögliche Geste, zu der das Ego in der Lage ist. Es gibt sich hin.

Tatsächlich hofft das Ego mit diesem Manöver der Großmütigkeit mit „hinüber“ genommen zu werden. Diese Hoffnung ist völlig unbegründet.

Hinauf geht ein Mensch, der sich als Gott fühlt, und herunter kommt das Göttliche, was sich verloren hatte-im Spiel ein Mensch zu sein.

Diese Zeilen stehen für sich selbst und jegliche Erklärung sollte unnötig sein. Falls doch noch Fragen aufkommen, so fange einfach wieder bei Zeile eins an zu lesen.

Nun da Du siehst, von allem verlassen, es war nie real.

An diesem Punkt hört jegliche Suche auf. Sie hat nie existiert. Die Erfahrung des Mensch-sein-müssen löst sich auf. Das liest sich vielleicht einfach, allerdings ist das eine Erfahrung, die es in sich hat. Die vollständige Integration der Erfahrung des Auflösens des Mensch-seins geschieht als das Leben was wahrgenommen wird. Die Muster, die unsere gefühlte körperliche Existenz ausmachen, fangen an sich aufzulösen. Das ist vielleicht noch irgendwie beschreibbar, allerdings wenn dort diese Erfahrungen auftauchen, sind auch alle Fähigkeiten präsent diese Erfahrungen zu integrieren. Das ist absolut ausreichend.

Nun da keine Hoffnung auf irgendwas besteht, lodert die Liebe im Herzen und wird die Sonne sein.

Das IST was die restliche Zeit deiner Existenz, DU als Ausdruck der Unendlichkeit, deine Begleiterin sein wird. Das ist mehr als du jemals zu erhoffen gewagt hast.

Das ist die Wahrheit über den Weg Jesu zu Christus.

Das kann nicht kommentiert werden, da hier überhaupt kein christlicher Background vorhanden ist.  Das ist eine abschließende Bemerkung eines Freundes, der sehr christlich aufgewachsen ist, und für den sich diese Zeilen, auf seine Frage hin, manifestiert haben.

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Selbst-los
Februar 22, 2012

Kuss der Stille/Tagebuchnotizen 2011

Selbst-los

10.7.2011

Das Anschauen des Nichts, das alles allem gleichgestellt sein, das Bedeutungslose und Inhaltslose das sich manifestiert und auflöst. Dies öde trockene Etwas in dem Substanzlosigkeit und Sinnlosigkeit wahrgenommen wird, trocknet alles aus.

Die Wahrnehmung des Wahrgenommenen, die Bedeutung dessen oder auch die Nichtbedeutung ist durchdrungen von Trostlosigkeit und faden Geschmack.

Es ist ein dunkles Leben, dessen einziger Lebensinhalt darin zu bestehen scheint dies mit Gleichmut zu ertragen und endlos anzuschauen bis zum letzten Tag, ohne Ausweg, ohne Hoffnung da es überall zu sein scheint.

So verging eine lange Zeit.
Scheinbar.

Und dann scheinbar grundlos erhebt sich aus dieser Tristesse, die scheinbar andere Seite der Medaille, das Alles des Nichts.
Die Schau ist überwältigend.
Dort wo früher alles gleich tot aussah, wird nun die gleiche Lebendigkeit in den Formen gesehen.

Ein Schleier scheint abgefallen, der alle Formen gleich inhaltslos erscheinen ließ und Gleichmut in Gleichgültigkeit zu verwandeln drohte.
Die Verzweiflung löst sich in Rauch auf und der Rauch steigt in Stille kerzengerade in den blauen Himmel der wolkenlos die Welt umspannt.
Doch es fehlt noch mehr als dieser Schleier und die Vision der düsteren verzweifelten Welt.
Zu Rauch ist auch der geworden der in der Tristesse der Leidende war und verzweifelt nach Befreiung suchte. Diese getriebene Suche nach Glück, Liebe und Wahrheit.
Der Leidende ist weg.
Der Suchende ist weg.

Die Suche nach ihm ergab, das er nie da war, ebenso nicht die düstere Welt mit seinem Leid und den furchtbaren Geschichten.
Doch wer untersuchte jetzt das was scheinbar nie gewesen war?
Der Blick fällt nach innen und es wird niemand wahrgenommen.
Also niemand ist hier. Wer das sieht ist unbekannt.
So bleibt nur das der Jemand selbst der Schleier war der die Welt verdunkelte und die Suche nach dem Licht anstiftete.

Doch das Licht ist immer da, das kann nun mühelos gesehen werden, wenn auch von niemand. Der offenbarte Reichtum glitzert und blitzt im Schein des ewigen anfangslosen Lichtes. Hier lädt alles zum Verweilen ein, das Paradies ist offenbart.

Sonst hat sich nichts geändert und damit alles.

Subtil ist die Versuchung, fein die Falle, das hier als Ziel erfahren zu wollen, obwohl sogar das Wollen abgefallen ist. Das ist ein Rätsel.
Sogar niemand kann ergriffen werden von dieser Pracht.
Als ob Dies, als Verführung, sich selbst verführt um zu bestehen oder um nicht zu bestehen.
Alles ist willkommen, ohne etwas vorzuziehen.

Nun hilft scheinbar der trainierte Gleichmut, die gedrillte Geduld das Nichts ertragen zu müssen, als Jemand noch das Glück jagte.
Das hilft zwar niemand, doch so trägt die Ruhe oder umgekehrt diese Ruhe trägt das Alles einfach auch als Nichts gesehen wird. Und so erhebt sich Dies unberührt aus sich heraus und sinkt in Dies auch wieder unberührt ein.

Mühelose Manifestation von Nichts in Allem und Allem in Nichts, gestreichelt von niemand klaren Blick.
So wird gesehen das auch in der Fülle des Nichts alles gleich Ist.

Kein Greifen, nur Freiheit auch von Allem.
Unberührbar, unbefleckbar, nur Sehen dessen.
Da ist nur Gleichmut. Das Jemand verschwand in niemand.
Jemand war nie gewesen.
Niemand wird nie sein.
Dies schaut.
Wahrnehmung ist das Wahrgenommene, das sich wahrnimmt.
Einfach.

Doch am Ego selbst ist nichts verkehrt. Es ist Dies das als Ego erscheint. Das Ego ist das Selbst das unglücklich im Schatten nach dem Licht umher sucht, im Schatten den es selber wirft.
Das beendete Unglück ist das Ende des Egos, nicht mehr und auch nicht weniger.

Selbst-los.

Es gibt keine zwei Seiten einer Medaille.
Das Eine IST, das scheinbar als zwei erscheint.
Na und, die Welt endet nicht.
Wahrnehmung endet nicht.
Der Traum bricht nicht zusammen, obwohl auch das geschehen kann.

Alles ist so wie vorher.
Alles ist fundamental neu!

Angst
Januar 28, 2012

Angst    (Audio)       

25.06.2011

Die Angst, die Wurzel allen Übels
Der Grund hier glauben fest zu sein
Die Angst und nicht die Ängste, die nur die kleinen Töchter spielen
Die Angst, also wie im Guten und im Bösen, ist der Anker dieser Welt

Sie ist nicht nur aufs engste mit dem kleinen du vertraut, sondern auch verwoben mit dem falschen selbst, das, so glaubst du, selbst MICH in dir gefangen hält
und so bereit ist zu Glauben in Wirklichkeit zu sein.
Von MEINEM Leben hat sie keine Ahnung, sonst müsste sie ihr Antlitz heben und würde einfach gehen ins NICHTS hinein.
Aber um diesen Zustand zu erhalten, musst du ständig auf den Boden schaun und dort siehst du in den dunklen Pfützen dieser Welt nur dein angstverzerrtes Antlitz schweißbedeckt und voller Grauen.
Das ist deine Welt.
Sie ist gebaut aus dem besten Stoff MEINER ganzen Herrlichkeit.
Sie ist aus umgekehrter Liebe befleckt von Hass und Neid.
Sie dient als Schemel, dein Herrschaftssitz, auf dem du thronst in dieser Wüste der Trostlosigkeit.
Doch höre!
Dieser Thron hat nur zwei Beine und wackelt nur zu schnell.
Wie lange wird es dir gelingen still zu sitzen und nicht umzufall’n?
Ach, du sagst du hättest alle Zeit in dieser Welt.
Nun, meine umgekehrte Liebe, aber ICH BIN schon Ewigkeit.
deine Zeit ist ausgeliehen von MEINES Gnaden Willen und hier wird dein Zorn nicht erwidert, hier in MEINER Herrlichkeit.

Die Liebe auf ewig, meine ausgestreckten Hände empfangen dich, wenn du nur willst.
Es sind dieselben ausgestreckten Hände, in die du ständig beißt.
du Angst, hast dein kleines Reich gebaut, das du nun hasst
und gefangen in dem Spiel der kranken Formen spiegelst du dich wieder in den kalten Wänden deines Eispalasts.
Vergessen scheinst du alle Liebe, denn das hältst du nun für Wirklichkeit.
Schau in diesen Spiegel, der Schicht um Schicht aus Leid gebaut
und dann schau in deine Fratze, die dir wie ein Gesicht des großen Schreckens
auf deinen viel zu schmalen Schultern sitzt.
Ist das wirklich alles, was du von Meinem Leben liebst?
Diesen Jammer nennst du Leben, in dem du nur in Sorge vorwärts und in Bedauern rückwärts schaust?
Hier und jetzt, wo deine Uhr nicht eine Sekunde funktioniert,
da stehe ICH bereit das angstverzehrte Antlitz in Meine Liebe zu umhüllen und zu zeigen, wer Du wirklich bist.
Vielleicht noch dies zu deiner armen Welt, sieh dich um und schau genau, wie die Angst die Fäden zieht und die armen Nester baut, in denen du dann haust.

Und du zahlst mit Blut für diese Vision im Glauben, das ist Wirklichkeit.
Die Könige der Macht auf dieser Welt,
und so nennen sie sich wirklich diese blinden Toren,
sind so aus Angst gemacht, dass sie sich selber sehen als Helden und fechten mit falschen Schatten in ihrer düstren Nacht.
Außer dieses Spiel kannst du von ihnen nichts erwarten, da liegt keine andre Kraft.
Die einzige Rettung, die dich ruft, ist die Eigenschau nach innen, um den Kraken zu begegnen, der ist die Angst die dein Herz umschlingt und den Verstand, meinen alten Diener, mit lauten Zweifeln lähmt.
Willst du dieser Welt entrücken, so entrücke dich der Furcht in ihr zu leben und die Angst nicht anzuschauen.
Schau nun hin!
Lass alle deine Selbstbetäubung, bis sich das Bild vor deinen Augen klärt.
Dein Herz schlägt ruhig
Dein Auge klar geöffnet
Dein Atem schmeichelt lieblich durch deine süßen Lippen
Und kein Gedanke von meinem alten Diener, dem Verstand, wird angeschaut
So sitzt du nun in Harmonie mit dem bereits erklärten, schaust ruhig auf die Welt und sinkst wachsam in der Stille langsam in dich ein.
Hier schaust du dieser Angst ins Antlitz und lässt deinen Blick einfach mehr nicht los.
Nun siehst du die Töne, die sie mühsam krächzt, stahl sie von Meiner Symphonie und das hieltest du für dein Leben.
Doch nun höre MEINE Melodie!
In diesem Lichte bade und das Lachen und das Weinen, was aus deinem Herzen bricht, gehört dazu.
Jetzt sieh!

Die Angst war gemacht aus dem Versuch MIR im Trotz zu wiederstehen.
Das Resultat ist, von Lohn möchte niemand sprechen, das dürftige Gefühl zu sein,
getrennt von MIR dem Allem. Ein Leben geprägt von Stolz und Gier.
Du hast nun die einzig Wahl, die es zu wählen gibt.
Dieses Leben so zu führen, bis zu deinem letzten Tag

Oder

der Angst die Herrschaft zu verweigern und MIR ins Angesicht zu schaun.
Gut!

Doch wisse, dieser Blick wird dein Letzter sein.
Denn du wirst verbrennen und noch nicht mal verwehte Asche sein.
Gut!

Dann lebe ICH ab nun in dieser Form bis auch das vergeht.
Wie nun das Leben gehen wird, kann ICH nicht sagen, doch es wird ein starkes sein.

Weil ICH in LIEBE diese Last nun trage, denn DU bist schon erlöst, so erhebt sich keine Klage, da ICH es bin, der in MIR ruht.
Bist Du dafür bereit, so wirst Du fühlen, Dein kleines Wollen ist verschwunden mit seiner Pein. Die Angst ist Liebe, was sie immer war und dann ist Deine Seele, die ICH schon immer bin, bereit für die Reise zu entschwinden hinter MEINEM Horizont.

Lebendigkeit
Januar 23, 2012

Lebendigkeit (Audio)

18.06.2011

Und das ist dies!

Das Leben scheint wie Flüssigkeit in dem Gefäß
Da ist das Lebendige, was sich wie Öl in deinen Zellen regt
und nur aus sich heraus bewusst und leuchtend scheint

Da ist der Körper, der Dich trägt und deine Welt zusammenhält
ohne Öl, bewusst und leuchtend ist er nur ein leeres Glas
Ein Stoß genügt und die Gemeinschaft geht verloren
der Anker löst sich aus dem Grund und die Vision verschwindet
wie ein verlöschter Sonnenstrahl

Aber nun schau ICH durch dieses zarte Instrument
unverstellt MEIN Blick und sehe das elegante Spiel der Formen

Und nun was bleibt
wo Du und ICH das Selbe sind?

Spürst Du die reine Freude, wenn Du MICH siehst?
Dann genieß das Spiel der Formen
bis auch das vergeht