Quelle
März 1, 2012

Kuss der Stille

Quelle           

24.07.2011

So Sein
Wahrnehmung Dessen
durchwirkt von vibrierend leuchtend Fäden
versponnen zu dem Traum
der in Dies erscheint
bewegt in Stille
aus dem die Bilder sprechen
ein Film zu sein

Blick in sich
Formen schaffend
gewebt in leuchtend Glanz
der Quelle
berauscht in Kraft
der Strahlen Augenlicht
betrachtend die Welt
des Scheins
versunken in der Freude
und
in Leid geboren
gefroren in dem Wort
das Leben nennt

Gefallen in die Tiefe
ohne Raum
zählt nun Zeit die
Stunden dieser Atemzüge
Gedanke flieht der
Einsamkeit
und denkt sich zwei
im Herz erfriert die
Glut
und Weisheit Blick
zeigt sich als Wut
dem Schmerz
zu dienen

Der Schrei der kalten Lippen
fühlt den Kelch
vergessen in der Illusion
die Suche nach dem Sinn
führt nur zu Nichts
Qual der Sehnsucht
flammend Liebe
erstarrt im Eis
zerstört zu Splittern
Blut der Tränen
tropft flehend nieder
ungehört

Letzter Herzensfunke
erloschen im
eisig Wind der Finsternis
senkt sich die
Dunkelheit
und offenbart dies Alles
doch als Blick der keine
Hoffnung gibt
eingesperrt in Sich
und Selbst gefangen

Nun sieh
Dies alles geschieht
in MIR der Quelle
Trennung war nie möglich
kann nie sein
ICH erscheine nur als
Zwei im Spiel der
Farbenpracht
und
auch Schwarz gehört dazu

Das Selbst geronnen
aus dem Licht des
klaren Klangs
zerschmolzen
in der wahren Liebe
zu dem Jubelschrei
des Seins

So Sei
Wahrnehmung Dessen
freier Blick ohne zu begehren
breiten sich die Schwingen der Freude
gleitend auf der Liebe Glut
im Sehen
grenzenloser Dimension
der Unendlichkeit
ungeboren strahlt das
Licht in
erhabenem Gemälde
unfassbar
die Reise in der Ewigkeit

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Blütenstaub
Februar 24, 2012

Kuss der Stille

Blütenstaub

9.07.2011

Liebe in Empfindsamkeit
warm und kühl zugleich
reine Seide auf seidig Haut

Herzlich Sein
kein Leid
kein Zweck
kein Grund
so zart so fein
flüchtig wie ein Hauch

kann nicht vergehen
kann nicht entstehen
und kommt und geht
ohne Unterlass

Fest wie die Luft
Leicht wie ein Stein
verwoben alles Hier
wo kein Weber webt
flüchtig wie der Duft
des Seins
durch die Liebe ausgestrahlten
Scheins

Stille nun im Haus
nur Dies
umschmeichelt sanft die Wangen
als unsichtbares Lachen
küssend niemands Stirn

Die Heimat nie verlassen
Stille in der Stille schaut
Blütenstaub auf Lippen
Ungeboren Grund von Allem
Nichts des Seins

Muss ich das Ego loswerden um die Stille zu finden? Teil 1
Februar 21, 2012

Fragen eines Freundes

11.01.2012

Muss ich das Ego loswerden um die Stille zu finden? Teil 1
Ist das Ego schuld an dieser kranken Welt? Teil 2
Ich fühle mich innerlich so zerrissen. Was soll ich tun um endlich Ruhe zu haben?

Teil 1

Warum stellen wir eigentlich diese Fragen? Ist es die Hoffnung, dass die Antwort die Lösung unserer Probleme bedeuten könnte? Das die Antwort die Fähigkeit in sich trägt, unsere innere Zerrissenheit und unseren Schmerz auszulöschen? Oder das die Antwort die Welt rettet? Wenn das so wäre, dann wäre unsere Freiheit von Antworten abhängig. Doch Antworten erscheinen hier in Sprache, sie sind also Objekte.

Die Lebensdauer von Objekten ist immer von Umständen abhängig und irgendwann zerfallen alle Objekte. Auch die perfekteste Antwort wird zerfallen, spätestens wenn die Sprache, in der sie erscheint, von niemand mehr gesprochen und verstanden wird. Wenn Freiheit von Objekten abhängen würde, dann müsste die gesamte Menschheit schon lange im Paradies leben, denn Objekte, ob geistiger oder stofflicher Natur, erscheinen ständig.

Doch wenn wir die Welt und unser Leben als Menschen betrachten, müssen wir realistisch feststellen, dass der Schmerz und die Zerrissenheit nicht weniger geworden ist. Wir schauen heute auf eine Welt, die geradezu im Wahnsinn zu versinken scheint. Angeführt von blinden Narren, gefolgt von einer Menschenmenge, gleich einer Schafsherde, die das Lied von Angst, Neid und Gier singen, als ob es das Hohelied der Erlösung wäre. Immer auf der Suche nach beständiger Sicherheit durch die Welt stampfend und dabei alles zerstörend was dabei im Weg steht.

Das ist keine Theorie. Schau dich um in der Welt, der nächste Krieg, die nächste Krise, die nächste Unmenschlichkeit ist schon im Anmarsch.

Wir sollten also unseren Blick über die Antwort hinaus erheben, über das Verstehen hinaus, um zu sehen, auf was die Antwort hinweist.

Dann ist vielleicht Erkennen möglich.

Muss ich das Ego loswerden um die Stille zu finden, ist deine Frage. Wenn du bereit bist, können wir zusammen nach der Antwort forschen. Vielleicht findest du dabei in dir die Antwort auf alle deine Fragen.

Möchtest du finden, liebster Mensch?

Dann lass uns gemeinsam forschen. Doch vielleicht noch das, hier geht es nicht um Glauben oder um Nicht-Glauben. Stelle alles auf den Prüfstand, was hier gesagt wird und finde selbst heraus, ob es die Wahrheit ist. Dein Herz verneigt sich still in Demut vor der Wahrheit. Dein Herz kann durch nichts getäuscht werden. Also forschen wir mit Herz, denn in diesem Licht hat nur Wahrheit bestand.

Alle deine Fragen scheinen auf eine wesentliche Kernfrage hinzudeuten.

Gibt es eine Möglichkeit der menschlichen Existenz, die jenseits von dieser Zerrissenheit, dieser Rastlosigkeit und dieses Zerstörungswahns liegt?

Gibt es eine Existenzmöglichkeit der Menschen, die nicht dem Ausdruck dieser Dynamik des Beherrschens und des Beherrscht-werdens unterworfen ist, mit all seinen Ängsten, Grausamkeiten, Vereinsamung und der verzweifelten, vergeblichen Suche nach dauerhafter Sicherheit?

Müssen wir wieder zu Kindern werden, zurück in Unschuld und Unwissenheit fliehen, zurück in das Mutterleib kriechen, um das verlorene Paradies zu finden?

Kann Flucht zur Freiheit führen?

Also schauen wir doch erst einmal genau hin, vor was wir fliehen.

Was ist das Ego überhaupt? Nein, es geht hier nicht um psychologische Definitionen. Wir betrachten das Ego direkt. Wir betrachten uns direkt. Keine Analyse, sonst würden wir in diesem Leben zu keinem Ergebnis kommen. Analyse ist ein Instrument des Egos, es ist Gedanke. Hier wird nur ein Beobachten vorgeschlagen. Das Beobachten dessen, was in der Suche erscheint, ohne Verurteilung, ohne Verteidigung, kein Ignorieren. Keine Flucht in Selbstbetäubung. Keine Flucht in Analyse.

Beobachten wir einfach wie sich da dieser Gedankenstrom unablässig erhebt. Kreisend und wirbelnd die Bruchstücken von Gedanken verwebt, auseinanderfällt und sich wieder verbindet. Immer in Bewegung. Ruhelos. Wie gespeicherte Erfahrungen in diesem Gedankenwirbelsturm einer rastlosen Begutachtung unterzogen werden. Wie sie zu Glaubenssätzen emporsteigen, wie sie die Begutachtung als wichtig passieren dürfen oder wie sie achtlos fallen gelassen werden, wenn sie als bedeutungslos eingestuft werden.

Beobachte genau und frage dich selbst, hast du irgendeinen Anteil an diesem Vorgang? Hast du irgendeine Möglichkeit diesen Prozess zu beeinflussen oder sogar zu stoppen? Ganz direkt. Jetzt.

Also du kannst es nicht. Das ist die Wahrheit. Seltsam, oder?

Wenn wir über uns Menschen reden, meinen wir dann diesen mechanischen, sich wie ein irrer Kreisel, drehenden Vorgang in unserem Kopf? Das sollen wir also sein, dieser Gedankenmechanismus, den wir als Ego, ich oder das Selbst bezeichnen?

Oder müssten wir ehrlicherweise sagen, da er scheinbar in einer offensichtlich unbeeinflussbaren Art und Weise in uns wirkt, dass dieser Mechanismus inzwischen unser Menschsein definiert?

Doch wie kann so ein rastloser, mechanischer, sich jeder Kontrolle entziehender Gedankenwirbeln diese Aufwertung erfahren, sich für dich auszugeben?

Gehen wir doch noch etwas näher heran, vielleicht finden wir die Lösung, wenn wir tiefer in dieses Rätsel eindringen.

Was finden wir vor, wenn wir die Arbeitsweise dieses Prozesses beobachten? Nach welchen Grundsätzen und Regeln arbeitet dieser Mechanismus. Mit welchem Recht glauben wir Ego zu sein, oder erlauben wir Ego sich als du auszugeben?

Wir stellen fest, dass die Inhalte der Grundsätze, wie zum Beispiel moralische oder ethische Vorstellungen, schon von Mensch zu Mensch, geschweige dann zwischen Kulturen, unterschiedlich sind.

Es scheint keine allgemeingültige Inhalte zu geben, die Variationsbreite ist sehr groß, es scheint einfach alles sein zu können.

Aber doch wird von jedem Menschen, egal welcher Kultur, Gesellschaft oder Epoche, Ego als Ausdruck des Menschenseins fraglos akzeptiert. Dieses fraglose Akzeptieren scheint die Hauptübereinstimmung zu sein. Es scheint das verbindende Merkmal, über alle Unterschiede der Menschen, Kulturen und Epochen hinweg.

Nach welchen Regeln arbeitet dieser Gedankenwirbel, was finden wir hier vor? Wenn wir tief genug vordringen, finden wir unter allem Gedankennebel nur eine Hauptregel und das ist der Befehl zur Bewegung an sich. Der Befehl zur Funktionalität. Wir finden also bei unserer Forschung ein sich aberwitzig, permanent drehendes Gedankenkarussell, das prinzipiell frei von beschränkenden Grundsätzen, inhaltlich alles aufnehmen kann, es betrachtet, archiviert, verknüpft, verwirft usw. und als Hauptregel den Grundsatzbefehl des Funktionieren seiner selbst, sozusagen fest verdrahtet in der Hauptsteuerung, aufweist.

Wir müssen weiter feststellen, dass wir anscheinend keine Macht über diesen Mechanismus haben, um ihn z.B. zu stoppen. Die Inhalte, mit denen sich dieser Mechanismus beschäftigt, scheinen in Abhängigkeit von kulturellen Kontexten, sozialen Konditionierungsvorgängen und von genetischen bedingten Gegebenheiten definiert zu sein. Auf diese Umstände hatten wir also ebenfalls nie Einfluss.

Wir müssen feststellen, dass wir diesen Mechanismus nicht geschaffen haben können, es übersteigt bei weitem unsere Fähigkeit. Wir haben keinen Schlüssel zum Kontrollzentrum und wir haben keine Macht über ihn.

Und doch können wir diesen Mechanismus untersuchen. Wir können sogar bei genug Mut in seinen Kern eindringen. Wenn Wahrnehmung dorthin vordringt, finden wir etwas sehr Seltsames vor. Im Kern, im Zentrum des Gedankenwirbels herrscht absolute Ruhe, wie in dem Auge eines Wirbelsturms. Hier dreht sich kein Gedanke, kein Lüftchen bewegt sich.

Das kannst du selber nachprüfen, es braucht nur ein bisschen Courage und Forschungsdrang. Dein Leid könnte Antrieb genug sein, dieser Angelegenheit auf den Grund zu gehen. Denn hier finden wir tatsächlich den bewegungslosen Bodensatz des Denkmechanismus. Diese Ruhe hier ist ein wenig dumpf, man kann hier nicht lange bleiben.

Die Gravitationsauswirkungen des Denken-müssen beeinflusst hier die Reinheit der Wahrnehmung. Aus dieser Perspektive scheint die inhärente Aufgabe von Denken-müssen die Untersuchung durch unterscheidungsloses Zerlegen des Untersuchten zu sein, um schließlich unterscheidungsfähige Erkenntnisse zu gewinnen und zu speichern. Jede Methode, jedes Wort über eine auf diese Art gewonnene Erkenntnis, jede bekannte Definition, jede Schlussfolgerung und wirkt sie noch so scharfsinnig, jede philosophische Betrachtungsweise, ist von hier geborgt.

Auch diese Beschreibung, die gerade stattfindet.

Wir können uns hier nicht lange aufhalten. Die Betrachtung dieses mechanischen Zerlegungsdrangs führt recht schnell zu einer Niedergeschlagenheit, die zu einer ausgewachsenen Depression mit nihilistischen Ausprägungen anwachsen kann.

Diese Ruhe, diese Art Stille besitzt also Eigenschaften, weist Qualitäten auf. Es kann also nicht STILLE sein. STILLE IST schon ewig, jenseits von allen Eigenschaften, von allen Qualitäten. Jedoch in STILLE können alle Qualitäten, Eigenschaften erscheinen.

Doch für einen kurzen Blick, aus dem ruhigen Zentrum des Gedankensturmes auf die Struktur des Wirbels, reicht es. Was nehmen wir hier wahr? Was nimmst du von hier wahr?

Nichts.

Genau, auch das ist die Wahrheit.

Von hier wird gesehen, dass das, was von „außen“ betrachtet mächtig und beherrschend erscheint, sich als Nichts aus Nichts erhebt und auch darin wieder versinkt.

Ein dynamischer blinder Prozess, ein Abtasten der Erscheinungen, ein Aufsammeln von Ereignissen, ein Abspeichern von Geschichten, ein Zerlegen von Objekten,  ein ständiges Messen, Wiegen und Beurteilen durch das Raum und Zeit auftaucht.

Das kannst Du nicht sein, denn Du stehst gerade im Zentrum dieser Maschine und nimmst wahr.

Also wer bist Du dann, wenn Du dieser mechanische Vorgang nicht sein kannst?

Vielleicht kannst Du jetzt erkennen, dass alle Fragen nur dazu dienen, diese eine Qualität zu enthüllen. Dies was Du tatsächlich bist. Diese Qualität können wir gerne auch Intelligenz nennen. Gerne auch intelligente Wahrnehmung.

Beweglich, lebendig, leuchtend, durchdringend.

Das Verhüllen, oder das Vergessen von Intelligenz selbst, führt anscheinend zu einer Identifikation mit Etwas. Es führt zu dem großen Vergessen. Da Vergessen stattgefunden hat, führt nun ein blindes mechanisches Etwas.

Doch du kannst dieses Etwas nicht zerstören, du hast es auch nicht erschaffen. Aber es kann zum Erliegen kommen, völlig spontan und jenseits aller Vorstellungen.

Wie, fragst du?

Aber schau doch genau hin. Ist gerade Denken-müssen da? Nein, na also.

Völlige Stille, absolute Intelligenz.

Frag nicht wie Dies bleiben kann, bleib einfach ohne Greifen.

Dies kann nicht bleiben, weil es schon IST.

Hier ist kein Raum für Etwas, hier ist keine Grundlage für Ego. Hier ist nur Sehen DESSEN. Hier ist nur Hineinschmelzen in sich selbst, in den Urgrund.

Jetzt, völlig jenseits von Bewegungslosigkeit, erscheint Bewegung und Intelligenz. Schau genau hin, hat jetzt dieser verrückt rotierende Mechanismus bestand?

Schau genau hin, du strahlst höchste Lebendigkeit aus und bist nicht zu Gemüse geworden oder zu einem unwissenden Fötus.

Jetzt kann es geschehen, dass die äußere Form als Mensch zu einem leuchtenden Gefäß der Intelligenz aufscheint. Dann erkennst Du, dass Menschsein das ist, was es schon immer IST, eine Manifestation der Liebe, der Intelligenz, der unterscheidungsfähigen Wahrnehmung.

In dieser Glut schmilzt alles und Selbstlosigkeit erkennt sich als Wesen der Intelligenz.

Doch das ist nicht das Ende, das ist erst der Beginn der Reise.

weiterlesen  Teil 2

Ego
Februar 13, 2012

Kuss der Stille

Ego                 Audio

1.07.2011

Es ist niemand da
Also kann auch niemand je erwachen
Weil schon niemand IST
Und „JEMAND“ eine Lüge

Die Suche nach Erleuchtung
ist die Perspektive
von jemand
und der
denkt hofft bittet bettelt fordert schreit flucht zornt und rebelliert
dass nun endlich
jemand aufzuwachen hat

Nun sieh
Das jemand ist eine virtuelle Konstruktion
gedacht und ohne Eigenleben
nur immer reagierend
verlassen in der Leere dort
die kennt kein Zeit und kein Ort
umherirrend verwirrt Grenzen suchend
und da es keine Grenzen findet
sich selber welche schafft

schaffen bedeutet hier
denkend annehmen
dass da welche wären

Die Annahme
diese Begrenzung die die Grenzen setzten soll
in den dann jemand begrenzt zu existieren hat
ist dort irgendwo
so nimmt das jemand verzweifelt an

Und obwohl das jemand
diese Grenzen nie gesehen hat
natürlich nicht
weil sie sind nicht existent
ist das was hier scheinbar geschieht
die pure Zauberei in dein Gedanken
doch leider zauberst du immer nur das gleiche
und das IST im unbegrenzten NICHTS Möglichkeit
dennoch Verschwendung ohnes Gleichen

Dies wird nun nicht Gesehen von jemand
deswegen wird die Existenz
von jemand angenommen
Von „Jemand“
und das obwohl niemand IST
und nie sein wird
weil das nicht geht

Es wird von „Jemand“ angenommen
das ist jemand der sein Name angenommen hat
und dadurch „Jemand“ ist
und dieser schreibt nun ihm
also sich selbst
um der scheinbar Festigkeit mehr Festigkeit
zu verleihen
Eigenschaften zu
die ihn sicher machen sollen
dass dies ihm
Einzigartigkeit
verleihen möge

Denn nun ist es nicht mehr genug
„Jemand“ zu sein
Sondern nun ist die Forderung der Angst
Er möchte
nein
Er muss
aus Überlebensgründen
zwischen allen „Jemands“
Einzigartig sein

Hier nun wird die Energie
in Bewegung eingeformt
die sich je nach belieben
dagegen dahin oder hinweg bewegt
welche ist egal
die Wirkung für das „Jemand“
ist dieselbe
es geht nur um Bewegung
an sich selbst

Hier ist nun scheinbar Bewegung
die das „Jemand“ scheinbar unterstützt
im scheinbaren Kontakt mit scheinbar „Jemand“
die scheinbar Indivi-Dualität
scheinbar zu Er-zeugen
und das bar ohne jeden Scheins
denn es IST nicht wahr
doch im NICHTS als Möglichkeit
erscheint auch Dies

Nun ist es folgenreich vollbracht
das „Jemand“ ist jetzt ein „Anderer“ als „Jemand“
und das erzeugt das tiefe Sicherheit erzeugende Gefühl
der festen Existenz
für „Jemand“ weil ja auch ein „Anderer“
existiert

Hier nun
beginnt das Leid
vorher war es ein leidenschaftlich Spiel
des NICHTS als Möglichkeit Alles IST zu SEIN
Der gedachte Trick des „Jemand“
der niemand IST
verwebt all Dies zu dem Gefühl
zu Existenz verwebt
zu sein

Nichts könnte falscher Sein
doch nun ist der Grund der Gründe
in die Welt geboren
und
so muss deshalb auch „Jemand“ immer wieder sterben
Nun kann das „Jemand“ vom Gefühl des Leids
nicht lassen
da es das Gefühl der Existenz begründet

Das „Jemand“ glaubt nun tief
nur diesen Baustein für den Bau
der Existenz zu besitzen
und die Besessenheit des Glaubens ist gefunden
Lässt das „Jemand“ den Baustein Leid nun los
So glaubt es die Existenz fällt auseinander
Und es ist tatsächlich wahr

Nun Hat das arme „Jemand“
eine eigne Existenz in einem leidenvollen Leben
und jetzt wird das Leid gelitten
die Sucht danach erzeugt die Angst vor Suchtentzug
wenn je das Leid als Stoff sich zu entziehen droht
wird Leid aus Nichts geschaffen

Das süchtig „Jemand“ glaubt ganz tief versteckt
dass ohne sein Stoff Leid das Leiden sich verschlimmern wird
und
auch dies ist wahr
es wird so schlimm dass ohne Droge Leid
die Existenz des „Jemand“ ohne Leid zu erleiden
sofort erlischt

Doch DU erlischst doch nicht
DU der ICH
und
somit niemand IST

Was von „Jemand“ nicht gewusst
dass wenn die gedachte Existenz von „Jemand“
durch den Fall des Leids sofort erlischt
Jetzt niemand leidet da niemand IST

Ein einfach simples Wort der absoluten Wahrheit
und das „Jemand“ baut ein Tempel drum
um das Leid zu pflegen
auf das es wachse und gedeihe
wohl denn
dein Wille ist dein Himmelreich
du „Jemand“

Dich aus DU in ICH
Hat das nie berührt
Weil das selbst im unbegrenzten NICHTS als Möglichkeit unmöglich ist
Weil dann DU in ICH selbst der Flecken wär der sich befleckt
Und das erscheint als scheinbar „Jemand“
also
nicht DU der ewig niemand IST

Das Ist einfach
zu verstehen für Dich
Spür die Wahrheit und Du bist frei

Und nun
Gott oder Götter
hier wurde auf Erden von „Jemand“
schon alles angenommen
Diese Gedankenkonstruktion von „Jemand“
ist besonders schlau
nun kann man sehen
die Ego Intelligenz zieht in „Jemand“ ein und
erzeugt das „JEMAND“

Durch die Anrufung von „ETWAS“ das Höher ist
als die Existenz des „JEMAND“ der die Anrufung vollzieht
wird die Existenz vom Rufer-„JEMAND“ bedeutungsvoll
Nun wurde die BEDEUTUNG dieser scheinbaren Existenz geboren
diese Existenz hat zwar nicht die Höhe diesen „ETWAS“
aber nun hat das Leben endlich auch seinen eignen Sinn oder auch nicht
aber nun hab ich ein eignes Leben triumphiert das „JEMAND“

Was für eine wundersame Selbsterhöhung
was für ein wunderbarer Zaubertrick
und auch das ist wahr
bar jeden Wunders wirst du nun in der Suche leiden
Endlich kann das „JEMAND“ die Bedeutung hinterfragen
und endlos über Sinn des Lebens des „JEMAND“ mit andren „JEMANDS“
debattieren

Nun hat das „JEMAND“ den schlagenden Beweis erbracht
für die Wirklichkeit der Existenz
und hat somit den Raum dazu erdacht
der durch alle Fakultäten der „JEMANDS“ weite tiefe Dimensionen neu erschafft
So forscht der Kluge in diesen Dimensionen
Der Weise forscht in MIR
Beide sind mit Blindheit tief geschlagen
und
kommen nicht sehr weit
weil es keine Wege gibt
zu MIR

Ach
Und das „Jemand“ das nun nicht an Gott und Götter glaubt
fühlt Leben von der Bewegung aus seiner Überzeugung
eben an das Nicht der Götter fest zu glauben
Die Debatten sind das gleiche Muster
auch hier der Kluge und der Weise
und es werde „JEMAND“

Doch schau
Das was hier Ablehnung erfährt
ist von „JEMAND“ erdacht
um so die Basis der Ablehnung zu kreieren
damit durch Ablehnung von Etwas
ein „JEMAND“ erschaffen werde kann
So gehen sie im Geheimen
Hand in Hand
Der Gläubiger und der Gläuber
Und pflegen diese Welt der Illusion
mit des Verstandes Geisteskraft

Doch wisse
Fallen diese Götter oder Gott
dafür oder dagegen
spielt keine Rolle
so fällt auch
das „JEMAND“
und sie fallen ständig
in der geheimen Zeit

Sieh Dies
Du bist schon frei
und
wenn das Zarte
wirklich sehr zerbrechliche Gefühl
„JEMAND“ Sein zu Müssen
in sich zerfällt
weil das „JEMAND“
I C H
IST
erdacht im Spiel
Gedanken in Form geschlüpft

Jetzt wird gesehen von niemand
das niemand IST
das IST ist einfach ICH
das IST doch einfach
und
IST ist einfach Sehen Dessen

Und niemand ist
nicht das Gegenstück von
„JEMAND“ oder „Jemand“ oder jemand
Denn das wäre „J E M A N D“
der ein
„N I E M A N D“
glaubt zu sein

IST ist einfach Sehen
und so sieht Sehen
das Spiel der Energie
und das DU
das ICH
BIN

Möge alles Leid hier enden und auch du

Paradies
Februar 11, 2012

Kuss der Stille

Paradies           

30.06.2011

Die Suche nach Erleuchtung ist das Wirken
eines Egos
damit du MICH nicht finden kannst
und so auf ewig im Kerker seiner eisig Festung
erblindet stumm und taub so scheint es
dich
eingeschlossen
zu behalten hofft

Weil Du das Leben bist
und er der öde kalte Atem
der vergehen muss
wenn ihm
ein lebend Herz in seine toten Augen schaut
Das ist seine Angst
Darum sucht er überall
doch nur nicht
HIER
Das ist die Angst der wahren LIEBE zu begegnen
Denn dann ist es um ihn geschehen

Alle List und Täuschung
das sind nur scheinbar schwere Steine
die seiner Gedanken Festung
nur scheinbar Festigkeit verleiht
Dieser Festigkeit zu glauben
ohne Prüfung ihm zu folgen
ist dein Betrug an Deiner selbst
am Leben in der Herrlichkeit

So ist all das geschäftig Tun nur Methode
um seine Welt zu halten
in diesem
trostlos Rhythmus und Wahnsinn der Sinnlosigkeit
in dem er
sich wie lebendig fühlt
durch Schmerz Kummer und das Leid

Nicht dass
das Leben Einen Sinn im Sinne hätte
Wie du es durch den Kopf verstehst
Dieses falsche Argument
das ist sein
Trick
Der Sinn IST Sei
und damit
Sinn genug zu Sein in MEINER Herrlichkeit

Dort wo du jetzt bist
und wo du Dies nicht sehen kannst
wisse das ICH auch dort schon immer bin
Auch HIER im kalten Land
Wo die Herzen frier’n vor Angst
Da IST auch ICH
und
mit zeitloser Geduld
ruf ich Dich zärtlich
liebend lachend
bei Deinem wahren Namen
zurück in die wahre Wirklichkeit

Kein Zorn kann uns je
scheiden
Kein Missbrauch
widerstehen
Keine Macht ist je zu
mächtig
Kein Hass ist tief
genug
Keine Dumpfheit zu
betäubend
Keine Illusion ist zu
verlockend
Kein Leid ist je
gelitten
Keine Tat ist je
geschehen
Um Dich von MIR zu trennen
da DIES nie geht
Verweil nun den kurzen Augenblick in der geheimen Zeit
Der Blick Sieht MICH
und
spontan vereint in Herrlichkeit
ruhst Du in MEINER LIEBE Glück
Finden in endlos Ewigkeit

ICH bin Du
Das muss gesehen werden
Sonst ist die Reise falsch
Nicht falsch
weil du etwas
falsches machen kannst
Sondern weil sie endlos wär

Sonst suchst du außen auf den
Halden
deines trüben Lebens
und wühlst im Abfall
hoffend dort zu finden
was Dich schon
immer innen trägt

Doch so wird Abfall aus allen Dingen
Die du berührst mit deiner Gier
zu Glauben nicht zu genügen
Doch darüber redest du
nur mit dir
und deinesgleichen
endlos sich im Kreise drehen
hier gibt‘s nur Suche
wenn überhaupt
und kein Finden

Das Dümmste und das ist das Üblichste in deiner Welt ist
zu Tun
MIR zu gefallen
Doch schau
Du gefällst mir schon
Weil ICH
Du in Reinform
BIN
So gefällt dein Tun dir selber
ICH
brauch das nicht

Die hohen Tempel hallen wider
von den hohlen Worten
die verkündend nichts verkünden
und aus Blindheit an sich selbst gerichtet sind
vielleicht vom Sprecher gute Absicht angegeben
doch schau ob seine Hände
die Schlüssel
zu der eisig Festung halten

Denn zu Dir direkt
spreche ICH
schon
ohne unterlass
bedecken MEINE Küsse
Dich
Du MEIN
ewig junges
eignes Leib
Es gibt
Kein Tor
Kein Weg
Kein Schlüssel

Doch wie du willst
Soll es gescheh‘n
Wenn du es willst
Dann höre doch die Rede
aus zweiter Hand

Und höre weiter
dienst du dem Götzen
der auch ICH im geheimen bin
um dein Reinheit Herz zu
prüfen
dienst du der Macht aus Gier
So versprech ICH dir
ICH werd dir alles nehmen
MIR geht es um den Schein der dich scheinbar
trügt
geschlüpft aus Illusion
wird alles das in Illusion aufgehen
DU bittest um die Hilfe
Wenn du in dieser Falle
steckst
von lauter Gier und Neid
verdreckt
ICH bin Dein liebend Diener
Und verbrenne dich
auf dem
Scheiterhaufen der gerafften Dinge
deines eisig Lebens
und
in der heißen Asche
liegt nun
Frei
Dein glühend Herz
und schlägt
allein für
MICH

Halte an mit der Suche
deren Sinn ist
nicht zu Finden
und lass alles
fallen
Lass fallen
deine Hoffnung
auf ein bessres in dem schlechten Leben
doch lass nicht fallen dein Atemleben
das ist hier nicht gemeint
so zu Sterben das ist einfach
doch so wird dein Tod auch ewig
sein

Lass fallen nur den Glauben
dass du
ein Leben
hast
Besessen vom Besitz
von dem
du denkst
dass du
besessen
davon
mehr
besitzen musst

Nun die Wahrheit
Du bist einfach Dies
Du BIST das Leben was sich lebt

Jetzt fällt der falsche Glaube
Jetzt fällt das Leben
wie es fällt
und MEINE Schönheit Reine
erglüht zur wahren Welt
Und mit dem geheimen Zeichen gibst du
das Leben
endlich frei

Dies erfreut MEIN Herz aus dem Du stammst
Und diesen Zauber Deiner Stimme
hör ICH gerne
in MEIN Ohr

Nun störst auch du nicht mehr
wenn du noch bleiben magst
Schau der Schönheit Klang Entfaltung
die durch Ignoranz
gefaltet war

Nun bist Du stark genug
Lass MICH vom Paradies berichten
das du verzweifelt suchst
zu glauben
statt zu Sehen

Es gibt Keins
Und das ist wahr
Es gibt nur Dies
Und wahr ist auch
dass du
schon lange wenn nicht ewig
in dem Selben wandelst und die duftend Rosen
brichst
mit deinem blinden Schritt

Doch zerstören kannst du Dies nicht
Da ICH es bin in dem es ruht
ICH das ALLES IST

Doch für dich kannst du es schon
vernichten
und die Füße schneiden
an den Scherben
die dein Wüten hinterlässt

Freilich Du
meine Liebe freie Seele
Du kannst Sehen
dass die blutig roten Scherben
als lieblich duftend Rosenblätter
auf der Erde glänzend liegen

Dein Wandel durch die Trümmer dieser Welt
Ist Dein Wandel in MEIN HERZ
Und die LIEBE wie sie durch Dich lebendig scheint
Sieht wie Du in Liebe die roten Scherben küsst
Jetzt liebst Du
nicht nur die Scherben wie die Rosenblätter
Nun Siehst Du
auch die Rose leuchten
frisch und immer neu
im Morgentau
und die stille Gnade zieht für ewig ein
um bis zum Ende Deiner Tage sanft in MIR zu Sein

Ignoranz
Februar 9, 2012

Kuss der Stille

Ignoranz           

29.06.2011

ICH
MEIN Geist
auf ewig uranfänglich klar und leuchtend unberührt
Alles was erscheint
Erschien mit MIR
nichts kann Dies beschmutzen
IST endlos rein

Trotzdem schreist du als gequälte Seele
in großer Not
von MIR getrennt zu sein

Nur
da Du von MEINER Herzen Liebe
geboren
bist auch Du
auf ewig uranfänglich
rein
du hast es nur vergessen

dein Glaube in Verwirrung und ohne Kraft
dem Spiel der Elemente ausgesetzt
und
der Pein des armen Lebens
wie ein
trockner Wiesenhalm
ausgeliefert
jeden Wetters
schutzlos
ohne Hilfe
ganz
allein

Das glaubst du also
Nun möchtest du es klären?

Jetzt
nimm MEINE Hand
Die schon ewig auf dich wartend in der deinen ruht
In Liebe und Bereitschaft
geh mit MIR zusammen in dieses eine große Missverständnis
tief hinein
um die Dunkelheit für immer zu erleuchten

Und es ist wahr
es gibt da nur ein einziges Problem
welches hat natürlich viele Kinder
Nur in Form und Farbe
unterscheiden sie
doch die Wirkung ist stets gleich
weil der Rausch der Kraft der Ignoranz immer
aus dem Saft der selben Wurzel braut

Und dieses einzige Problem
bist du
du kleines du
aufgeblasen versuchst du
dir Raum zu schaffen
wo kein Raum für dich vorgesehen war

Natürlich
In MEINER Güte
lass ich dich blasen
sowieso ist es MEINE Luft
die deine Blase füllt
Auch die Blase ist von MEINER Qualität
denn du bist ohne MICH zu nichts zustande

Natürlich ohne Du bin ICH nur NICHTS
Du bist es Der im NICHTS erscheint
und auch verschwindet
Dort bist DU und ICH im NICHTS vereint
Wieder wieder erscheinst Du in dem hellen Schein
Form oder Formlosigkeit
so
ICH als Du MICH zu erfreuen
an dem Spiel der Regenbogenlichter

Das IST
so anfangslose Ewigkeit
und geschieht
obwohl
Nichts geschieht
solange wie Du endlos willst
denn dieser Wille
IST WILLE
der ohne Dich nichts mag

Das kleine du
was Du nicht bist
muss nun
diesen Zyklen willenlos gehorchen
weil du dein ganzen willen brauchst
um dies als dein Leben zu bezeichnen

Dies ist der Moment in der geheimen Zeit
wo deine Augen abgewandt von MIR
im Nebel der Gedanken
verwirrt
aus Du
das du entsteigt

Auch das du ist von
MEINEN Gnaden
von was denn sonst
ICH IST das jemals existierte ohne existent zu sein

ICH bin der Fisch der lebendig schwimmt
ICH bin das Wasser durch das er gleitet
ICH bin das in dem Ebendies erscheint
ICH BIN ALLES
Und auch das Erscheinen erscheint in
MIR
Ebenso wie das Erscheinte

ICH bin die Luft
Die SELBER atmet
Und erscheinst nun Du darin
Das BIN ICH auch
der in sich Erscheint
und jetzt vor Dir als Du auftaucht
und so ruhe ICH in MIR
im prallen NICHTS der Möglichkeit

Weil Du zum DU also in ICH
entblößt vom Du
vom DU zu Nichts im NICHTS geworden
bist
DU nie etwas andres gewesen
als NICHTS des ICH so Sein

Nun ist DIES geklärt
ohne Denken zu verwenden
FÜHL die Substanz der Schrift
Dies ist ein kurzer Weg zu MIR zurück
Auch wenn es keine Wege zu MIR gibt
Denn ICH hab dich nie verlassen
Da das nie geht

Da Du nun DU
Und DU in ICH auf Ewigkeit das
Selbe IST
Wer oder was bist dann du

Erst einmal
du bist Du der entschieden hat
Das Alles zu vergessen
Und das geht weil ICH alle Möglichkeit BIN
Also auch diese Dummheit
die ist möglich
aber warte es kommt noch dümmer
denn auch hier ist endlos Tiefe wahr

Nun jetzt Bist du also
So dein Glaube
und fühlst dich von Gott verlassen
einsam und allein
lebst in Gedanken an dich selber
und
wie dein Leid in dir erscheint
in dieser gottverfluchten Welt der Tristesse und Erbarmungslosigkeit

Das ist der Witz der kosmische Dimension spielend leicht bewegt
Es ist der Ursprung aller Witze
Und Dein Lachen
Du der ihn vernehmen mag
hallt durch die Äonen
die in Ewigkeit aufleuchten
wie ein einzig Donnerschlag
Dieser Blitz beleuchtet auch die Wurzel allen Übels
und vertreibt die Dunkelheit

Sieh
ICH habe dich nie verlassen
du hast deine Augen von MIR abgewendet
und als Ersatz ein Bild gemalt
in dem ICH dir als Gott erscheinen soll um dich zu erretten

Sogar dies Bin ICH für dich
wenn auch lachend
Lachen das aus Dir
wenn Du dies sehen kannst
ausbricht
und nur zur Klarheit
dieses Du bist DU in ICH

WACH AUF!

JETZT!

AUS deinem TRAUM

ein

du

ZU

SEIN!

Und das beendet diesen Traum

Und immer Wisse jetzt
das DU in ICH nie etwas andres war
als IST im SEIN
Und das
IST
ICH

DA

Du aus DU geboren in ICH erscheinst
nennst du Dies in deiner Welt
Die heilige Dreifaltigkeit

Nun wenn Du magst
dann nenne wie Du willst

Doch gib acht
das war deine kleine Perspektive
die gerne unterscheidet was man nie trennen kann

Hier endet diese Ignoranz

Und da Du aus DU in ICH erscheinst
Und somit BIN
anfangslos und ohne Makel
So bist auch Du geboren
Unbefleckt und Rein
Hier und Jetzt
Empfangen
durch
MEINE LIEBE GÜTE
In endlos ungeboren
SEIN

Was ist eigentlich Meditation und was genau kann ich dadurch erreichen?
Januar 30, 2012

Fragen eines Freundes

03.01.2012

Was ist eigentlich Meditation und was genau kann ich dadurch erreichen?

Sehr oft wird Meditation mit den Methoden der Meditation verwechselt. Das ist so als wenn man die Medizin mit der Heilung bzw. mit Heil sein verwechselt. Was bedeutet Heil-Sein eigentlich? Schauen wir uns doch erst mal ganz genau dieses Heil-Sein an. Jedes fühlende Wesen sucht Glück und möchte Leid vermeiden. Das ist nicht nur eine 2500 Jahre alte Weisheit, sondern das kann jeder mit ein wenig Selbsterforschung bei sich entdecken.

Jede unserer Bewegungen beschäftigen sich, ob uns das bewusst ist oder nicht, mit dem Erlangen und Erhalten von Glück und mit dem Zurückweisen von Leid. Da das jeder Mensch auch jetzt in dieser Zeit noch erforschen und nachvollziehen kann, ist das keine alte tote Behauptung sondern ein lebendiges Bedürfnis von jedem Menschen.

Was ist dann also dieses Glück, das alle immer und pausenlos so intensiv erlangen wollen? Was lässt uns so angespannt erst im Äußeren und dann im Inneren nach Glück suchen, ohne dass uns eigentlich klar ist, was denn nun gesucht wird? Es scheint offensichtlich etwas zu fehlen oder abhanden gekommen zu sein. Wir vermissen scheinbar immer etwas, sonst würde ja die Jagd nach dem Glück nicht nötig sein.

Und dann ist da noch das Leid, das wir auf jeden Fall vermeiden oder loswerden wollen. Was ist also dieses Leid, das uns so erschreckt, dass wir davor fliehen müssen? Diese Flucht vor dem Leid scheint ebenfalls äußerlich und innerlich statt zu finden. Auch das kann jeder Mensch an sich selbst erforschen. Wir können es natürlich auch bei jedem anderen Menschen sehen, aber hier geht es um Selbsterforschung und das erfordert Mut. Sind wir mutig genug dafür? Bist du mutig genug dafür?

Sind wir mutig genug, das was sich bei unserer Selbsterforschung offenbart vorbehaltlos anzusehen und zu akzeptieren? Zu akzeptieren wenn sich unsere eigene Zerrissenheit, Intoleranz und mechanisierte Dumpfheit offenbart. Wenn der Mangel an Liebe, der Hass und die daraus resultierende Wut sich zeigt. Unsere eigene Gier nach immer mehr offenkundig wird und der Zerstörungswahn der alles vernichtet was in unsere Reichweite gerät. Unsere Gleichgültigkeit und unsere innere Todheit, die uns mechanisch wie ferngelenkte Roboter erscheinen lässt. Wenn das alles durchdringende Gefühl der eigenen Wertlosigkeit über dich hereinbricht. Hält dein Blick dem stand?

Ja, das ist alles in uns und deswegen können wir es auch außen entdecken. Das dort draußen, in der Welt, das haben wir angerichtet. Es ist unsere Gestörtheit und es ist unser innerer Schmerz, nur nach außen gespiegelt.

Doch forsche selber nach und schau ob du das was du siehst erträgst, ohne Ausflüchte, ohne Ausreden, ohne Ausweichen, ohne Entschuldigungen. Einfach nur der stille Blick, völlig reglos und ganz tief nach innen. Regloses Schauen dessen was sich dort offenbart. Wenn du das erträgst, ohne den Blick abzuwenden, ohne shoppen gehen zu müssen oder dich betäuben zu müssen, dann meditierst Du. Das ist die höchste Meditation. Das ist Meditation jenseits von Methode. Das ist Heilung und Medizin zugleich.

Nun kann etwas Wundervolles geschehen. Dieser klare ehrliche unverstellte Blick, dieses Nicht-Mehr-Ausweichen, das aus der tiefsten Motivation kommt, vermag ein Wunder zu bewirken. Es kann zu einem Erkennen kommen, zu einem Aufblitzen deiner wahren Natur.

Jetzt Siehst Du!

Es ist das Wiedererkennen, die Vereinigung von dem was nie Getrennt war. Das ist Das was Du gesucht hast. Sieh das Licht und spüre die Liebe die Dich überwältigt. Das ist lebendige Ekstase. Heil-sein, Einheit, Ganzheit, reines Sein.

Das bist DU!

Vielleicht war es nur ein kurzes Aufblitzen. Doch nun weißt Du Bescheid und Du musst nicht mehr im Abfall der Dinge wühlen oder Dich betäuben um das Glück zu jagen und das Leid zu vermeiden. DU bist schon Alles, auch das Glück.

Alle ernsthaften Methoden der Meditation führen hierher, direkt oder indirekt, früher oder später. Die Methoden führen nur zur Erkenntnis das DU schon immer bist. Jenseits von allen Methoden.

Also warum nimmst Du nicht den kurzen Weg und lässt den ganzen Unsinn?

Angst
Januar 28, 2012

Angst           

25.06.2011

Die Angst, die Wurzel allen Übels
Der Grund hier glauben fest zu sein
Die Angst und nicht die Ängste, die nur die kleinen Töchter spielen
Die Angst, also wie im Guten und im Bösen, ist der Anker dieser Welt

Sie ist nicht nur aufs engste mit dem kleinen du vertraut, sondern auch verwoben mit dem falschen selbst, das, so glaubst du, selbst MICH in dir gefangen hält
und so bereit ist zu Glauben in Wirklichkeit zu sein.
Von MEINEM Leben hat sie keine Ahnung, sonst müsste sie ihr Antlitz heben und würde einfach gehen ins NICHTS hinein.
Aber um diesen Zustand zu erhalten, musst du ständig auf den Boden schaun und dort siehst du in den dunklen Pfützen dieser Welt nur dein angstverzerrtes Antlitz schweißbedeckt und voller Grauen.
Das ist deine Welt.
Sie ist gebaut aus dem besten Stoff MEINER ganzen Herrlichkeit.
Sie ist aus umgekehrter Liebe befleckt von Hass und Neid.
Sie dient als Schemel, dein Herrschaftssitz, auf dem du thronst in dieser Wüste der Trostlosigkeit.
Doch höre!
Dieser Thron hat nur zwei Beine und wackelt nur zu schnell.
Wie lange wird es dir gelingen still zu sitzen und nicht umzufall’n?
Ach, du sagst du hättest alle Zeit in dieser Welt.
Nun, meine umgekehrte Liebe, aber ICH BIN schon Ewigkeit.
deine Zeit ist ausgeliehen von MEINES Gnaden Willen und hier wird dein Zorn nicht erwidert, hier in MEINER Herrlichkeit.

Die Liebe auf ewig, meine ausgestreckten Hände empfangen dich, wenn du nur willst.
Es sind dieselben ausgestreckten Hände, in die du ständig beißt.
du Angst, hast dein kleines Reich gebaut, das du nun hasst
und gefangen in dem Spiel der kranken Formen spiegelst du dich wieder in den kalten Wänden deines Eispalasts.
Vergessen scheinst du alle Liebe, denn das hältst du nun für Wirklichkeit.
Schau in diesen Spiegel, der Schicht um Schicht aus Leid gebaut
und dann schau in deine Fratze, die dir wie ein Gesicht des großen Schreckens
auf deinen viel zu schmalen Schultern sitzt.
Ist das wirklich alles, was du von Meinem Leben liebst?
Diesen Jammer nennst du Leben, in dem du nur in Sorge vorwärts und in Bedauern rückwärts schaust?
Hier und jetzt, wo deine Uhr nicht eine Sekunde funktioniert,
da stehe ICH bereit das angstverzehrte Antlitz in Meine Liebe zu umhüllen und zu zeigen, wer Du wirklich bist.
Vielleicht noch dies zu deiner armen Welt, sieh dich um und schau genau, wie die Angst die Fäden zieht und die armen Nester baut, in denen du dann haust.

Und du zahlst mit Blut für diese Vision im Glauben, das ist Wirklichkeit.
Die Könige der Macht auf dieser Welt,
und so nennen sie sich wirklich diese blinden Toren,
sind so aus Angst gemacht, dass sie sich selber sehen als Helden und fechten mit falschen Schatten in ihrer düstren Nacht.
Außer dieses Spiel kannst du von ihnen nichts erwarten, da liegt keine andre Kraft.
Die einzige Rettung, die dich ruft, ist die Eigenschau nach innen, um den Kraken zu begegnen, der ist die Angst die dein Herz umschlingt und den Verstand, meinen alten Diener, mit lauten Zweifeln lähmt.
Willst du dieser Welt entrücken, so entrücke dich der Furcht in ihr zu leben und die Angst nicht anzuschauen.
Schau nun hin!
Lass alle deine Selbstbetäubung, bis sich das Bild vor deinen Augen klärt.
Dein Herz schlägt ruhig
Dein Auge klar geöffnet
Dein Atem schmeichelt lieblich durch deine süßen Lippen
Und kein Gedanke von meinem alten Diener, dem Verstand, wird angeschaut
So sitzt du nun in Harmonie mit dem bereits erklärten, schaust ruhig auf die Welt und sinkst wachsam in der Stille langsam in dich ein.
Hier schaust du dieser Angst ins Antlitz und lässt deinen Blick einfach mehr nicht los.
Nun siehst du die Töne, die sie mühsam krächzt, stahl sie von Meiner Symphonie und das hieltest du für dein Leben.
Doch nun höre MEINE Melodie!
In diesem Lichte bade und das Lachen und das Weinen, was aus deinem Herzen bricht, gehört dazu.
Jetzt sieh!

Die Angst war gemacht aus dem Versuch MIR im Trotz zu wiederstehen.
Das Resultat ist, von Lohn möchte niemand sprechen, das dürftige Gefühl zu sein,
getrennt von MIR dem Allem. Ein Leben geprägt von Stolz und Gier.
Du hast nun die einzig Wahl, die es zu wählen gibt.
Dieses Leben so zu führen, bis zu deinem letzten Tag

Oder

der Angst die Herrschaft zu verweigern und MIR ins Angesicht zu schaun.
Gut!

Doch wisse, dieser Blick wird dein Letzter sein.
Denn du wirst verbrennen und noch nicht mal verwehte Asche sein.
Gut!

Dann lebe ICH ab nun in dieser Form bis auch das vergeht.
Wie nun das Leben gehen wird, kann ICH nicht sagen, doch es wird ein starkes sein.

Weil ICH in LIEBE diese Last nun trage, denn DU bist schon erlöst, so erhebt sich keine Klage, da ICH es bin, der in MIR ruht.
Bist Du dafür bereit, so wirst Du fühlen, Dein kleines Wollen ist verschwunden mit seiner Pein. Die Angst ist Liebe, was sie immer war und dann ist Deine Seele, die ICH schon immer bin, bereit für die Reise zu entschwinden hinter MEINEM Horizont.

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