Dieser ständige innere Dialog, wie kann ich das stoppen?
Februar 8, 2012

Fragen eines Freundes

08.01.2012

Dieser ständige innere Dialog, diese Gedankenmühle, wie kann ich das stoppen?   (Audio)

Wie ist es in Stille sein und wie erkenne ich die Stille? (Teil 2)

 Teil 1

Lass uns doch erst einmal ein eventuelles Missverständnis klären. Hier ist keine Antwortmaschine, oder okkultischer Mittler, oder Orakel wo eine Frage eingeworfen werden kann und die Antwort wie ein Goldstück der Stille und Wahrheit heraus purzelt. Toll, die absolute Wahrheit in einem Satz und danach gibt es Kaffee mit Apfelkuchen.

Es wäre grotesk anzunehmen, dass Antworten die Wahrheit sein könnten. Sie sind immer nur ein Hinweis, bestenfalls ein Wink in die Richtung der Wahrheit. Schon das Medium mit dem Antworten vermittelt werden müssen, in dem Fall Sprache, bedingt, dass Antworten zu Objekten werden. Objekte gehören nun mal aber zu der Welt des Denkens, der Dualität. Denken kann niemals, wirklich niemals die wahre Natur erfahren. Denken kann nur Kopien anlegen. Kopien von Erfahrungen. Denken ist immer Vergangenheit oder Zukunft. Doch Stille ist sogar jenseits vom Jetzt. Wie soll das Denken Dies verstehen, geschweige dann erfahren? Unmöglich!

Das hier ist eine Forschung. Es ist deine Forschung. Es ist die Forschung von allen die weiter gehen müssen, als nur bis zur Erfahrung der Glückseligkeit. Diese Erfahrung wird wieder vergehen und die Verzweiflung wird dann stärker sein als vorher. Wenn du nicht bis zum Finale gehen willst, dann fang besser gar nicht erst mit der Suche an, doch wenn du begonnen hast, bringe es besser zu Ende. Allerdings ist die Wahrheit, dass beides nicht in deiner Hand liegt.

Forschen wir also. Die Frage ist, wie kann ich den inneren Dialog stoppen. Bitte, folgen wir einfach, ohne innere Bewegung, der Spur die die Worte hinterlassen, denn die Worte sind nicht die Antwort. Auch nicht, wenn sie zu einem verständlichen Satz zusammengesetzt sind. Möglicherweise gerade dann nicht.

Die Antwort hast du doch schon selber erfahren. Den inneren Dialog kannst du nicht stoppen. Das Gerede in deinem Kopf, die ständigen Urteile und Kommentare, das ständige Benennen-müssen von allem was angeschaut wird, das Nachdenken-müssen über die Vergangenheit und die sorgenvollen Gedanken über die Zukunft, das alles ist ein pausenloses Tun. Jetzt möchtest du diesen ständigen inneren Dialog also stoppen.

Das Stoppen-wollen ist aber auch ein Tun.

Du sagst zu dir: >Ich sollte still sein und keine Gedanken haben, dann ist endlich Stille.<
Doch das ist nur ein weiterer Gedanke über das Still-sein.

Du sagst zu dir: >Wenn ich keinen inneren Dialog mehr habe, dann bin ich erleuchtet.<
Doch auch das ist nur ein Gedanke über Erleuchtung.

Es ist ein gedankliches Konzept über Stille und Erleuchtung und die möglichen Voraussetzungen und richtigen Schritte um sie zu erreichen.

Wie soll ein gedankliches Konzept zu Stille führen, wenn genau dieses gedankliche Konzept selbst die Stille zu verschleiern scheint?
Wie willst du also mit einem vergänglichen Tun ein anderes vergängliches Tun dauerhaft beenden? Die beste Technik oder Methode kann das nicht erreichen. Es sei denn, du lässt dein Gehirn entfernen und das scheint eine nicht besonders vielversprechende Methode zu sein. Also möchtest du Konzeptlosigkeit erreichen. Doch das wäre nur ein weiterer Gedanke über ein konzeptloses Erreichen der Stille.

Aber Stille ist schon, jenseits von Konzeptlosigkeit.

Doch das mechanische Denken kann enden.
Aber deine Frage nach dem Wie, ist wieder eine Frage nach einer Methode.
Eine Methode ist immer ein vergängliches Tun, das zu vergänglichen Resultaten führen muss und so drehst du dich im Kreis, endlos, schon ewig.
Das ist unintelligent, allerdings verständlich.

Die Gedanken sind doch nicht das Problem, sondern das Greifen nach ihnen, die Identifikation mit ihren Inhalten.
Das Resultat irgendeiner Methode kann eine Erfahrung sein. Die Erfahrung ist nicht das Erfahrene selbst, da es sofort in der Vergangenheitsform abgespeichert wird. Fasse die Erfahrung nicht an, hole sie nicht aus dem Speicher der Vergangenheit. So ist das Sehen der Stille, in dem jede Erfahrung erscheint, immer frisch. Sie erscheint in sich selbst.
Das zu erkennen ist intelligent, allerdings unverständlich.

Das Kämpfen mit dem Denken, das Ablehnen der Gedanken und ihrer Inhalte führt nur zu einer Spaltung innerhalb der Spaltung. Die Angelegenheit wird nur noch komplizierter. Das Denken kämpft mit sich selber. Gedanke gegen Gedanke. Das führt dich entweder in ein Irrenhaus oder in ein Wirtshaus. Es führt dich also in diese Welt.

Statt die Gedanken zu bekämpfen oder nach ihnen zu greifen, kann da auch nur ein Beobachten ihres Entstehens sein? Beobachten, wie sie aus dem Nichts erscheinen, wie das gewohnheitsmäßige Greifen geschieht, wie begierig die Inhalten aufgesaugt werden, wie die Augen leer werden, wenn diese Gedankenwelt die gesamte Aufmerksamkeit absorbiert, wie der erste Gedanke zum nächsten führt, wie in diesem Gedankenuniversum das Vergessen geschieht, schließlich wie du glaubst Gedanke zu sein. Schließlich wie du fraglos akzeptiert der Denker zu sein. Schließlich wie der Denker aus dem Beobachten ein Konzept entwickelt und wie aus dem Konzept eine Methode wird. Beobachte still genau das.

Befreiung erfolgt durch das Erkennen, was da abläuft. Die Intelligenz, die Stille erkennt was da abläuft. Du bist die Intelligenz, Du bist schon die Stille, jenseits von Beobachtung.

Der Augenblick des Erkennens ist Befreiung. Das mechanische Denken stockt.Stille.

STILLE

Dann kommt ziemlich bald der nächste Gedanke. >Was war denn das?< lautet er vielleicht und der innere Dialog beginnt von vorne.

Na und.

Beobachte ohne Urteil oder innerer Regung eben diesen inneren Dialog.

Das Wiedererkennen ist konzeptlos, methodenlos.
Wenn du einen vertrauten lieben Menschen vom Bahnhof abholst, brauchst du doch kein Konzept oder Methode um ihn zu erkennen. Du beobachtest doch die Menge an Menschen nur um diesen lieben Menschen nicht zu verpassen. Du bist der Liebe wegen hier.
Wenn du abgelenkt bist verpasst du ihn.
Dann plötzlich leuchtet dieser Mensch in der Menge auf und du fällst ihm um den Hals und küsst ihn. Völlig spontan.

Wiedererkennen ist zeitlos, es geschieht einfach.
Beobachte einfach ruhig die Menge deiner Gedanken, auf dem Bahnhof deines Lebens. Benenne nichts, egal was erscheint und dann plötzlich packt die Stille zu und küsst dich mitten in dein Herz.

Ah, Erkennen.

Was erkennt sich? Stille erkennt sich als Du in Stille. Als Stille das in Gedanken versunken war, im Traum ein Leben zu haben.

Du bist das Leben und das kannst Du ziemlich wörtlich nehmen, wenn du möchtest.

Wie kann das Leben ein Leben haben, wenn es schon anfangslos Alles ist?

weiterlesen  Teil 2

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Was ist Erleuchtung?
Januar 31, 2012

Fragen eines Freundes

04.01.2012

Was ist Erleuchtung? Ich lese so oft von spirituellen Suchenden, die um Erleuchtung zu erlangen zu einem Guru oder Meister gehen. Was hat es mit der Erleuchtung auf sich und was kann ich überhaupt von so einem Meister erhalten oder erwarten. Ehrlich gesagt habe ich tiefe Zweifel an dem Sinn dieses ganzen Rummels. Aber ich muss auch zugeben, dass ich Angst und Sorgen vor der Zukunft habe. Würden meine Ängste und meine Sorgen verschwinden wenn ich erleuchtet wäre?

Was ist Erleuchtung? Wir sind es gewohnt Fragen zu stellen und sind es gewohnt sofortige Antworten zu bekommen. Bekommen wir die Antworten nicht sofort und verständlich, verlieren wir das Interesse oder fühlen uns bestätigt in unseren Überzeugungen, z.B. das die Angelegenheit so oder so sei. Oder wir schauen im Internet nach einer Definition über Erleuchtung. Und dann sagen wir, aha das ist es also so. Erleuchtung ist also dieses oder jenes.

Doch das ist alles Wissen aus der Konservendose. Eine Konservendose deren Haltbarkeit schon lange abgelaufen ist, und wenn wir die Dose aufmachen stinkt uns der Inhalt entgegen und wir sagen; klar, habe ich schon mal gelesen oder na klar, das weiß ich doch schon längst. Dann wenden wir uns dem nächsten Objekt zu und so kann uns die Wahrheit nie erreichen.

Also lass uns gemeinsam die Antwort finden und stimme weder zu, noch lehne ab. Einfach nur stilles Zuhören ohne Akzeptieren oder Zurückweisen. So forscht du in dir selber nach der Wahrheit und der, der hier spricht, ist nur eine Stimme, die auf jenes oder dieses hinweist, keinerlei Autorität. Sei besser misstrauisch wenn dir jemand sagt: ich gebe dir die Antwort auf deine Frage und diese Antwort ist selbstverständlich die Wahrheit. Vielleicht ist es tatsächlich die Wahrheit, vielleicht ist es sogar die absolute Wahrheit. Doch was nutzt es, wenn du die Wahrheit nicht selber sehen kannst?

Vielleicht ist der, den du fragst, genauso blind wie du. Du kannst es ja nicht sehen, ob der andere blind ist, du bist ja auch blind, sonst würdest du nicht fragen. Vielleicht behauptet er ja nur dass er sehen kann und dann verirrt ihr euch beide. Also sei achtsam und still. Kannst du achtsam und still sein?

Bemerkst du das Geschwätz in deinem Kopf? Das Kommen und Gehen der Gedanken, die ständigen Kommentare und Urteile. Kannst du dieses ständige Brummen im Kopf abstellen? Kannst du ohne Gedanken zuhören? Völlig ruhig in Stille sitzen und ohne greifen nach Bedeutung von Wörtern und Konzepten zuhören? Kannst du das Geschwätz jetzt abstellen? Genau jetzt? Überprüfe das einfach, finde es in dir heraus.

Aha, es geht also nicht. Seltsam, oder? Wo wir doch so gebildet und wissend sind, so viele Dinge tun können und clever unsere Bedürfnisse erfüllen können. Doch der Verstand denkt einfach was er will und wann er will. Wir können zwar sagen „sei still !“  doch er schwatzt einfach weiter und darüber hinaus ist es uns oft noch nicht mal bewusst, dass der Verstand genau das tut. Finde selber heraus ob das die Wahrheit ist.

Kannst du also das Geschwätz abschalten? Die Tatsache ist das wir das nicht können. Niemand kann das, selbst der größte Meister kann das Geschwätz nicht abschalten. Wenn der Meister oder Guru ehrlich ist, muss er diese Antwort geben.

Doch das Geschwätz kann enden. Das pausenlose Rotieren des Verstandes kann zum Stillstand kommen. Stille. Nun kann gesehen werden wie sich Energie in Gedanke formt, aus der Tiefe aufsteigend wie bunte Seifenblasen, vorüberzieht und ohne das der Gedanke gedacht werden musste wieder vergeht.

Was für eine Befreiung.

Freiheit

Freiheit nicht von Gedanken (Gedanken kommen oder kommen nicht), aber vom Denken müssen.

Was kümmert dich das Geschwätz von Erleuchtung? Was kümmert dich das Geschwafel von spiritueller Suche? Die Sklavenschaft des Denken-Müssens kann enden. Der mechanische Verstand kann völlig stillstehen und in dieser Stille kann gesehen werden was du schon immer bist. Finde es heraus, wenn du genug hast von deinen Ängsten und Sorgen. Hast du genug?

Ein wahrer Meister kann dir nichts geben. Er hat nichts mehr was er deinem Geschwätz hinzufügen könnte. Du bist schon so voll, wie willst du da etwas entgegen nehmen können? Ein wahrer Meister ist Stille selbst. Das Geschwätz endete. Diese Stille ist ansteckend. Ein wahrer Meister steckt dich mit Stille an, weil es nicht seine oder deine Stille ist. Die Stille, die Du bist, erkennt die Stille die der Meister Ist. Die Stille erkennt sich wieder. Die Stille, die DU schon immer anfangslos bist. Du hast es nur vergessen. Du schwatzt zu laut.

Finde es selbst heraus, wenn du willst. Willst du?

Nicht-Wissen
Januar 26, 2012

Kuss der Stille/Tagebuchnotizen 2011

Nicht-Wissen

28.6.2011

Es ist beim Sehen nicht so, dass die Dinge, die gerade nicht geschaut werden, auf denen der Blick gerade nicht ruht, nicht existieren würden.

Es ist so, dass es da ein Nicht-Wissen über oder von der Existenz gibt, eben wenn der Blick nicht darauf fällt. Dieses Nicht-Wissen ist aber keine Unwissenheit, sondern ist genau das Gegenteil. Es umschließt alles Wissen, weil es das Wissen Ist, das solange der Blick nicht darauf ruht, als Nicht-Wissen erscheint.

Die Totalität dessen, was gerade geschaut wird, erscheint so intensiv als Sehen in der Stille, dass dieser Blick nichts anderes zulässt, als eben das Zuschauende.

Das schließt die Inanspruchnahme durch die Totalität des Wissens des vorher Nicht-Gewussten mit ein und lässt keinen Platz für etwas außer Dieses. Für etwas, das außerhalb des momentanen Blickes existieren mag, ist in dieser Intensität kein Platz.

Gleichzeitig ist dies kein Tunnelblick, der die nicht geschauten Dinge ausblendet, oder er ist auch nicht der Blick eines Betrunkenen, der durch Betäubung des Wahrnehmungsapparates nicht in der Lage, ist die Datenmenge zu verkraften, die durch die Augen einströmen.

Das Sehen in der Stille, die hier als Schau beschrieben werden kann, ist frisch, unbetäubt und umfasst alles, was geschaut wird.

Im Schauen liegt aus sich heraus keine Wertung des Geschauten und damit auch kein Greifen nach dem Geschauten.

Der Baum wird als Baum geschaut, ohne dass eine Bezeichnung als Baum in der Wahrnehmung erscheint.

So ist das Nicht-Wissen über den Baum als Baum nur frische Wahrnehmung und in dieser nicht-wissenden Wahrnehmung, die total und absolut im Moment erscheint als der Moment, der erscheint, ist das totale Wissen enthüllt.

Nur es enthüllt sich niemandem, sondern es enthüllt sich einfach völlig mühelos und entspannt.

Es ist keine Notwendigkeit (nebenbei bemerkt: besteht auch keine Möglichkeit) in der Sicht für eine Interpretation-Reduktion (als Methode), um den Blick rein halten zu müssen, um dann Sehen zu können. So als ob man üben würde nur Zeuge zu sein, um sich aller Urteile zu enthalten, um dann das, was als das Wesentliche (geglaubt im Sinne von Essentiell) angeschaut wird, als Sehen zu bezeichnen.

Das ist eine Übung des Verstandes und hat nichts mit dem Sehen in der Stille zu tun.

Die Schau als Sehen in der Stille ist wie ein Blick, der alles umschließt und weder etwas reduziert, noch etwas hinzufügt.

Die Dinge sind somit Dies als Stille, während die Stille sieht durch die Schau. Es ist eine totale Schau, die aus sich heraus geschieht und dort auch wieder endet, um sich mit gleicher Intensität beim nächsten Blick wieder aus Stille zu erheben, völlig mühelos.

Das Gefühl, das die Schau scheinbar begleitet, ist so, als ob die Dinge gerade erst in dem Moment, in dem der Blick darauf fällt, entstehen. Deswegen werden sie auch immer wieder als völlig neu empfunden.

Das Nicht-Wissen der Existenz der Dinge, die gerade Nicht-Geschaut werden, wird völlig überlagert von dem All-Wissen der Existenz der Dinge, die jetzt gerade aus der Stille geschaut werden.

Diese Totalität möge man Sehen nennen, um den Unterschied zu dem üblichen Anschauen der Dinge herauszustellen.

Das Nicht-Wissen der Dinge, die gerade Nicht-Geschaut werden, hat nichts damit zu tun, dass gewusst wird, dass die Dinge, die gerade nicht angeschaut werden, an ihrem Platz stehen. Das ist abgespeichertes Wissen, ein eingescannter Datensatz, gespeichert auf der biologisch organischen Festplatte, oder einfach nur eine Annahme.

Hier findet sich das gewöhnliche Anschauen, das mechanisch alte Anschaudaten aus dem Kopfspeicher zu einem Bild zusammenfügt, die dann die Schau des Sehens in der Stille zu überlagern scheinen.

Das Sehen in der Stille ist immer da und wird vom mechanischen Anschauen überdeckt.

Warum das so ist, konnte nicht gesehen werden, aber dass es so ist, kann ganz klar gesehen werden.

Deswegen kann man das Sehen in der Stille nicht lernen, es gibt nichts zu lernen, was natürlicherweise immer vorhanden ist.

Die Mechanik der Anschauung kann kaputt gehen. Dann ist Sehen spontan befreit und geschieht natürlich aus sich heraus.

Die Vermutung ist, dass der Kopfspeicher nach wie vor funktioniert. Doch keine „alten“ Daten zu irgendeinem Objekt, das gerade in der Stille geschaut wird, gelangen in die Sicht. Das Sehen und das, was gesehen wird, bleibt immer neu und unberührt.

So wird gesehen, dass die Welt, wie sie erscheint in der Stille und wie sie aus der Sicht gesehen wird, perfekt ist und nichts fehlt.

Es kann nichts fehlen, es ist unmöglich, dass etwas fehlt.

Sehen offenbart, dass wenn Anschauen geschieht, mental etwas hinzugefügt wird. Da das Hinzugefügte aber nicht existiert, wird es dann als Mangel wahrgenommen, eben weil es nicht existiert, und da es keine Existenz besitzt, es nur hinzu gedacht wurde, scheint es nun die Dinge zu beflecken durch seine Abwesenheit.

Ein Vogel zwitschert im Park vor der Wohnung und die Töne schweben durch das geöffnete Fenster. Der Himmel ist blau und ohne Wolken.

Die Windstille macht die Stille scheinbar noch tiefer. Das Geräusch eines vorüberfahrenden Autos steigt hervor und sinkt darin zurück.

Völlig mühelos.

Wie wunderbar.