Liebe
Februar 14, 2012

Kuss der Stille (Audio)

Liebe

2.07.2011

Liebe ist nicht was du glaubst
Es ist das unbestellte Feld
das reiche Früchte trägt
unberührt von deinem harten Pflug des Glaubens
von dem du nichts ernten kannst
Denn es ist MEIN Acker
der gedüngt ist mit MEINEM Herzens Blut

So reiche ICH dir selbst das beste Obst
und bitte dich zu essen
nun beiß hinein in herzhaft reine Süße
in diesen prallen Saft
und stirb in MEINEM Arm
und werd geboren
und du bist frei
im selben Augenblick der geheimen Zeit

Liebe ist nicht was du sehen kannst
im Spiegel deiner Eitelkeiten
dort erscheint nur das Gespenst
deines Herz aus Stein
und dessen Klopfen ist das Hämmern
der Geschwister Neid und Gier
nach mehr Dingen deiner Welt

Bis zu dem Moment
wo das Hämmern wird so stark
dass dein hartes Herz zerspringt
und die Splitter zerstören deine mechanisch tote Welt
Nun ist Platz für Leben
Und du siehst mit Tränen in den Augen
die Schönheit die nie zuvor gesehen
im jetzigen Moment

Liebe ist nicht was du denkst
nichts könnte fernerliegen
im Kopf spekulierst du um den Gewinn
was könnte deine Liebe wiegen

ICH sage dir gleich die Liebe
die wiegt Nichts
die Liebe bringt dir auch
nichts zum gewinnen ein
die Liebe ist auch nie gewonnen
da sie nie verloren konnte gehen

Die Liebe Ist reines Sein in Stille
und da kommst du nie hin
da du dich stark entschlossen hast
Etwas anderes zu sein

Doch höre
Im Geheimen bestehst auch du
aus purer Liebe
da es nichts andres gibt
als eben Dies
Doch deine Ignoranz hält alles ab
bis zu dem Moment an dem du gehst

Und gehen wirst du eines Tages
du kleines totes Herz
du gehst wenn dich der Schmerz
in tausend Stücke reißt
Die Suche
also die Flucht vor MIR
die endet
und ICH erwarte Dich mit süßen Küssen
zeitlos in der Stille
immer schon

Vereint ist was nie getrennt
aufgeweckt aus tiefen Schlaf
ruhst Du in leerer Sicht
und nun siehst Du
da IST nur Liebe
und ohne Unterlass bist
DU das SEIN

Und nun sieh
gefunden was nie verloren war
DU bist Liebe
Träger reiner Herrlichkeit

Herzensglut
Januar 24, 2012

Herzensglut
21.06.2011

OH, welch Qual
Im Herzen Ruhe
im Kopf die ungestüme Welle, die gegen eine stille Mauer brandet
als ob da etwas wär

OH, welch Süße
Die Stille tropft von DEINEN Lippen
Von so fern und doch immer hier
an dem geheimen Ort

OH, welch Qual
Jedes Hoffen ist vergebens und es wird gewusst, da gibt’s kein Zögern
da IST die Sonne, die sich wärmt und darin sich selbst genügt

OH, welch Süße
Das Durchdringen jeder Furcht zeigt den Weg, den es nie gab
Keine Fragen haben es je berührt
Denn Liebe ist was immer brennt

OH, welch Qual
Die Gedanken haben keinen Raum, in dem sie bleiben können
Und so ist da keine Existenz
obwohl es scheint der Kopf ist Teil der Welt

OH, welch Süße
Das Vergangene vergeht nun hier und lässt kein Platz mehr unberührt
da die leise Wärme alles ist, was jemals war

OH, welch Qual
Zu gehen ohne jemals zu erreichen
Zu lieben ohne Liebe und dies bis zum Ende deiner Tage
mit der Glut der Suche in deinem Menschenherz

OH, welch Süße
Dass das nun alles geht und nichts Neues kommen kann
Da schon immer alles IST gewesen
Das Eine, was schon immer war

OH, welch Qual
Die Einsicht ist so klar
Hier ist niemand, der diese Zeilen schreibt
Wie mit einem Feuerfunken in den Raum der Ewigkeit

Wenn nichts mehr bleibt und die Qual der Süße weicht
wird auch die Süße aufgesogen von dem, was immer Ist und niemals geht
Die Glut der Liebe schlägt lodernd Flammen in die Formenwelt und ausgelöscht kannst DU nun endlich sein