Was ist der Unterschied zwischen Befreiung und Freiheit? Teil 3
Mai 5, 2018

Was ist der Unterschied zwischen Befreiung und Freiheit? Teil 3

 05.05.2018

Hier ist ein ganz gewöhnliches menschliches Wesen.  Nichts Besonderes, eher mit durchschnittlich Fähigkeiten ausgestattet, so wie die meisten der sieben Milliarden  menschlichen Erscheinungen die inzwischen in dieser Dimension herumwandeln.

Der einzige Unterschied scheint zu sein dass es hier unabweisbar so  ist dass keine unabhängige, getrennte, auf  Objekt-Subjekt bezogene Existenz gelebt werden kann.

In aller Nüchternheit wird dies so gesehen und die Lebendigkeit verprobt diese Sicht und Seinsweise bei jeder sich bietender Gelegenheit.

Alles verändert sich, alles fällt auseinander, alles setzt sich aufs Neue zusammen,  alles wird zerstört und entsteht wieder, alles erscheint und alles verschwindet, ein endloser Strom der sich verändernden  Erscheinungen.

Doch die Sicht IST.

Natürlicherweise tauchen in der Sicht die unterschiedlichsten Phänomene auf, die unterschiedliche Erfahrungen projizieren, jedoch ist das vergleichbar  mit Wassertropfen im Sonnenlicht. Das Sonnenlicht wird nicht ein einzigen Moment von den Wassertropfen berührt.

Die Eigenschaft der Wassertropfen und die Eigenschaften des Sonnenlichtes führen zu den Ereignissen die wir als Reflexionen, Beugung des Lichts, Spiegelungen etc. erfahren.

Unsere Wahrnehmung wird gewöhnlicher Weise von diesem Lichtspiel eingefangen und fixiert. Aus der allumfassenden Sicht, die unsere natürliche Veranlagung ist, wird ein schmales Band der Wahrnehmung. Das bezeichnen wir dann als meine Welt.

Das alles ist jedem bewussten  und fühlenden Wesen grundsätzlich bekannt und kann durch eigene Forschung verifiziert werden. Der Unterschied ist nur ob Interesse besteht diese Forschung durchzuführen oder nicht.

Forschung bedeutet hier seinen Blick auf die erscheinenden Ereignisse zu richten und sich nicht von der äußeren Form der Phänomene  ablenken zu lassen.

Mit Ereignissen sind hier sowohl  die Gedanken, Emotionen und Empfindungen gemeint die „innen“ zu sein scheinen, als auch das Zwitschern eines Vogels, das Nörgeln deines Partners oder  die Schönheit des Sonnenaufganges das üblicherweise als „außen“  erscheinend wahrgenommen wird.

Was bedeutet „sich nicht ablenken“ zu lassen?

Unser normales Verhalten ist durchdrungen von Beurteilen, Ablehnen, Annehmen, Beschreiben, Greifen usw.

Selbst eine winzige Unterbrechung unserer üblichen Verhaltensmuster genügt und diese Ereignisse offenbaren ihre wahre Natur, damit offenbart sich auch die Wahre Natur selbst und es offenbart sich das Du diese wahre Natur ebenfalls bist, als Erscheinung  die in dieser Dimension >Mensch< genannt wird.

Stabilisiert sich diese Sicht öffnet sich Wahrnehmung auf die Struktur der Existenz an sich und wird die Bestätigung der Reinheit des Sehens.

Blinzele mal aus dieser reinen Sicht in eine Lichtquelle, zum Beispiel in das Licht einer brennenden Kerze oder in das Licht eines  Sonnenaufganges bzw. Sonnenunterganges. Die verschieden Erscheinungen wie Kreise mit einem kleinem Punkt in der Mitte(wie Fischaugen), über regenbogenfarbige Sphären die in unterschiedlichsten Strukturen ineinander verwoben sein können, sind keine Augenfehler oder werden gar durch das Licht erzeugt. Nein, es sind Abbilder der energetischen Struktur der Existenz. Musst Du sie als ein externes oder internes Phänomen beurteilen und fängst an danach zu greifen, so laufen möglicherweise  die Subroutinen des Verstandes  zu heftig. Ist die Erfahrung des Greifens noch zu mächtig so übe nicht weiter. Statt Freiheit wird dann nur ein Muster des Begehrens nach Freiheit  oder Faszination aufgebaut  und kann zu einem mächtigen Hindernis werden.

Die Übungen, um diese Subroutinen zu beruhigen, sind die gleichen wie die zuvor als Du die groben Muster des Verstandes ausgerichtet hast. Du hast dann vielleicht nur aus der Faszination des Sehens etwas zu früh damit aufgehört.

Um in dieser Erfahrung „des Sehens der energetischen Struktur der erscheinenden Existenz“ zu bestehen, ist die absolute Abwesenheit von Greifen oder Ablehnung die ultimative  Bedingung. Selbst „Niemand“,  mit seiner subtilen Referenz  zu dem „verschwundenen Jemand“,  kann hier noch eine schwere Last sein.

Doch ist die Sicht frei von all dem, offenbart sich im Wechselspiel mit dem Licht so die Strukturen dessen wie Du tatsächlich zu sein scheinst. Ist Stabilität der Sicht erlangt, so offenbart sich das genauso auch im Zusammenspiel mit dem „schwarzen Licht“. Da gibt es keinen Unterschied.

Erscheint dabei die Annahme dass Du das Licht und/oder diese Strukturen bist, ist das eine Falle.

Du BIST die Potenzialität die sich als „Licht“ und „Strukturen“ entfalten kann. Das „Licht“ und die „Strukturen“ sind der erfahrbare Ausdruck als fühlende Existenz bzw. als wahrnehmende  Erscheinung.

Die Reise der Wahrnehmung ist damit noch nicht vollendet. Doch ist diese Sicht vollumfänglich, unverrückbar manifest so kennzeichnet sie den Übergang von Befreiung zur Freiheit.

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Basis, Weg & Frucht
Oktober 1, 2017

Basis, Weg & Frucht

1.Oktober 2017

Der Weg der scheinbar gegangen werden muss, ist der schmale Pfad zur Quelle die Du schon bist.

Auch wenn gerne berichtet wird dass dies der Weg zu dir zurück ist, so brennt doch oft aus diesen Worten zu viel Hoffnung auf das Fortbestehen deiner Existenz, als das was du jetzt glauben-musst-zu-sein.

Mit der Geburt des Mensch-sein erscheinen die Erfahrungen der Formenwelten und diese bergen auch die Möglichkeit des Erkennens der großen Illusion inhärent in sich.

Die Basis für das Erkennen ist die leuchtende Natur, gleichwohl geht es um nicht anderes als genau diese leuchtende Natur zu entdecken. Es ist die Grundlage der Existenz aller fühlende Wesen. Die leuchtende Natur ist unzerstörbar, ursachlos und anfangslos aus sich heraus existent. Der Weg ist diese Wahrheit zu erkennen. Die Frucht ist dass sich diese Wahrheit durch dich manifestiert und Du als Dies erscheinst was schon immer ist.

Falls die Potenzialität der sofortigen Realisierung dieser Wahrheit gegeben ist bleibt vom Mensch-sein nur noch die Form bestehen und dient anderen fühlenden Wesen, die sich verloren haben, als Orientierung.

Kann die inhärente Wahrheit nicht sofort erkannt werden, stehen die Pforten zu den Pfaden der Erkentnis zur Verfügung.

Das Mensch-sein bietet drei Pforten zur Erkenntnis, die wir in unserer gewöhnlichen Verblendung auch gerne als drei Eingänge in unsere ganz persönliche Hölle benutzen. Doch da dieser Aspekt uns sehr vertraut ist, ist es nicht nötig dass dieser hier weiter beschrieben werden muss.

Die drei Pforten sind der Körper, der Geist und die Energie.

Der Blick richtet sich nach innen und durch das Klopfen, an einer dieser Pforten, beginnt die Suche nach Befreiung. Die Information dass du schon ewig und anfangslos frei bist, hat hier für dich noch keinen Wert.

So wirst du zum Sucher werden müssen und die Mühsal beginnt.

Und es ist wahr, all die wahren Wege sind furchtbar steinig, einsam und Lohn winkt nicht, nur Freiheit. Doch da Freiheit den meisten viel zu wenig ist, wendet sich der Blick aus Furcht oft erneut nach außen und Mensch verliert sich wieder sehr leicht im Glauben an die scheinbare Festigkeit der Welt.

Gleichwohl ist klar, das Beschreiten-müssen der Pfade der Befreiung unterliegt nicht dem Menschenwillen, jedoch das Scheitern-wollen schon. Sehr süß schmeckt uns die gewöhnliche Erfahrung der scheinbar menschlichen Unvollkommenheit.

Satt und träge jammern wir ständig und aus Bequemlichkeit hängen wir uns an alle möglichen Dinge und Menschen in der Hoffnung dass diese uns das ersehnte Glück und die Freiheit schenken mögen. Diese Hoffnung ist völlig absurd.

Furcht und Trägheit sind die Fesseln die dich an diese Hölle ketten.

Kann dieser Falle entronnen werden, warten viele weitere Schlingen auf den Suchenden. Doch dein fester Entschluss den Weg zu beginnen, vertreibt langsam den Nebel der Unwissenheit und es legt sich Klarheit in deinen Blick. Zudem wird die Stille dein Stock, der dich stützt falls du über deine Füße stolpern solltest.

Die Person, dass ist dies was Du gelernt hast und gewöhnlich glauben musst zu sein, verschwindet. Vielleicht auf einen Schlag oder vielleicht verschlissen wie ein alter Schuh, fällt sie dir vom Fuß während deiner Reise.

Doch sei achtsam, die Erfahrung der Klarheit ist nur ein Ergebnis und nicht das Ende dieses Pfades!

Bleibst Du nicht an der Klarheit hängen und gelingt es dieser Falle zu entrinnen, so ist die Sicht nun unverhüllt, die Hinweise des Weges sind sich selbst genug, der Geist ist still und der Atem ruhig ohne Furcht. Das sind die Zeichen der Bestätigung  die du vorfinden musst. Alles andere wäre eine Konstruktion deines Verstandes und führt nur wieder in die Irre.

Doch wenn es Wahrheit ist und wie auch immer es geschieht, die Energie die als Illusion der Person gebunden war gibt dir jetzt die Kraft die Schwelle der Erfahrung des Mensch-Sein-Müssens, kriechend auf deinen Knien, nun zu überqueren.

Das ist die Grenze von der du als Person immer wieder abprallst, da dich dein Hochmut aufrecht stolzierend hinüberbringen soll.

Doch über diese Grenze geht es nur in absoluter Hingabe und auf deinen Knien, mein liebes Menschenkind.

Kriechst du über diese Grenze, gibt es für Dich kein Zurück von hier, doch Scheitern ist immer noch die Möglichkeit.

Nun bist Du hier und da stehst Du nun wie eine flackernde Kerze in diesem Sturm des Sehens. Die Gefahr des Verlöschens ist größer als je zuvor, denn es gibt nicht mehr den Schutz durch das Schild der scheinbar festen Formenillusionen.

Nun folgt die Prüfung der Zerstörung Deiner Existenz ansich. Um hier zu bestehen ist die absolute Nacktheit Deines Geistes unerlässlich.

Wird diese Prüfung überstanden, löst sich der Blick von innen und ist völlig frei. Doch bleib achtsam, nun wird die Energie der Potenzialität vor Dir unvermittelt sichtbar und prüft Dein Gleichmut bis in die tiefsten Winkel Deines Herzens.

Wird nun dieser Test bestanden, offenbart sich die ganze Macht der Existenz und stellt die schwerste Prüfung dar.

Kannst Du der Versuchung widerstehen die Macht – auch im guten Glauben – zu gebrauchen, so bist du diese Falle gerade noch entkommen.

Ist das wirklich so geschehen integriert sich die Illusion des Körpers in die Wahrnehmung die Du nun bist.

Falls die Gnade erscheint dass dies vollständig geschehen kann, verschmelzen alle Pforten zu dem was sie schon immer sind und die Quelle berührt sich selbst als DU.

Für die Welt der Menschen bist DU nun nicht mehr als eine winzig kleine Öffnung in der Mauer zum Unbekannten,  die einfach zur Verfügung steht, falls jemand einen Blick auf die wahre Herrlichkeit werfen möchte.

Da jedoch sehr wenige Menschen einen Blick riskieren wollen, ist der letzte Test den DU zu bestehen hast, es zu ertragen dass DU die Erkenntnis nicht weitergeben kannst. Diese Prüfung wird nun ewig dauern.

Das Transzendieren der Erfahrung des Alterns und des Todes wird DICH das menschliche Leben kosten. Diese Falle ist die letzte und subtilste, um hier zu bestehen muss dein Geist so rein wie ein Spiegel sein.

Ist das so, So Sei!

Wahrnehmung Dessen, freier Blick ohne zu begehren, breiten sich die Schwingen der Freude und  gleiten auf der Liebe Glut im Sehen grenzenloser Dimensionen der Unendlichkeit.

Ungeboren strahlt das Licht in erhabenem Gemälde, unfassbar die Reise in die Ewigkeit.

Was bleibt?
Januar 13, 2016

Das Gefühl der Einsamkeit, das dich in der großen Illusion bedrängt das Mengen der Massen aufzusuchen, ist das gewöhnliche Verlangen die Gewissheit des Endens zu vermeiden

Doch nun, wenn das Wahre gesehen wurde, ist dieses Verlangen, das uns die Ketten des Mensch-sein-müssens sehr fest bindet,

nichts

gegen die unbarmherzige Erkenntnis, dass es unmöglich ist, es dir, mein Liebstes Menschenkind, zu zeigen

das Licht was wir schon sind

        So ist es wie ewig

Nur die Stille ist der Raum der verbleibt zu leben und das Licht bescheint die nächsten Schritte einfach

Und keine Hoffnung indem dass dies irgendjemand helfen würde

So sieht die Freiheit aus, die niemand dient

So ist es also und Dieses lebt sich endlos als du durch die Suche nach sich selbst

Das ist die absolute Wahrheit die die große Illusion beendet

Und in dieser unabweisbaren Gewissheit wird gesehen wie aus der zarte Knospe dieses Sehens die lodernde Blüte der Unvergänglichkeit erglüht

und

der zarte Kuss der Wahrheit dich sterben lassen wird

nur Freiheit bleibt zurück

 

Doch nun, was möchtest du.

Was ist deine Antwort?

Quelle
März 1, 2012

Kuss der Stille

Quelle (Audio)            

24.07.2011

So Sein
Wahrnehmung Dessen
durchwirkt von vibrierend leuchtend Fäden
versponnen zu dem Traum
der in Dies erscheint
bewegt in Stille
aus dem die Bilder sprechen
ein Film zu sein

Blick in sich
Formen schaffend
gewebt in leuchtend Glanz
der Quelle
berauscht in Kraft
der Strahlen Augenlicht
betrachtend die Welt
des Scheins
versunken in der Freude
und
in Leid geboren
gefroren in dem Wort
das Leben nennt

Gefallen in die Tiefe
ohne Raum
zählt nun Zeit die
Stunden dieser Atemzüge
Gedanke flieht der
Einsamkeit
und denkt sich zwei
im Herz erfriert die
Glut
und Weisheit Blick
zeigt sich als Wut
dem Schmerz
zu dienen

Der Schrei der kalten Lippen
fühlt den Kelch
vergessen in der Illusion
die Suche nach dem Sinn
führt nur zu Nichts
Qual der Sehnsucht
flammend Liebe
erstarrt im Eis
zerstört zu Splittern
Blut der Tränen
tropft flehend nieder
ungehört

Letzter Herzensfunke
erloschen im
eisig Wind der Finsternis
senkt sich die
Dunkelheit
und offenbart dies Alles
doch als Blick der keine
Hoffnung gibt
eingesperrt in Sich
und Selbst gefangen

Nun sieh
Dies alles geschieht
in MIR der Quelle
Trennung war nie möglich
kann nie sein
ICH erscheine nur als
Zwei im Spiel der
Farbenpracht
und
auch Schwarz gehört dazu

Das Selbst geronnen
aus dem Licht des
klaren Klangs
zerschmolzen
in der wahren Liebe
zu dem Jubelschrei
des Seins

So Sei
Wahrnehmung Dessen
freier Blick ohne zu begehren
breiten sich die Schwingen der Freude
gleitend auf der Liebe Glut
im Sehen
grenzenloser Dimension
der Unendlichkeit
ungeboren strahlt das
Licht in
erhabenem Gemälde
unfassbar
die Reise in der Ewigkeit

Licht
Februar 27, 2012

Kuss der Stille

Licht    (Audio)      

 

10.07.2011

Es gibt nichts zu lehren
Es gibt nichts zu wissen
Liebe IST zeitlos
Und Du bist Dies
Uranfänglich rein

Es gibt nichts zu greifen
Es gibt nichts zu leiden
Alles Sein Ist ewig
Und die scheinbar Form
in der ICH wohne
das bist Du

Es gibt nichts zu hoffen
Es gibt nichts zu halten
Alles was ist
Ist Nichts das Alles IST

Es gibt keine Ruhe
Es gibt auch kein Sturm
ICH bin der Wind
in der Stille
also bist Du
der wehende Schein

Es gibt kein Zentrum
Es gibt kein Beginn
Das Spiel ist endlos
Leere spielt ewig
in Liebe sich selbst
und geht nie entzwei

Es gibt kein Ego
Es gibt kein Verlieren des Selbst
Die Täuschung ist wirklich
wie der Mond im Meer erscheint
und seine Strahlen wärmend
die Wellen brechen

Es gibt keine Form
Es gibt keine Zeit
Spieglung der Stille
auf sich selbst geworfen
erscheinen im Sein
fest wie der Wind
leicht wie Gestein

Es gibt kein Verloren
Es gibt auch kein Schrein
nach Liebe und Hoffnung
und Ruhe im Herzen
Du bist schon zu Hause
ICH bin das Heim

Es gibt keine Sehnsucht
Es gibt kein Konzept
Jedes Konstrukt hält Dich
vermeintlich gefangen
doch es verdeckt nur scheinbar
die Sicht

Es gibt Liebe
die Liebe bin ICH
Du bist scheinbar der Funke
und ICH bin das Licht
Doch auch das gibt es nicht

Es Ist Licht
das blendend Sein das leuchtet
Du bist das Glitzern und Funkeln
Meines Augenlichts
Das sich liebend selbst erblickt

Du bist die Stille
die niemals geht
Unverdorben
Ungeboren
fällt Dein liebend Blick
auf MICH
und all Dies
schmilzt
in MEINEM Herzen zu
ALLES in NICHTS

Nichts
Februar 22, 2012

Kuss der Stille

Nichts (Audio)

7.07.2011

Dies ist Liebe
Dies wie zwei Erscheint
ohne zu erscheinen
zeitlos ewig ungetrennt

Unteilbar im Spiel
des Seins
erscheint nur Dies
wie buntes Licht
des Nichts als Alles
unendlich Potenzial

In keiner Zeit
In keinem Raum
In keiner Dimension
erhebt sich Nichts um Nichts zu schauen
das Alles IST

Kein Licht
Kein Schatten
erscheint im Traum
der Schattenspiele
ungeboren
ungesehen
nur Dies als leuchtend Liebe
das mit jedem Wort
zerfällt in eine Lüge
in das ebenfalls nur Dies
des endlos Sein

Kein Wort kann Dies beschreiben
Kein Ton kann Dies besingen
Kein Blick kann Dies beschauen
Und so geschieht auch dies zum Schein
im Traum der Huldigung
des Eines
des Dies in Stille Nichts
Liebe küssend Alles
Als wenn das jemals möglich wär

Der scheinbar Schein erscheint
als Diese Stille
und verweist im Schein
der Scheinbarkeit
auf IST der Quelle
alles Seins
ohne existent zu sein
wie das Wort hoffnungsvoll verspricht

Hoffnungsvoll für dich
der hofft zu sein
und einen Sinn verstehen möchte
doch der Sinn bist du
ohne Sinn zu sein

Dies IST du
scheinbar lebend im Traum der Schattenspiele
an eine scheinbar Wand geworfen
erscheint nur Dies in Dies als Dies
des Nichts das Alles IST
in der Quelle Licht

Das Licht das selber IST
und somit in sich selbst erscheint
wenn das nur ginge
doch auch das geht nicht
da es schon zeitlos IST

du bist Nichts also Alles Dies
Dies als du erscheint
Dies als du nun lesend
Worte sich selber lesend
selbst verstehend scheinen
würden sie einen Sinn für dich ergeben
falscher nicht verstanden worden wären

Wahrheit offenbart sich niemand im Dies so Sein
der nicht nur niemand wäre
denn auch das ist scheinbar lesend Dies
als niemand lesend Schein

Endet das Verstehen
So endet das Verstehen in Dies hinein
verschwindet scheinbar in sich selbst

Wolken die es nie gegeben hat
verdampfen in der Glut des Sehens
Enthüllt was nie verschleiert war
das Antlitz Allem
das Auge das sich selbst anschaut
des Wortes Sinn sich anfangslos entziehend
in Dies das endlos scheint erscheinend
IST zeitlos
LIEBE

Selbst-los
Februar 22, 2012

Kuss der Stille/Tagebuchnotizen 2011

Selbst-los

10.7.2011

Das Anschauen des Nichts, das alles allem gleichgestellt sein, das Bedeutungslose und Inhaltslose das sich manifestiert und auflöst. Dies öde trockene Etwas in dem Substanzlosigkeit und Sinnlosigkeit wahrgenommen wird, trocknet alles aus.

Die Wahrnehmung des Wahrgenommenen, die Bedeutung dessen oder auch die Nichtbedeutung ist durchdrungen von Trostlosigkeit und faden Geschmack.

Es ist ein dunkles Leben, dessen einziger Lebensinhalt darin zu bestehen scheint dies mit Gleichmut zu ertragen und endlos anzuschauen bis zum letzten Tag, ohne Ausweg, ohne Hoffnung da es überall zu sein scheint.

So verging eine lange Zeit.
Scheinbar.

Und dann scheinbar grundlos erhebt sich aus dieser Tristesse, die scheinbar andere Seite der Medaille, das Alles des Nichts.
Die Schau ist überwältigend.
Dort wo früher alles gleich tot aussah, wird nun die gleiche Lebendigkeit in den Formen gesehen.

Ein Schleier scheint abgefallen, der alle Formen gleich inhaltslos erscheinen ließ und Gleichmut in Gleichgültigkeit zu verwandeln drohte.
Die Verzweiflung löst sich in Rauch auf und der Rauch steigt in Stille kerzengerade in den blauen Himmel der wolkenlos die Welt umspannt.
Doch es fehlt noch mehr als dieser Schleier und die Vision der düsteren verzweifelten Welt.
Zu Rauch ist auch der geworden der in der Tristesse der Leidende war und verzweifelt nach Befreiung suchte. Diese getriebene Suche nach Glück, Liebe und Wahrheit.
Der Leidende ist weg.
Der Suchende ist weg.

Die Suche nach ihm ergab, das er nie da war, ebenso nicht die düstere Welt mit seinem Leid und den furchtbaren Geschichten.
Doch wer untersuchte jetzt das was scheinbar nie gewesen war?
Der Blick fällt nach innen und es wird niemand wahrgenommen.
Also niemand ist hier. Wer das sieht ist unbekannt.
So bleibt nur das der Jemand selbst der Schleier war der die Welt verdunkelte und die Suche nach dem Licht anstiftete.

Doch das Licht ist immer da, das kann nun mühelos gesehen werden, wenn auch von niemand. Der offenbarte Reichtum glitzert und blitzt im Schein des ewigen anfangslosen Lichtes. Hier lädt alles zum Verweilen ein, das Paradies ist offenbart.

Sonst hat sich nichts geändert und damit alles.

Subtil ist die Versuchung, fein die Falle, das hier als Ziel erfahren zu wollen, obwohl sogar das Wollen abgefallen ist. Das ist ein Rätsel.
Sogar niemand kann ergriffen werden von dieser Pracht.
Als ob Dies, als Verführung, sich selbst verführt um zu bestehen oder um nicht zu bestehen.
Alles ist willkommen, ohne etwas vorzuziehen.

Nun hilft scheinbar der trainierte Gleichmut, die gedrillte Geduld das Nichts ertragen zu müssen, als Jemand noch das Glück jagte.
Das hilft zwar niemand, doch so trägt die Ruhe oder umgekehrt diese Ruhe trägt das Alles einfach auch als Nichts gesehen wird. Und so erhebt sich Dies unberührt aus sich heraus und sinkt in Dies auch wieder unberührt ein.

Mühelose Manifestation von Nichts in Allem und Allem in Nichts, gestreichelt von niemand klaren Blick.
So wird gesehen das auch in der Fülle des Nichts alles gleich Ist.

Kein Greifen, nur Freiheit auch von Allem.
Unberührbar, unbefleckbar, nur Sehen dessen.
Da ist nur Gleichmut. Das Jemand verschwand in niemand.
Jemand war nie gewesen.
Niemand wird nie sein.
Dies schaut.
Wahrnehmung ist das Wahrgenommene, das sich wahrnimmt.
Einfach.

Doch am Ego selbst ist nichts verkehrt. Es ist Dies das als Ego erscheint. Das Ego ist das Selbst das unglücklich im Schatten nach dem Licht umher sucht, im Schatten den es selber wirft.
Das beendete Unglück ist das Ende des Egos, nicht mehr und auch nicht weniger.

Selbst-los.

Es gibt keine zwei Seiten einer Medaille.
Das Eine IST, das scheinbar als zwei erscheint.
Na und, die Welt endet nicht.
Wahrnehmung endet nicht.
Der Traum bricht nicht zusammen, obwohl auch das geschehen kann.

Alles ist so wie vorher.
Alles ist fundamental neu!

Was ist eigentlich Meditation und was genau kann ich dadurch erreichen?
Januar 30, 2012

Fragen eines Freundes

03.01.2012

Was ist eigentlich Meditation und was genau kann ich dadurch erreichen?

Sehr oft wird Meditation mit den Methoden der Meditation verwechselt. Das ist so als wenn man die Medizin mit der Heilung bzw. mit Heil sein verwechselt. Was bedeutet Heil-Sein eigentlich? Schauen wir uns doch erst mal ganz genau dieses Heil-Sein an. Jedes fühlende Wesen sucht Glück und möchte Leid vermeiden. Das ist nicht nur eine 2500 Jahre alte Weisheit, sondern das kann jeder mit ein wenig Selbsterforschung bei sich entdecken.

Jede unserer Bewegungen beschäftigen sich, ob uns das bewusst ist oder nicht, mit dem Erlangen und Erhalten von Glück und mit dem Zurückweisen von Leid. Da das jeder Mensch auch jetzt in dieser Zeit noch erforschen und nachvollziehen kann, ist das keine alte tote Behauptung sondern ein lebendiges Bedürfnis von jedem Menschen.

Was ist dann also dieses Glück, das alle immer und pausenlos so intensiv erlangen wollen? Was lässt uns so angespannt erst im Äußeren und dann im Inneren nach Glück suchen, ohne dass uns eigentlich klar ist, was denn nun gesucht wird? Es scheint offensichtlich etwas zu fehlen oder abhanden gekommen zu sein. Wir vermissen scheinbar immer etwas, sonst würde ja die Jagd nach dem Glück nicht nötig sein.

Und dann ist da noch das Leid, das wir auf jeden Fall vermeiden oder loswerden wollen. Was ist also dieses Leid, das uns so erschreckt, dass wir davor fliehen müssen? Diese Flucht vor dem Leid scheint ebenfalls äußerlich und innerlich statt zu finden. Auch das kann jeder Mensch an sich selbst erforschen. Wir können es natürlich auch bei jedem anderen Menschen sehen, aber hier geht es um Selbsterforschung und das erfordert Mut. Sind wir mutig genug dafür? Bist du mutig genug dafür?

Sind wir mutig genug, das was sich bei unserer Selbsterforschung offenbart vorbehaltlos anzusehen und zu akzeptieren? Zu akzeptieren wenn sich unsere eigene Zerrissenheit, Intoleranz und mechanisierte Dumpfheit offenbart. Wenn der Mangel an Liebe, der Hass und die daraus resultierende Wut sich zeigt. Unsere eigene Gier nach immer mehr offenkundig wird und der Zerstörungswahn der alles vernichtet was in unsere Reichweite gerät. Unsere Gleichgültigkeit und unsere innere Todheit, die uns mechanisch wie ferngelenkte Roboter erscheinen lässt. Wenn das alles durchdringende Gefühl der eigenen Wertlosigkeit über dich hereinbricht. Hält dein Blick dem stand?

Ja, das ist alles in uns und deswegen können wir es auch außen entdecken. Das dort draußen, in der Welt, das haben wir angerichtet. Es ist unsere Gestörtheit und es ist unser innerer Schmerz, nur nach außen gespiegelt.

Doch forsche selber nach und schau ob du das was du siehst erträgst, ohne Ausflüchte, ohne Ausreden, ohne Ausweichen, ohne Entschuldigungen. Einfach nur der stille Blick, völlig reglos und ganz tief nach innen. Regloses Schauen dessen was sich dort offenbart. Wenn du das erträgst, ohne den Blick abzuwenden, ohne shoppen gehen zu müssen oder dich betäuben zu müssen, dann meditierst Du. Das ist die höchste Meditation. Das ist Meditation jenseits von Methode. Das ist Heilung und Medizin zugleich.

Nun kann etwas Wundervolles geschehen. Dieser klare ehrliche unverstellte Blick, dieses Nicht-Mehr-Ausweichen, das aus der tiefsten Motivation kommt, vermag ein Wunder zu bewirken. Es kann zu einem Erkennen kommen, zu einem Aufblitzen deiner wahren Natur.

Jetzt Siehst Du!

Es ist das Wiedererkennen, die Vereinigung von dem was nie Getrennt war. Das ist Das was Du gesucht hast. Sieh das Licht und spüre die Liebe die Dich überwältigt. Das ist lebendige Ekstase. Heil-sein, Einheit, Ganzheit, reines Sein.

Das bist DU!

Vielleicht war es nur ein kurzes Aufblitzen. Doch nun weißt Du Bescheid und Du musst nicht mehr im Abfall der Dinge wühlen oder Dich betäuben um das Glück zu jagen und das Leid zu vermeiden. DU bist schon Alles, auch das Glück.

Alle ernsthaften Methoden der Meditation führen hierher, direkt oder indirekt, früher oder später. Die Methoden führen nur zur Erkenntnis das DU schon immer bist. Jenseits von allen Methoden.

Also warum nimmst Du nicht den kurzen Weg und lässt den ganzen Unsinn?

Die letzte Nacht
Januar 20, 2012

Die letzte Nacht (Audio)

16.06.2011

In der Nacht wenn Du einsam bist
Spüre die Zweifel auf Deinen Lippen

In der Nacht wenn Du einsam bist
Spüre die Angst in Deinen Augen

In der Nacht wenn Du einsam bist
Spüre den Zorn in Deinem Herzen

In der Nacht wenn Du einsam bist
Spüre was Du wirklich bist

In der Nacht wenn Du einsam bist
Siehst Du
kein Zweifel, Angst und Zorn
ist jemals dort gewesen

In der Nacht wenn Du einsam bist
Siehst Du
In der Dunkelheit die leuchtenden Sterne
Und der Mondschein lächelt sein Licht in die endlose Tiefe

In der Nacht wenn Du einsam bist
Siehst Du was DU immer warst

In der Nacht wenn Du einsam bist
Sitz nun still in Deinem Haus
In der Nacht wenn Du einsam bist
In dieser Stille lös Dich auf

In der Nacht wenn Du einsam bist
Kannst Du endlich gehen und niemand kommt zurück

In der Nacht wenn Du einsam bist
Lebt dann Niemand ein Leben bis zum letzten Tag

Drei
Januar 18, 2012

Drei

Dies zu beschreiben ist völlig mühelos.

Dies zu verstehen ist unmöglich.

Es ist Nacht.

Der Blick fällt auf ein Bild an der Wand.

Wissen über dieses Bild ist nicht anwesend.

Kein Gefühl eines Körpers.

Gewissheit einer Existenz verschwand spurlos.

Jenseits von Angst erlosch die Welt.

Der Körper erwacht auf dem Boden.

Die Wahrnehmung setzte wieder ein. Das Erinnern setzte wieder ein, doch die Erinnerungen blieben leblos und flach. Außerdem bestand kein großes Interesse an ihnen.

Das Gefühl einer Existenz setzte nicht wieder ein.

Es gab auch keinen Versuch dazu. Es gab auch keine Möglichkeiten für einen Versuch.

So vergingen Wochen.

Eine der spürbarsten Veränderungen ist das Fehlen einer bestimmten inneren Anspannung oder eines Zusammengezogen-seins.

Es ist jedoch keine Entspannung erfolgt, im Sinne des Wortes, bei der eine Verspannung, ob geistiger oder körperlicher Natur, Linderung erfährt.

Es kann auch nicht über einen Entspannungs-Prozess gesprochen werden, der auf einer Zeitlinie mit bestimmten Ereignisabläufen erfolgte und bei dem als Ergebnis etwas wegfiel.

Wenn überhaupt, war es eine Bewegung, die man mit „Der-Einen-Bewegung“ umschreiben könnte, „Der-Einen-Bewegung“ des Auslöschens.

Es wurde angenommen, dass diese innere Anspannung, dieses Zusammengezogen-sein, das Gefühl der persönlichen Existenz war.

So kann man sagen, dass eines Nachts einfach das Auslöschen der persönlichen Existenz geschah, in dem das angespannte Gefühl verschwand.

Das Ego oder das Selbst war verschwunden und niemand trat an seine Stelle.

Diese Worte werden Monate nach diesem aufgeschrieben, denn diese Bewegung erlaubte lange nichts anderes als Dies zu schauen.

Jetzt erscheint Dies als Bewegung, die das hier beschreibt.

Es entstand ein Impuls nachzuforschen, was eigentlich geschehen war.

Die Nachforschung durch eine intensive Innenschau ergab nichts. Das heißt, sie hatte schon ein Ergebnis, nur es machte keinen Sinn. Es wurde quasi ein Nicht-Zentrum wahrgenommen, ein Zentrum, in dem Nichts war und in dem Alles in voller Lebendigkeit leuchtete.

Alles erschien dort und alles löste sich dort auf.

Jeglicher Sturm ist Stille gewichen. In Stille erhob sich Alles. In Stille erhob sich das Sehen. Das Sehen Dessen ist immer neu und unberührt. Das Sehen ist frisch wie Morgentau auf einer Wiesenblume und in den Wassertropfen glitzern die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne.

Dies war völlig unbekannt und völlig unverstehbar.

Irgendetwas versuchte zu verstehen, doch es funktionierte nicht.

Jedoch es war wahrnehmbar.

Allerdings konnte kein Wahrnehmender gefunden werden. Es konnte nicht herausgefunden werden, was oder wer eigentlich wahrnahm. In diesem leuchtenden leeren Zentrum konnte niemand gefunden werden. Es musste festgestellt werden, dass niemand wahrnahm und trotzdem Wahrnehmung geschah.

So kann nur gesagt werden, dass die Wahrnehmung einfach aus sich heraus erfolgte.

Die Wahrnehmung konnte unterschiedliche Intensitäten annehmen. Manchmal führte das Sehen Dessen zu Black-Outs.

Es fühlte sich dann so an, als ob der Körper der Intensität der Sicht Dessen manchmal nicht standhalten konnte.

Es fühlte sich dann an, wie ein Überfluten der Wahrnehmung, das dann zu ohnmachtsähnlichen Zuständen führte. Allerdings blieb selbst in diesen Zuständen Bewusstsein wach. Es wurde dann einfach nur nichts wahrgenommen. Allmählich hielt die Wahrnehmung dem Druck des Sehens stand und stabilisierte sich.

All das wurde von einem alles umschließenden Druck begleitet, der hauptsächlich im Kopf erfahren wurde. Das Gefühl, das diese Kraft auslöste, kann als ein Gefühl beschrieben werden, als ob das Hirn einfror und den gesamten Körper fixierte.

Dann war keinerlei Regung irgendeiner inneren Bewegung mehr möglich. Dann verschwand das Gefühl eines Körpers total und alles war nur noch pure Wahrnehmung von allem was auftauchte.

Die gewohnte Art zu Denken funktionierte nicht mehr. Der Verstand erschien völlig still. Trotzdem stiegen gelegentlich Gedanken aus diesem stillen Zentrum auf und manchmal entleerten sie ihren Inhalt mit einer einzigen Bewegung.

Doch das führte nicht zu einem Darüber-Nachdenken der möglichen Bedeutung des entleerten Inhalts.

Die Inhalte lösten sich einfach in Stille auf, ohne irgendetwas zu berühren.

Manchmal erschienen Gedanken, ohne ihre Inhalte preiszugeben und oft erschienen keine Gedanken.

Das Sehen in der Stille offenbarte Einsichten und Erfahrungen. Diese gingen und kamen. Doch die Stille blieb und es manifestierten sich in dieser leuchtenden Fülle Verse und Notizen.

Dann offenbarte sich, dass die Stille in dem Alles erschien, sowohl die Erscheinung ist und gleichzeitig auch Dies, in dem die Erscheinung erscheint.

Das leuchtende Zentrum der Wahrnehmung offenbarte sich als leuchtendes Nichts das als lebendiges Alles erschien.

Die Suche war beendet.

Dies erscheint als die Suche in der Stille.

Stille erscheint als Dies des Findens.

Nichts erscheint als Alles der potenziellen Möglichkeit.

Alles IST Nichts.

Somit hat es nie eine Suche gegeben.

Ein Lächeln erscheint.

Lebendig Stille

Dein glühend Kuss

verbrennt die Dunkelheit

zu leuchtend Sternenstaub

reine Liebe entfaltet ihre Feuerschwingen

und offenbart die Dimension der Ewigkeit

  ও