Quintessenz
Januar 3, 2013

Quintessenz

02.01.2013

Mit dem Rückblick auf die Erfahrungen der vergangenen zwei Jahren fällt auf, dass sich eine Basis der Wahrnehmung manifestiert hat, die man vielleicht am besten mit Präsenz beschreiben könnte.

Diese  Präsenz könnte man als unzusammengesetzte Basis einer unpersönlichen Wahrnehmung, von Allem was erscheint, bezeichnen.

Diese Präsenz ist an sich nicht nur eine Erfahrung, sondern in dieser Präsenz tauchen alle Erfahrungen auf.

Es sollte klar sein, dass das nur Bezeichnungen für etwas Unbeschreibbares sind.

Diesem formlosen Unbeschreibaren wird durch Worte ein Gewand übergestülpt und damit Form verliehen. So wird es betrachtbar.
Scheinbar.

Die Nacktheit der direkten Sicht geht allerdings somit zwangsläufig verloren. Was bleiben kann, ist ein verhüllter Hinweis in Richtung Wahrheit.
Vielleicht.

Die Frage warum es überhaupt beschrieben werden muss, kann nicht zufriedenstellend beantwortet werden.

Die Bandbreite der möglichen Antworten reicht von Wichtigtuerei bis zum Verlangen in tiefem Mitgefühl den leidenden Menschen zu helfen.

Beide Pole haben ihren jeweils bedingten Beigeschmack.
Denn es wird unmittelbar gesehen, dass tatsächlich helfen zu können, aus den verschiedensten Gründen, hier kaum möglich ist.

Wenn Wichtigtuerei die Basis für all diese Gespräche und Aufzeichnungen sein sollte, wäre ein Höchstmaß an Heuchelei erreicht.

Das Gute an dieser Nicht-Antwort ist, der darin verborgenen Aufforderung nachzugehen und selber die Wahrheit zu finden.

Was hier bleibt ist Achtsamkeit gegenüber der Motivation, die dem Ausgedrückten zu Grunde liegt. Oft erscheint keine Motivation und das was ausgedrückt wird erscheint einfach so.
Das ist möglicherweise ein gutes Zeichen.

Somit kann hier zumindest festgestellt werden, dass keine Motivation erscheint den jeweiligen Gesprächspartner zu verändern oder zu verbessern.

So wie es erscheint ist es perfekt, spontan und aus sich heraus frei von jeglichen Makeln.
Somit erscheinen die Worte unkonstruiert direkt aus der Klarheit der Präsenz.

In den Gesprächen, von denen hier ein Teil wiedergegeben wurde, wird ausschließlich auf das anfangslose unbedingte immer vorhandene in jedem menschlichen Wesen existierende Potenzial zur absoluten Befreiung hingewiesen.

Wenn irgendetwas einen Wert haben könnte, von den Worten die hier niedergeschrieben wurden, dann sind es die fünfundzwanzig Gedichte, die unter der Überschrift >Kuss der Stille< zusammengefasst sind.

Diese Zeilen haben sich in einer Ektase mit einer Eindeutigkeit und Klarheit manifestiert, die nicht zurückzuweisen war.

Da das in keinster Weise eine persönliche Leistung war, ist es möglich, dass sie einen gewissen Wert, in Sinne von Fingerzeig auf Wahrheit, beinhalten bzw. ausdrücken könnten.

Obwohl nicht explizit über all diese Erfahrungen gesprochen werden mochte, haben Gespräche darüber stattgefunden.

Sicher kam es dabei, bei aller Klarheit, zu Missverständnissen. Bei dem durchsehen der Texte, die diese Gespräche wiedergeben, musste festgestellt werden, dass sie genügend Potenzial für weitere Missverständnisse  bieten.

Sicher ist es dem ohnehin nicht einfachen, im Grunde unbeschreibbaren, Thema geschuldet, allerdings auch zum anderen der eigenen mangelnden Kapazität und Fähigkeit.

Das herausreißen der Texte aus der Gesamtstimmung, aus der Gesprächsatmosphäre und aus dem Kontext des Fragestellers hat es bestimmt nicht einfacher gemacht überhaupt irgendetwas verständlich zu vermitteln.

Doch es ist nun so wie es ist.

Zur möglichen Klärung kann gesagt werden, dass sich immer zwei grundsätzliche Themen für Missverständnisse anboten.

Zum Einem ist es der Wert und die Sinnhaftigkeit eines, wie auch immer gearteten, spirituellen Pfades mit seinen Methoden und zum Anderen die Diskussion über den Stellenwert und Notwendigkeit eines Meisters, Gurus oder spirituellen Lehrers.

Hier wurde nie Propaganda für oder gegen irgendeine Lehre und ihre Protagonisten gemacht und auch jetzt wird das nicht geschehen. Alles hat seinen inhärenten Wert und in irgendeiner Art und Weise wird diese Erfahrung jedem an einem bestimmten Punkt bewusst.

Letztlich spiegeln alle Formen der spirituellen Lehren und alle Arten von Menschen, die als Meister, Gurus oder Lehrer bezeichnet werden und die dem Individuum begegnen, den jeweils eigenen aufscheinenden Bewusstseinszustand wieder.

Die Umstände und Erscheinungen sind nur der Spiegel, in dem die eigene Unwissenheit, unser Begehren und unsere Ablehnung wie Reflexionen erscheinen können.

Sie sind immer die Antwort auf unsere Flucht vor der Wahrheit.

Die Falschheit oder die Wahrhaftigkeit mit dessen man sich, besonders bei der spirituellen Suche, konfrontiert sieht, ist letztlich das Maß der Falschheit oder Wahrhaftigkeit des Ausdruckes als Individuum selbst.

Aus dieser Perspektive kann es keine falschen oder richtigen Wege geben.
Aus dieser Perspektive kann es keine falschen oder richtigen Meister geben.
Aus dieser Perspektive erscheint unseren Sinnen immer nur das eigene Potenzial in Form von Objekte in der individuellen Dimension.

Was jedoch eindeutig gesagt werden kann, dass keine Lehre, kein Pfad, kein Mensch, kein Wesen unserer anfangslos wahren perfekten lichthaften Natur irgendetwas hinzufügen oder wegnehmen kann. Es ist anfangslos rein, ewig unberührt und aus sich heraus ohne Makel.

Das zu erkennen kann man Klarheit und Weisheit nennen.
Das nicht zu erkennen kann man Ignoranz und Unwissenheit nennen.

Was ein wahrhaftiger Pfad und ein wahrhaftiger Mensch vermag, ist uns auf unsere Unwissenheit bzw. unsere Ignoranz über diese wahre Natur hinzuweisen.

Die Wahrheit über die wahre Beschaffenheit der wirklichen Natur zu entdecken, liegt ausschließlich bei jedem Individuum.
Niemand kann das für einen erledigen.

Es ist individuelle Erfahrung von Ignoranz, die die wahre Natur überdeckt und es ist die individuelle Erfahrung von Klarheit, die sie enthüllen wird.
Es ist intelligent wenn dabei alle notwendigen geschickten Mittel angewendet werden, die zur Verfügung stehen.

Unsere antrainierte Trägheit und Bequemlichkeit verleitet uns Menschen nur zu oft sich an etwas zu hängen, sei es eine Methode, ein Mensch oder ein Gegenstand, in der Hoffnung, dass diese den ureigenen Job für uns erledigen.
Diese Hoffnung ist unberechtigt.

Etwas was ebenfalls auffällt, sind endlose intellektuelle Diskussionen. Wir Menschen sind in einem beindruckenden Maße süchtig danach unseren Verstand bei jeder Gelegenheit einzusetzen.

Es ist kein Plädoyer für oder gegen den uns gegebenen Verstand und seinen Funktionen. Ein trainierter scharfer Verstand ist ein wertvolles Instrument.

Es ist wie mit einem gut trainiertes Pferd oder einem gut erzogener Hund, manchmal hilfreich und notwendig.

Doch aus einer bestimmten Perspektive kann man beobachten, dass die Sucht des Denken-Müssens und die Früchte, die diese Sucht trägt, die Ursache für die Furchtbarkeit zu sein scheint, die wir auf diesen Planeten als menschliche Gesellschaft erleben müssen.

Letztlich kann klar werden, dass der Verstand mit seinem Funktionen nicht mehr ist als ein Sinnesorgan, wie unsere Ohren oder unser Nase. Er ist besitzt seine Komplexität, doch es wird nie über seinen Funktionsbereich hinausweisen können. Er hat seine Aufgaben und im optimalen Fall werden diese mit höchstmöglicher Präzession erledigt und das war es auch schon damit.

Alles was in der Dimension des Verstandes erdacht werden kann, gehört zu seinem  mentalen Universum, es wird zwangsläufig zu einem erscheinenden Objekt und hat damit ein Zerfallsdatum.

Aus einer bestimmten Perspektive kann wahrgenommen werden, dass Denken nur eine Erfahrung an sich ist, die wiederum Erfahrungen produzieren kann. Das wird vor lauter Denken-Müssen schnell übersehen.

Viele spirituelle Pfade benutzen unter anderem auch mentale Methoden um Erfahrungen zu erzeugen. Erfahrungen haben für sich genommen nur den Wert den wir ihnen geben. Ihr tatsächlicher objektiver Wert liegt jedoch nicht in der Erfahrung selbst, sondern sie können uns darauf hinweisen dass Erfahrungen in etwas erscheinen.

Somit bietet das Erzeugen von Erfahrungen die Möglichkeit auf die Potenzialität des Erscheinen-Könnens aufmerksam zu machen. Da alle möglichen Erfahrungen erscheinen können, besteht eine Möglichkeit zu bemerken, dass diese Potenzialität universal sein könnte.

Das könnte also bedeuten, dass Potenzialität absolut unkonditioniert und eigenschaftslos sein muss, damit Erfahrungen, die Träger von Eigenschaften zu sein scheinen, überhaupt frei erscheinen können.

Wird versucht diese eigenschaftslose unkonditionierte Potenzialität direkt zu erfahren, erscheint die Erfahrung, dass das nicht geht.

Alles erscheint als Erfahrung, inklusive die Erfahrung, dass alles was erscheint aus einer scheinbaren persönlichen Perspektive wahrgenommen werden muss.

Wir müssen das für die einzige wahre Perspektive halten, bis diese Erfahrung einfach rückstandslos verschwindet.
Erfahrungen ändern sich einfach sobald die Basis, auf der diese Erfahrung gründet, sich verändert oder verschwindet.
Die Erfahrung der Ich-bezogenen Wahrnehmung der erscheinenden Welt kann einfach aufhören.

Das Gefühl einer Entkontraktion begleitet dieses Aufhören. Hier war es so. Ob es zwangsläufig so ist, ist unbekannt.

Ob die Kontraktion die Basis für die Erfahrung der Ich-bezogenen Wahrnehmung war oder nur ein begleitender Umstand, kann rückwirkend nicht mit letzter Sicherheit festgestellt werden.

Wie es auch sei, was nun aufscheint ist eine ungeahnte Stille in den Erfahrungen von Klarheit, Leerheit und Empfindungen erscheinen, die eine unvorstellbare Tiefe annehmen können.

Die Sinnesorgane funktionieren weiterhin, haben allerdings nicht mehr die Führung.

Was bedeutet hier Führung?
Die Sinnesorgane vermitteln in der Erfahrung der Klarheit, alle notwendigen Impulse zur Wahrnehmung, jedoch das Sinnesorgan Mind oder wie wir auch immer dazu sagen wollen, liefert nicht sofort die gewohnten konzeptuellen Beschreibungen mit, die das Wahrgenommene normalerweise augenblicklich als ein uns bekanntes Objekte präsentieren.

Was sie dort vermitteln kann nicht sinnvoll beschrieben werden. Doch es ist mehr als ausreichend um sich zu orientieren. Diese Vermittlung von Sinnesdaten, ohne sofortiges Eingreifen des Verstandes, wurde hier immer als >Sehen< bezeichnet.

Bedauerlicherweise vermittelt das Wort nicht annähernd das was >Sehen< aus der Klarheit heraus bedeutet. Doch da >Sehen< in der Potenzialität von jedem menschlichen Wesen liegt, kann es auch von jedem erfahren werden. Alle Menschen sind absolut frei, diese Erfahrung von Klarheit selber zu machen.

Da sich viele Fragen in den Gesprächen immer um das Konzept von Erleuchtung drehten, wird hier noch mal in aller Eindeutigkeit darauf hingewiesen, dass diese Präsenz, in der die Erfahrungen von Klarheit, Leerheit und Empfindungen erscheint, nichts mit Erleuchtung zu tun hat.

Abgesehen davon dass das Konzept von Erleuchtung sicher einer der größten Missverständnisse  überhaupt ist, kann hier zum Einem darauf hingewiesen werden, dass die Potenzialität anfangslos leuchtend und frei von allen Beschränkungen ist. Zum Anderen kann in aller Klarheit gesehen werden, wie in dieser leuchtenden unbeschränkten Potenzialität das menschliche Muster mit seinen Limitationen auftaucht.

Es kann gesehen werden, wie diese Limitationen mit Greifen und Ablehnung beginnen, noch bevor mentale Bewegungen Konzepte hervorbringen können.

Warum ist das Konzept von Erleuchtung so faszinierend?

Wir Menschen, aus der Perspektive des Ich-bezogenen verstandesgeprägten Wahrnehmungsmusters, wissen instinktiv, dass wir so gesehen, vergängliche Erscheinungen sind.

Die Erfindung des erleuchteten ICH kommt aus der Dimension des Verstandes.
ICH möchte überleben, um jeden Preis.

Schauen wir nur unser Leben an, wie wir uns tagtäglich verbiegen und erniedrigen nur um zu überleben.

Das Konzept von Erleuchtung ist ein cleveres Konzept unseres Verstandes und hat seinen Wert, wenn überhaupt, auch nur innerhalb der Dimension des Verstandes. Das bedeutet, endet die Herrschaft des Verstandes, so endet dieses Konzept.

Doch die Potenzialität in der das menschliche Muster erscheinen kann, ist jenseits des Verstandes. Gleichwohl erscheint auch Verstand darin als Erfahrung.

Die Potenzialität ist von leuchtender und erfahrungsloser Natur. Von dieser Quelle erscheinen alle Manifestationen. Genauer ausgedrückt, die Potenzialität erscheint als Manifestation. Somit erscheint auch die Erfahrungen von Klarheit, Leerheit und Empfindungen als Manifestation der Quelle.

Aus einer tiefen Sicht heraus, sind diese Erfahrungen tatsächlich mit Menschsein gleichzusetzten.

Man kann nun >Sehen< das diese Manifestationen erscheinen. Das ist nicht so selbstverständlich, da unsere Wahrnehmung üblicherweise schon von der Bewegung des Erscheinens der jeweiligen Manifestation paralysiert ist.

Doch nun wird also Erfahren, das da etwas wahrnimmt, dass in der Erfahrung der Klarheit das >Sehen< aus der Stille ermöglicht.

Doch das >Sehen< enthüllt nun ebenfalls, ohne jegliche mentale Bewegung, dass da also noch Bedingtheiten erscheinen, die diese Erfahrungen vermitteln.
Es kann somit nicht freie Wahrnehmung sein.
Es kann damit nicht Bedingungslosigkeit sein.
Es kann also nicht endgültige Freiheit sein.

Denn
Stille wird erfahren.
Klarheit wird erfahren.
Leerheit wird erfahren.
Empfindungen werden erfahren.
Es wird erfahren, dass etwas erfährt.

Ist es also das Ende?
Nein, denn das Sehen dessen kann zum Zusammenbruch von Erfahrung an sich führen. Was dann noch bleiben kann ist pure Wahrnehmung.

Das ist jenseits von Sehen, wie hier >Sehen< definiert wurde. Über das Sehen kann noch mit vielen Verrenkungen berichtet werden.

Über pure Wahrnehmung selbst kann nichts mehr gesagt werden.
Denn wenn Wahrnehmung stabil bleibt, nimmt sich DIES jenseits von Erfahrung selbst wahr.

Gleichwohl geschieht etwas scheinbar Paradoxes. Obwohl alles Erfahren endet und damit auch das was noch erfährt, wird >gewusst<, dass DIES sich selber unvermittelt wahrnimmt.

Dieses>gewusst< ist jenseits aller mentalen Prozesse und Konstrukte.
Es ist DIES als Wissen der Wahrnehmung selbst.
Es ist die erfahrungslose unberührbare Potenzialität, die sich erfährt und somit sich selbst berührt.

Wenn wir uns gehenlassen wollen, könnten wir diese Beschreibung als Beschreibung von Erleuchtung benutzen.
Allerdings taucht hier die Vorliebe auf, es nicht mehr zu beschreiben.

Es scheint nun so als ob der Zyklus des Beschreiben-Müssens endet.
Es bleibt nur ein Wunsch offen.
Mögen alle Menschen diese wahre leuchtende Natur, die wir in aller Einfachheit sind, erkennen.

Dies was erscheint und dies in dem es erscheint und dies was das Erscheinen erkennt, ist anfangslos das Selbe.
Es ist somit jenseits von Einheit, da es unteilbar ist.

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Das Geheimnis
März 2, 2012

Kuss der Stille

Das Geheimnis        

25.07.2011

Die Stille ist ein
selten Gut
und überall verfügbar
jeder Blick auf diese
Welt ist aus
diesem Stoff gemacht
so offensichtlich
dass es meist Geheimnis
bleibt

Doch manchmal da
fällt es glitzernd in
das Augenlicht und
unabwendbar
erhellt das Leuchten
selbst die tiefste
Finsternis

Dunkelheit ist nicht
für ewig
nur Dies Ist immer
in dem auch Blindheit
leben kann
genannt auch Ignoranz
oder Fürst der
Nacht
mit Dummheit als
sein Diener

Doch wird nur einmal
Dies gesehen
so bleibt kein Zweifel ob
der Formen Festigkeit
sie sind einfach nur
wie Reflexionen
und Klarheit nimmt der
Dumpfheit Wiederholung
die Kraft
der Wahrheit
noch zu trotzen

Das Selbst
scheinbar Zentrum
dieser scheinbar Existenz
schmilzt im Licht
das Wahrheit spricht
und der Himmel ist
der stumme Zeuge
dass der Käfig in dem Kerker
seiner Macht beraubt
zerbricht

Nun klein ist das
Vögelchen und noch
fett von dem Streben
nach Begehrlichkeiten
ausgebreitet seine Flügel
fliegt es noch
nicht allzu weit
es gleicht mehr
ein Hüpfen und ein Stolpern
auf den Treppen
der Festung Ignoranz
um zu entfliehen
als ein Gleiten auf
der Liebe Glut
über alle Welten

Nun höre
hab Geduld
Wie viel Jahre denkst du
Mensch zu sein?
Verbrennen wird erst
dein Glaube und das
Gefühl allein
und fest zu sein

Die wahre Sicht ist Meine Schau
durch diese Augen
vereint mit dem
blauen Himmelreich
zerstört dumme Träume
und
offenbart die tiefe Klarheit
dessen
Dies So Sein

So verbleibend ohne
Angst und Zweifel
hat das Greifen nach der
Welt keine Macht noch zu bestehen
doch diese Prüfung die wird
endlos scheinen
und Lohn winkt nicht
nur Freiheit
und das ist vielen
wenig

So ist
selten nur der
brennend Wunsch
als Adler gefährlich hoch zu fliegen
die Meisten sind zufrieden
verwandt zu sein mit einer Taube
und
manchmal täuscht der Verstand
sich selbst
und ahmt
auch einen
Papagei

Doch der Adler zieht einsam
seine Kreise
Stille ist sein Freund
in endlos Höhen
andre Vögel sieht man
selten
Die Furcht nicht zu bestehen
lässt sie in Wipfeln großer Bäume
ruh‘n
aber alles ist willkommen

Die Sicht stets vereint
mit Dies das Alles IST
befreit sich des Adlers
liebend Herz in
Licht
und vom Himmel fallen
seine Federn

Aufgelöst ist diese Form
in Dies aus was es
aufgetaucht
Regenbogen jubeln still
und vielleicht
ihr Leuchten
fällt strahlend glitzernd
in des jungen Adlers Auge
der träumend in dem
Käfig sitzend
glaubt nur eine Taube sein
um aus dem Traum
endlich
zu erwachen
und für immer frei zu fliegen
wie ein Stern der Ewigkeit

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