Fragmente, ein Gespräch über Non-Dualismus und andere Aussagen
Januar 13, 2019

Fragmente, ein Gespräch über Non-Dualismus und andere Aussagen

Dezember 2018

Wir habe letztens über solche Aussagen wie „absolute Freiheit“ besonders im Kontext zu „Befreiung oder Erfahrung der Befreiung“ gesprochen. Weiterhin ob diese und andere Aussagen dazu wahr sind und besonders warum überhaupt solche Sätze benutzt werden…. „da ist niemand der etwas tut oder lässt, bewirken könnte… die Quelle drückt sich als du aus und du bist schon Wirkung… usw.“

Nun direkt gesagt ist die Aussage da ist „niemand“ genauso falsch wie die Aussage da ist „jemand“, da sie sich aufeinander beziehen und somit von einander abhängig sind. Gegenseitige Abhängigkeit repräsentiert aber relative Umstände und ist dualer Natur. Die absolute Wahrheit jedoch ist sogar jenseits von Non-Dualität da sie keinerlei Qualitäten aufweist.

Insofern ist diese Aussage zu…  niemand ist… prinzipiell unwahr bzw. Nicht-Wahrheit.

Hier wird allerdings trotzdem die Aussage  „da ist niemand… “ bevorzugt, da sie scheinbar in eine Richtung weist die gerne als Wahrheit benannt wird. Diese Aussage scheint also in eine bestimmte Richtung, die Befreiung und Freiheit genannt werden könnte, zu zeigen. Das wird hier als „richtiger“ gesehen. Wenn du jetzt nachfragst und wissen möchtest für „wen“ wenn es doch „niemanden“ gibt, wird das ganze Paradox sichtbar. Dann sind wir genau am Punkt.

So kann durch Sprache und prinzipiell unwahre Aussagen, z.B. die Unwahrheit „der unhinterfragten Annahme eine feste unabhängige Existenz zu haben“ sichtbar gemacht werden.

Das Instrument Sprache, welches ein Ausdrucksmittel des analytischen Verstandes ist, wird so gegen das gewohnheitsmäßige Muster der üblichen Wahrnehmung … ich und du, Objekt und Subjekt, hier und dort etc…. gerichtet.

Das Ergebnis kann sein, dass dieses gewohnheitsmäßige Muster zu funktionieren aufhört, temporär oder dauerhaft. Dann tauchen vielleicht andere Erfahrungen auf als die bisherigen Erfahrungen, die dir bis gerade eben noch das Bild einer festen Welt vermittelt haben.

Warum ist die Aussage „da ist niemand…oder da ist Nichts“ aber nicht wirklich wahr? Weil es eine extreme und paradoxe Aussage ist. Sie ist genauso extrem und paradox wie zu sagen „ich existiere, weil ich Schmerz spüre, wenn mein Fuß sich an einem Stein stößt und diese Erfahrung vermittelt, dass die Welt fest ist…“

Die Sicht vermittelt die Erfahrung das hier niemand schreibt. Die Erfahrung mit dem Kopf gegen die Wand zu stoßen vermittelt eindringlich eine physische Existenz.

Was ist also Wahrheit?

Beides gemeinsam drückt gleichzeitig Wahrheit und Nicht-Wahrheit aus. Es ist nur ein Paradox für den gewohnheitsmäßigen Denkvorgang. Berührt weder die Sicht noch das Gefühl die scheinbaren Gegensätze bist Du Wahrheit. Die Mitte manifestiert sich und damit offenbart sich der scheinbare Gegensatz von Befreit und Nicht-Befreit mühelos zu Freiheit.

Relativ gesehen können extrem und paradoxe Aussagen Instrumente sein um etwas in dem Frager zu bewegen oder hervorzubringen. Also etwas ins Licht zu bringen was er/sie schon wusste, sonst hätte die Frage nicht gestellt werden können. Der Frager bettelt um den Schlag der ihn von dem Rausch der Vernebelung aufwachen lassen soll.

Natürlich bettelt sich die Quelle in Form des Fragenden und des Antwortgebers selber an und gibt sich selber die Antwort und den Schlag.

Das jedoch ist nur die dürftige Beschreibung zu einem unbeschreiblichen Vorgang.

Was hier gesagt wird ist dass die Wesen die Befreiung erfahren regelmäßig in die „Falle des Sehens und der Klarheit“ tappen können weil sie „klarsehen“ und versuchen das „gesehene“ zu beschreiben. So wie die Wesen die keine Befreiung erfahren haben in der „Falle der Verdunkelung, Dumpfheit und Illusion“ gefangen sind, weil dort gar nicht erst der Versuch aufkommt sich mit Wahrheit, Sehen und Befreiung auseinanderzusetzen.

Es sind beides Fallen, allerdings scheint es so zu sein, dass dem Wesen das Befreiung erfahren hat, die inhärent vorhandene Klarheit den Aus-Weg, aus diesen und anderen „Fallen der Befreiung“, aus sich selbst heraus zu weisen scheint.

Das konnte bei den in tiefer Dumpfheit und Illusion gefangenen Wesen so bisher noch nicht beobachtet werden.

Was ist die „Falle des Sehens und der Klarheit“?

Das Sehen und die Klarheit vermittelt Einsichten und Wahrheit. Es sieht dann so aus als ob es tatsächlich so ist, doch es sind ebenfalls nur Erfahrungen die vermittelt wahrgenommen werden. Wenn nicht gesehen werden kann, dass dies auch nur Erfahrungen sind, weil vielleicht gerade die Faszination über die Einsichten und Wahrheit überwiegt, dann ist das ein Fallstrick auf dem Weg zur Freiheit.

Und entschuldige, wenn dich das jetzt noch weiter verwirrt… diesen Weg in die Freiheit gibt es natürlich nicht…. allerdings muss hinzugefügt werden…. Befreiung und Freiheit sind auch nicht nur Metaphern…

Es besteht hier grundsätzlich die Tendenz, auf dem nicht-vorhandenen Weg in die Freiheit, in alle möglichen Löcher zu fallen, über alle möglichen Fallstricke zu stolpern und sich in die offensichtlichen Fallen zu verheddern, hier wird also aus reichlich individueller Erfahrung berichtet.

Die Wahrheit die gesehen wird, kann nicht in Sprache ausgedrückt werden, also ist, sobald Sprache benutzt wird, der „Besitzer der Sprache“ also der Verstand mit im Boot und mit dem Verstand unweigerlich die Subroutinen die „früher“ die Erfahrung einer unabhängigen festen Existenz vorgespielt haben.

Es ist letztlich immer der Versuch absolute Wahrheit mit relativen Erkenntnissen und Erfahrungen zu beschreiben. Das geht natürlich regelmäßig schief und ist somit offensichtlich unvermeidbar.

Solange über das Sehen gedacht, gesprochen, berichtet etc. werden muss, wird es zu etwas Gesehenem und somit zu einem Objekt.

Wenn jedoch dieser Prozess, des zu-Objekts-werdens, während des Sprechens, Berichtens, Denkens gesehen werden kann, ist das selbst-befreiend und Fallen-los.

Wenn allerdings von der Erfahrung berichtet werden muss „da ist niemand der das erfahren kann oder etwas tun kann oder tun konnte oder tun können wird…etc.…“ als etwas das geglaubt-werden-muss, als etwas das eine absolut wahre Aussage ist, ist das eine Falle.

Es gibt einige non-dualistische Strömungen die betonen diesen Aspekt der Erfahrung besonders stark und benutzen ihn als non-dualistische Kernaussage. So kann es passieren das eine wahre non-duale Erfahrung zur Religion wird und somit die Illusion der Dualität gestärkt statt schwächer wird.

Es kann immer nur der vergebliche Versuch sein das Unausdrückbare auszudrücken. Insofern muss das scheitern und in dieser Vergeblichkeit leuchtet die sich entfaltenden Schönheit der unvermittelbaren Wahrheit… die Wahrheit dass Du schon immer Freiheit bist.

Aus dieser Perspektive kann man durchaus sagen, dass Buddha pausenlos gelogen hat um die Wahrheit auszudrücken.

Warum wird dann überhaupt ständig der Versuch unternommen Wahrheit auszudrücken?

Das ist unbekannt.

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Essenz
März 3, 2012

Kuss der Stille/Tagebuchnotizen 2011

Essenz

3.9.2011

 

Schließlich schien sich dieses leuchtende Zentrum ebenfalls aufzulösen und das Gefühl, dass dort niemand war, verschwand.

Es offenbarte sich einfach eine leuchtende Tiefe, aus der Wahrnehmung geschieht und die mit durchdringender Klarheit sich selbst wahrnimmt.

Die Formenwelt trat einen Schritt zurück und die Lebendigkeit, die reine Essenz Dessen, offenbart sich bei jedem Blick.

Innen-und Außenwelt sind somit nur noch Begriffe, denn da ist nur Wahrnehmung, in der mit klarer Unterscheidungsfähigkeit das Hervortreten und das Vergehen der Formen zu sehen ist.

Niemand in dem leuchtenden Zentrum offenbarte sich zu leuchtendem Nichts. Die Wahrnehmung ist lebendiges Sehen des vibrierenden leuchtenden Nichts. In Zeitlosigkeit entfaltet Wahrnehmung seine Schwingen und ist Alles.

Die leuchtende Tiefe ist endlos.

Selbst-los
Februar 22, 2012

Kuss der Stille/Tagebuchnotizen 2011

Selbst-los

10.7.2011

Das Anschauen des Nichts, das alles allem gleichgestellt sein, das Bedeutungslose und Inhaltslose das sich manifestiert und auflöst. Dies öde trockene Etwas in dem Substanzlosigkeit und Sinnlosigkeit wahrgenommen wird, trocknet alles aus.

Die Wahrnehmung des Wahrgenommenen, die Bedeutung dessen oder auch die Nichtbedeutung ist durchdrungen von Trostlosigkeit und faden Geschmack.

Es ist ein dunkles Leben, dessen einziger Lebensinhalt darin zu bestehen scheint dies mit Gleichmut zu ertragen und endlos anzuschauen bis zum letzten Tag, ohne Ausweg, ohne Hoffnung da es überall zu sein scheint.

So verging eine lange Zeit.
Scheinbar.

Und dann scheinbar grundlos erhebt sich aus dieser Tristesse, die scheinbar andere Seite der Medaille, das Alles des Nichts.
Die Schau ist überwältigend.
Dort wo früher alles gleich tot aussah, wird nun die gleiche Lebendigkeit in den Formen gesehen.

Ein Schleier scheint abgefallen, der alle Formen gleich inhaltslos erscheinen ließ und Gleichmut in Gleichgültigkeit zu verwandeln drohte.
Die Verzweiflung löst sich in Rauch auf und der Rauch steigt in Stille kerzengerade in den blauen Himmel der wolkenlos die Welt umspannt.
Doch es fehlt noch mehr als dieser Schleier und die Vision der düsteren verzweifelten Welt.
Zu Rauch ist auch der geworden der in der Tristesse der Leidende war und verzweifelt nach Befreiung suchte. Diese getriebene Suche nach Glück, Liebe und Wahrheit.
Der Leidende ist weg.
Der Suchende ist weg.

Die Suche nach ihm ergab, das er nie da war, ebenso nicht die düstere Welt mit seinem Leid und den furchtbaren Geschichten.
Doch wer untersuchte jetzt das was scheinbar nie gewesen war?
Der Blick fällt nach innen und es wird niemand wahrgenommen.
Also niemand ist hier. Wer das sieht ist unbekannt.
So bleibt nur das der Jemand selbst der Schleier war der die Welt verdunkelte und die Suche nach dem Licht anstiftete.

Doch das Licht ist immer da, das kann nun mühelos gesehen werden, wenn auch von niemand. Der offenbarte Reichtum glitzert und blitzt im Schein des ewigen anfangslosen Lichtes. Hier lädt alles zum Verweilen ein, das Paradies ist offenbart.

Sonst hat sich nichts geändert und damit alles.

Subtil ist die Versuchung, fein die Falle, das hier als Ziel erfahren zu wollen, obwohl sogar das Wollen abgefallen ist. Das ist ein Rätsel.
Sogar niemand kann ergriffen werden von dieser Pracht.
Als ob Dies, als Verführung, sich selbst verführt um zu bestehen oder um nicht zu bestehen.
Alles ist willkommen, ohne etwas vorzuziehen.

Nun hilft scheinbar der trainierte Gleichmut, die gedrillte Geduld das Nichts ertragen zu müssen, als Jemand noch das Glück jagte.
Das hilft zwar niemand, doch so trägt die Ruhe oder umgekehrt diese Ruhe trägt das Alles einfach auch als Nichts gesehen wird. Und so erhebt sich Dies unberührt aus sich heraus und sinkt in Dies auch wieder unberührt ein.

Mühelose Manifestation von Nichts in Allem und Allem in Nichts, gestreichelt von niemand klaren Blick.
So wird gesehen das auch in der Fülle des Nichts alles gleich Ist.

Kein Greifen, nur Freiheit auch von Allem.
Unberührbar, unbefleckbar, nur Sehen dessen.
Da ist nur Gleichmut. Das Jemand verschwand in niemand.
Jemand war nie gewesen.
Niemand wird nie sein.
Dies schaut.
Wahrnehmung ist das Wahrgenommene, das sich wahrnimmt.
Einfach.

Doch am Ego selbst ist nichts verkehrt. Es ist Dies das als Ego erscheint. Das Ego ist das Selbst das unglücklich im Schatten nach dem Licht umher sucht, im Schatten den es selber wirft.
Das beendete Unglück ist das Ende des Egos, nicht mehr und auch nicht weniger.

Selbst-los.

Es gibt keine zwei Seiten einer Medaille.
Das Eine IST, das scheinbar als zwei erscheint.
Na und, die Welt endet nicht.
Wahrnehmung endet nicht.
Der Traum bricht nicht zusammen, obwohl auch das geschehen kann.

Alles ist so wie vorher.
Alles ist fundamental neu!

IST
Februar 17, 2012

Kuss der Stille/Tagebuchnotizen 2011

IST

08.7.2011

Das Gesehene, also das Wahrgenommene, und das, was Wahrnimmt, ist Eins.
Es ist nicht so, als ob der Körper bei der Wahrnehmung mit dem Wahrgenommenen verschmilzt.
Tatsächlich ist einfach nichts da und Wahrnehmung geschieht.

Es ist Nacht.
Das offene Fenster bildet den Rahmen für den sinnflutartigen Regen, der vom Himmel auf die Erde stürzt.
Es gibt da kein Wissen über Regen, der am Fenster vorbeiströmt, und es gibt auch kein Regen oder Fenster, das nicht Wahrnehmung sein könnte.

Kein Wahrnehmender, der Wahrnehmung wahrnimmt.
Wahrnehmung ist total.

Regen ist total und ist Dies, regnend, zeitlos wahrnehmend in Zeitlosigkeit.
Also regnet es immer bis es nicht-immer regnet.
Dies sieht Sich aus sich heraus und ist zeitlos Sicht und das Gesehene zusammen, ohne zwei Seiten einer Medaille zu sein.

Bei diesem totalen Sehen brach die Sicht nicht in sich zusammen, wie es scheinbar manchmal geschieht, kein Black-out, einfach nur Dies.

Vollkommend selbstbefreite Wahrnehmung, ohne dass etwas befreit wurde.
Kein Ort, keine Zeit, nur Wahrnehmung ohne Bezug.

Dann anscheinend einen Schritt zurück.
Nun Sehen aus dem selbstlosen Zentrum. Hier sieht niemand, selbst-los.

Niemand, der sieht, kann nicht gefunden oder erfahren werden.
Es gibt aber eine scheinbare Referenz zu einem gefühlten Wissen, dass das Zentrum früher mit etwas besetzt gewesen sein könnte und nun nicht mehr.

Das ist mehr ein Gefühl, dass etwas abgefallen ist, als ein Wissen, was es war. Die Beschreibung von einem Selbst oder einem Ego ist bekannt, nur die Bedeutung ist verloren gegangen.

Es gibt Geschichten über das Leben mit Zentrum als Selbst, aber das ist nicht das Wissen direkt, wie das Leben des Selbst ist. Doch es gibt keine Möglichkeit es zu rekonstruieren und es erscheint anscheinend auch keine Absicht dazu.

Dies scheint unumkehrbar und erfährt sich selbstlos.
Dies ist so unspektakulär und einfach.

Es ist so, als ob sich das Sehen ohne Zentrum in sich selbst verzehrt und übrig bleibt was immer IST, pure Wahrnehmung.

Wahrnehmung ist nur ein Wort, doch tatsächlich ist Wahrnehmung die größtmögliche Näherung einer Beschreibung Dieses, das nicht beschrieben werden kann, aber ohne Zweifel bei vollem Bewusstsein wahrnimmt.

Das kann nur beschrieben werden als Rückblick aus dem Zentrum ohne etwas. Es ist das Malen eines Bildes mit Farben aus Worten und die Wirklichkeit erstarrt sofort beim ersten Pinselstrich, beim ersten Satz.

Beschreibung bei IST Wahrnehmung ist dann schon Schreiben aus dem Zentrum ohne etwas und ist Nicht-IST-Wahrnehmung.
IST-Wahrnehmung ist Lebendigkeit formlos sehend, im Gewahrsein der Formlosigkeit wissend, dies entspringt jedem Wissen des Seins, ohne es je integrieren zu können, da Alles IST.

Die Beschreibung ist das Zerlegen des IST in Beschreibungen und fällt somit sofort in Raum und Zeit auseinander.

Die Sätze, „Regen IST zeitlos Sehen und es regnet zeitlos immer und dann ohne Ursache ist Regen zeitlos nicht. Dies IST Regen Bewusstheit regnend und Lebendigkeit in sich selbst ausdrückend. Dies IST zeitlose Reglosigkeit in Bewegung, bewusst lebendig. Regen nimmt sich als Regen innerhalb des regnens bewusst wahr, ist regnendes Bewusstsein sich wahrnehmend. Wasser, das sich selber trinkt.“ sind für Jemand eine Geschichte, vielleicht noch eine unverständliche dazu.

Doch ist Niemand da, ist es Wahrheit und die Wirklichkeit IST einfach.

IST-Geräusch, IST-Himmel, IST-Regen.

Keine Möglichkeit einer sinnvolleren Erklärung für Dies. Außer Dies zu Sehen, und dann braucht es keine Erklärungen.
IST-Wahrnehmung hat kein Bezugsobjekt, keinen Referenten, das ist nicht möglich.

Das Beobachtete ist der Beobachter als wahrnehmendes Bewusstsein.

Ein Jemand nimmt die Wirklichkeit als fest und wahr.
DIES erscheint als Jemand im So-Sein.
Niemand sieht die Unmöglichkeit der Wirklichkeit.
DIES erscheint niemandem.
IST-Wahrnehmung ist Wirklichkeit, die all Dies IST.

Erscheinungen
Februar 3, 2012

Kuss der Stille / Tagebuchnotizen 2011

Erscheinungen

04.7.2011

Die Stille ist grenzenlos, unendlich tief und alles ist in Stille, immer.
Sprache ist Stille und erscheint als gesprochene Stille.
Stille schwingt leer als Sprache und ist gleichzeitig erfüllt mit dem Gesprochenen. Sprechende Stille ist Stille gefüllt mit sich selbst als Inhalt dessen, was sich ausspricht.
Ist das zu Sprechende ausgesprochen, verschwindet Sprache ohne noch etwas zu berühren.
Sprache löst sich in dem Ausgesprochenen und somit in sich selber auf.
Es bleiben keine Rückstände weder von Sprache, weder von den ausgesprochenen Worten, noch von dem Inhalt als Bedeutung.

Stille.

Kein Sprecher.
Kein Schreiber.
Worte in den Sturm der Stille geflüstert.

Wird das Gesprochene nicht sofort fixiert, in Schrift zum Beispiel, so scheint es zu verschwinden, ohne dass eine Möglichkeit zu bestehen scheint, es je wiederzufinden.
So erscheint Sprechen in der Stille immer frisch, nie alt und nie abgekaut.
Mit einer Frage erhebt sich gleichzeitig Antwort und gleichzeitig damit Ausdruck. Das kann vielleicht Sprechen oder Schreiben sein, aber natürlich gibt es unendliche Formen des Ausdrucks mit unendlichen Facetten.
Diese Welt Ist Frage, Antwort und Ausdruck in einem.
Sie ist das scheinbar auseinandergefaltete Eine.
Jetzt in Zeitlosigkeit entfaltet wird Stille als Frage-Antwort-Ausdruck gesehen.
Der Ausdruck Dessen als unendliche Form, endlos sich ausdrückend und endlos sterbend.
So manifestiert sich Nichts in Form aus dem Unmanifesten.
Welch lebendiges Spiel, unendlich tief, unendlich lebendig, unendlich unerkennbar.

Der Verstand kann das nicht begreifen.
Er ist ganz still und das Gehirn scheint wie eingefroren.

Die Stille kommt nicht irgendwo her, alles Ist Stille. Und in Stille scheint etwas zu geschehen und es kommt auch scheinbar wieder etwas zur Ruhe. Gedanken steigen in der Stille auf, denken sich oder auch nicht, und verbrennen an sich selbst, völlig lautlos.

Das Gehirn scheint am Denken, wenn es auftaucht, nicht beteiligt zu sein.
Es sieht so aus, als ob der Gedanke das Potenzial zu denken und gedacht zu werden in sich selbst trägt.

Das Gehirn erscheint aus dieser Perspektive nur wie ein Spiegel, in dem sich die Gedanken spiegeln.
Der Spiegel ist unbeeindruckbar von dem, was er reflektiert.

Das Gehirn erscheint in Diesem nicht mehr wie ein Denkapparat.
Und in der Sicht sieht es eher so aus, als ob dieser Apparat allerdings nie Denken konnte. Es scheint eher wie ein Aufzeichnungsmechanismus, der etwas speichert, weiterverarbeitet, vervielfältigt, kopiert und wiederholt.
Ohne jede eigene Kreativität, nur funktionell mechanisch.
Dieser Mechanismus scheint nun nicht mehr zu funktionieren.

Ein Gedanke steigt auf, entleert sich in einer einzigen Bewegung, leer ist der Gedanke, Leerheit in sich selbst, und sinkt darin zurück.
Dies ist kein Prozess, der einen Ablauf in sich trägt. Nur die Beschreibung dessen erzeugt scheinbar diesen Anschein.
In Stille geschieht Dies als eine Bewegung, in keiner Zeit, ohne Bemühen.

Ist das Gehirn „eingefroren“, so wird der Inhalt überhaupt nicht verarbeitet.
Da bleibt nur der Moment, in dem sich der Gedanke entleert hat, der entleerte Inhalt in der Sicht erscheint und wieder versinkt.
Oft entleert sich der Gedanke nicht und sinkt zurück in Leerheit. Der Inhalt wird dann Nicht-Gewusst. Oft kommt kein Gedanke.

Nichts stört in der Stille. Da alle Formen in Stille sind, sind sie nicht aus Stille gemacht, sondern Stille, die sich formt.
So erhebt sich Stille als Form in Ausdruck und Inhalt.
So wird gesehen und gewusst ohne eigene Bewegung.
So-Sein ist Leben als Energie geformt, wie es jetzt erscheint.

Diese Energie ist der Ausdruck der Form, der sich ausgeformt selbst beinhaltet und der Inhalt beinhaltet das Sehen dessen ebenso.
Mit der Erkenntnis über die endlose Tiefe der Stille verschwindet die Sicht, dass jetzt gesehen wird.

Es bleibt nur Sicht in Stille.
Sprache in Stille.
Ausdruck in Stille.
Form in Stille.
Es bleibt Nichts.

So kommt der Eindruck zustande, dass dort Niemand ist und dass Niemand dies schreibt.
Natürlich ist das auch die Wahrheit.

Der Wind weht.
Stille windend wehend.
Stille schreibend formt Sätze.

Nichts ist Stille in Alles als potenzielle Abwesenheit von Allem.
Alles ist Stille in Nichts als Form oder Formlosigkeit, manifestiert oder unmanifestiert, existent oder nicht existent.

NICHTS und ALLES sind keine Gegensätze, sondern das Eine in sich selbst gefaltet.

ALLES erscheint scheinbar in gegensätzlichen Paaren, in Stille mit Bedeutung.

NICHTS in Stille ist scheinbar die Abwesenheit von Erscheinung und somit die Abwesenheit von Bedeutung, für die es aber kein Gegenstück geben kann, sonst würde Stille die Stille stillen.

Tatsächlich ist das auch so.

Stille verschwindet in Stille, also in sich selbst, und ist immer nicht-existent.
Um gleichzeitig in Zeitlosigkeit immer als Stille zu erscheinen.
Da nicht-existent Nicht-Ist, ist die Möglichkeit existent-Sein unendlich.
Das geschieht gleichzeitig nie und immer.

Das könnte man als jetzigen Moment umschreiben.

Natürlich sind alle Worte, die für Dies benutzt werden, paradoxer Ausdruck des Unsagbaren.
Jetzt pulst Dies nicht messbar und nicht beschreibbar, und doch erfahrbar, also bar jeder Erfahrung offenbart es sich selbst.
Der große Knall ist immer.
Stille ist als Dies immer und immer nicht.

Würde Dies nicht So-Sein, würde Dies (Unbenennbare) nicht pulsen also auch nicht Nichtpulsen und so endlos in Nichts nicht erscheinen.
So könnte Nichts auch nicht als Alles, als unendliche Möglichkeit in Stille erscheinen.

In der Sicht scheint es so, als ob das Ereignis seine eigene Ursache für das Erscheinen schafft, um das Erscheinen überhaupt möglich zu machen.

In der Sicht scheint es so, dass das Ereignis seinen eigenen Horizont erschafft, um in diesem Horizont sichtbar werden zu können. Dafür bricht das Ereignis zusammen, bevor es überhaupt entstanden ist und provoziert so den Zusammenbruch des Ereignishorizonts, um entstehen zu können.

Alles kann sich manifestieren.

Auch Dies.

Stille
Februar 3, 2012

Kuss der Stille

Stille     (Audio)       

28.06.2011

Im Schauen des Sehens in der Stille
liegt das Geheimnis dieser Welt

Dies ist das Geheime das offen zur Verfügung steht
Dem Schatz der alles überragt was jemals Ist
Weil er die Summe Allens und auch dessen Inhalt IST
Doch nur Schritt für Schritt ganz leise
kommst Du dem Schatz der Schätze nun ganz nah

Nicht weil der Schatz entfliehen könnte
Nein das ist nicht möglich
Er IST seit Ewigkeit
und wird so lange bleiben
wie die Ewigkeit besteht

Doch Du bist noch zu voll
mit wertlosem Geschwätz
über den Wert des Schatzes
so das Du in Dein Begehren
geblendet von dem Glanz
das offensichtlich Wirken nicht erkennen kannst

Doch nun ein Schritt auf das Geheime zu
als ob es Schritte gäbe
Doch in MEINER Liebe geh ICH auf Dein Flehen ein
Und zeige mit Meiner LIEBE Hand auf das Wissen
was sich selber ständig offenbart

Das Sehen in der Stille war schon immer da
Denn ICH bin ALLES anfangslos
Dein Auge war nie nötig um Dies zu Sehen
was schon immer IST
Die Stille ist ICH in Allmacht Liebe
und das Sehen Dessen ist die Frucht
MEINER Hochzeitsnacht

Die Vereinigung von ALLEM
hat auch Dich hervorgebracht
So bist Du mein Sehen dieser Welt
und die Schau des Sehens in der Stille
ist MEIN Brautgeschenk an MICH
als dieses reine Kind
Du
unbefleckbar
da
Du MEINES Geistes bist
Und dasselbe substanzielle Wesen
trägst nun Du zur Schau
in dieser Welt

Die Schau des Sehens in der Stille
Die Schau, das kleine Sehen Meiner Herrlichkeit
Ist immer da
klein, nicht weil es unvollkommen ist
doch die Eigenschaften deiner Form erlauben Dir nur diesen Blick
Du würdest sonst vor Deiner Zeit verglüh‘n
Wenn das letzte große Sehen jetzt schon in Dir wär

Das wird tatsächlich auch geschehen
Wenn DU Mich in DEINE Arme schließen kannst
Und Du gehst einverstanden und im Glück
das dann ewig dauern mag
Doch Geduld
noch ist es nicht soweit

Die Schau des Sehens in der Stille ist die Welt
wie ICH Mich sehen würde
wenn ICH mich jemals selber sah
und so siehst Du ewig MICH
bei Deiner Schau

Dein ungetrübter Blick ist die Reinheit die von Nöten ist
um die Reinheit Alles Seins ohne Haftung zu erfassen
die Reinheit aller Formen in denen ICH
entstehe und vernichte
alles in der geheimen Dimension der Zeit
Dies Alles JETZT
in dem einen ewig dauernden Moment

Das NICHTS des Wissens ist unabdingbar die Bedingung
in der bedingungslosen Schau des Sehens in der Stille
So entfaltet sich die Welt
die Du nun siehst
frisch und ohne Müh für Dein Aug

Benutzt du aber dein altes Wissen um die Welt
und blickst du so darauf
So ist sie trüb und fade
und du jammerst um den Mangel
das da etwas fehlen mag
Natürlich fehlt etwas in diesem stumpfen Glotzen
du hast MEINE ewig Frische eingetauscht auf dem Basar
gegen Tand
und nun trägst du in deinem Kopf
Augen aus poliertem Stein
nur nebenbei
in deinem Herzen sieht‘s nicht besser aus

Und die Methoden
Die Reduktion des Angeschauten ist auch nur ein Konstrukt
vom Denken der Gedanken
durch Meinen lieben alten Diener
gefallen in der Arroganz Mir gleich zu sein
vergessen das Du schon immer bist in MIR
nun aber in der Not selbsterzeugter Dunkelheit
benutzt
um mehr zu sehen als Trostlosigkeit
vielleicht brauchbar willst du Leben spielen
doch Unsinn für die wahre Schau des Lebens Selbst

All das von deinem willen Unsinn muss erst sterben
Bevor du stirbst und Du erscheinen darfst
Und MEIN Wille
durch Dein klares Auge sehen mag

Doch auf diesen Erden kann ICH nur in Dir wirken
Wenn Du es sagst
das ICH in MIR willkommen bin
Ach und übrigens
Es ist recht und
wirklich gut wenn Dein Körper
Für den du dich gewöhnlich hältst
Auch noch atmet und
noch nicht in Elemente aus denen er besteht zerfällt
wenn ich in Dir wirken darf

Hast du genug von deinem Jammer
und gibst deinen kleinen willen auf
dann wirk ICH in Dir
mit lieber zarter Hand
mal laut mal leis
Das liegt ganz an der Härte deines Denkens
und an dem Panzer den du dir erdacht
Den zu durchbrechen hast du Dir selbst
nicht leicht gemacht

Nicht dass Mich irgendetwas hindert
Nur Du
Geschöpf von Meinem Willen LIEBE
Du bist so wunderschön und zart
Und das letzte was ICH will
dies durch Dich selber zu verletzen
Dies
was auf ewig unverletzbar sei

Nun höre!

Wie Du MICH erkennst
ist einfach
denn wenn du gehst
zieht
NIEMAND
in das leere Haus
Doch gib acht
versucht JEMAND einzuziehen
bin
ICH es nicht
Denn ICH bin schon immer Du
Und somit auch das leere Haus
IST ICH
Bleib standhaft
Und nun bleibt es für immer leer

Nun werden Deine Augen zu Brillanten
scharf geschliffen und ganz rein
und kein Gedankenschatten trübt das glitzernd Licht
das durch diese Öffnung funkelnd scheint

Nun ist die Mühsal der Erklärung
der dem trüben alten Blick erklärte
um zu versteh‘n was er nun sah nicht länger Not
Sondern ohne willen
völlig friedlich
erhebt sich frei die Schau der Sicht
wenn Dein Blick
auf dem Geschöpf der Schöpfung ruht

Das Wissen was sich während dessen offenbart
wird nur gewusst in dem Moment des Schauens
und wird nicht mehr eingesperrt in dunkle Speicher
wo es modernd wartend an sich selbst verkam

Da der Blick nun frei von allem
immer auch auf Allem ruht
streift das Wissen des Geschauten
zart Dein Herz
wie des Vogels Schwingen die Luft berührt
während sie ihn trägt

So ist das Wissen in reinem Blick gegründet
So ist das Schauen des Sehens in der Stille
Wandert der Blick
frei von Zwang etwas andres anzuschau’n
zum nächsten Augenblick
in der geheimen Zeit
so erhebt sich ganz spontan von
Diesem was zu wissen gilt

Das andere davor wird nicht gewusst
doch nicht vergessen
Die Reflektion ist nicht beschädigt
sie wird nur nicht mehr gebraucht
bei dieser reinen Schau

So sinkt MEIN Sehen
in Deine Schau noch tiefer ein
und
Ist nun wie immer schon
MEIN Wesen
das durch Dich
Substanz bekommt in dieser Welt

Nichts kann die Schau mehr stören
Gedanken sind nur leichte Fetzen
die raumlos vorüber ziehen
mal zwitschernd ihren Inhalt singen
mal stumm die Kreise drehen
um leise zu verschwinden
bis vielleicht auch das vergeht

Nichts fehlt
Nichts kommt hinzu
Da
Alles kommt aus MEINER Stille
ist es perfekt
wie ICH als
Dies erschein

Nun schaust Du
ICH in Herrlichkeit
Das letzte Suchen endet hier an dieser Stelle
Und das Finden wird bedeutungslos geschaut
Die Schau des Sehens in der Stille
IST Dein Leben nun

Der Friede ist jetzt endlos tief
Weil ICH schon ohne Anfang BIN
und jenseits der Süße der Erfahrung
verbleibt ein Leben
Frei
im Schau der Ewigkeit der leuchtend Leere

Suche
Januar 31, 2012

Suche    (Audio)        

27.06.2011

Die Liebe ist das Leben in Lebendigkeit
Und Dieses Leben kannst du nicht erlangen
nicht durch Methode oder Tun
Doch Sehnsucht treibt die arme Seele wie ein führerloses Boot auf dem endlos Ozean
ein fernes Feuerlicht entgegen

Die Wärme dieses fernen Blitzens ist dir auf unbekannte Art vertraut und
in deinem Herzen glüht der winzig kleine Tropfen
der dir geblieben ist in deiner kalten lauten Welt

Das treibt dich raus aus der vertrauten Wärme der Gemeinschaft
der Menge die durch aneinander Reibung verzweifelt sich bemüht die Wärme zu erzeugen die der Kampf ums Überleben mit seinem Stolz und Gier verbraucht
Dies alles treibt dich raus in Angst um auch nicht zu erstarren in gut gemeinter Herzenskälte und konditionierter Reglosigkeit

Die Wüste die nun folgt ist Einsam und
die Kälte nimmt noch zu statt ab
Und die zurückgebliebenen Freunde
deren Mut zu bleiben noch größer ist als die Angst zu gehen
locken dich mit amüsanten Lampions zurück ins bunte Leben
 

„Bleib hier bei uns du Narr“ so scheinen sie zu rufen
„In der Wüste gibt es nichts zu holen dort wartet nur auf dich der Tod“

Und Beides ist nun wahr
dort in der Wüste einsam und allein da gibt es kein Gewinn zu holen
und der Tod wartet als Begleiter geduldig bis zu seinem Tag

Doch nicht nur hier in der Wüste deines Lebens
Er sitzt auch auf der Schulter deiner Freunde und flüstert ungebeten Rat in deren Ohr
Nur im Lärm der Menge ist dieser Rat oft ungehört und so leben sie ein lautes Leben bis die Stille sie sanft trennt und den ausgeliehenen Körper durch Urkraft aller Elemente endgültig vernichtet und rücksichtslos verbrennt

Doch Du kannst nun den flüstern Rat des ewigen Begleiters in der stillen Wüste klar vernehmen und so ziehst Du einsam doch nicht allein Deiner Wege und schon durch die furchterzeugte Weite dieser Wüste stirbt schließlich selbst die Hoffnung
und die Trauer über die Trostlosigkeit

Was bleibt
der Blick auf das glühend Leuchten irgendwo am fernen Horizont
geführt vom Funken Deines Herzens
den Weg zu gehen und die Stille die sich freundlich senkt wie ein warmes Feuer in der schweigend Ewigkeit

Da gibt‘s viel zu berichten
von den Nächten der Verzweiflung und von den Tagen deren sengend Glut Geist und Körper dörrten
Die Füße wund vom Weg der nicht gegangen werden kann
ausgepresst und nichts mehr vor den Augen
scheinbar auf ewig verirrt und gestrandet auf der Suche nach der Liebe in der Unendlichkeit

Nun ist der Moment gekommen
wo in dem Funken Deines Herzens die Suche endgültig verglüht und nichts mehr bleibt
Hier sinkt auch der Blick der letzten Freunde
denn der Anblick Nichts zu sehen erscheint Wahnsinn für die ungebrannte Seele
und nun bist Du auf ewig ausgebrannt
einsam und allein

Doch schau
Aus dem reinen Atem deiner Herzensschlacke zündet die Liebe nun an Deiner Stelle Ihr wahres Feuer an
um im Schein der Flamme endlich Alles so Geheime und zeitlos Versteckte zu beleuchten und für immer zu enthüll’n

Doch in Diesem wird nun wahrgenommen
dass die heiße Glut in dem die Suche nun verbrannte
dass dies auch der Scheiterhaufen für den Sucher war

So bleibt Niemand der das Geheimste des Geheimen auch nur sehen
geschweige dann genießen kann
Und da brandet das Gelächter
als Gebet des Lächelns an sich selbst
aus der Tiefe der Lebendigkeit und belebt das Herz das nun in Niemand schlägt

Und die früher Glühend Leuchte am fernen Horizont das bist nun alles DU
als die Liebe jetzt und bleibend
willkommen in dem Reich Endlosigkeit

In der Zeit hast Du Dich selbst verloren
gefunden in der Ewigkeit
zieht nun DEIN Leuchten Liebe Lachen
scheinbar fern am Horizont den sehnsuchtsvollen Blick eines einsam Herzens in dem noch ein Tropfen Glut besteht

Trotz des Lärms der Menge seines Lebens und
unbesehen seiner Angst
beginnen seine Füße die Reise zu DEINER Herrlichkeit
Und auf den Lippen ein Gebet des Lächelns an sich selbst in der Lebendigkeit