Basis, Weg & Frucht
Oktober 1, 2017

Basis, Weg & Frucht

1.Oktober 2017

Der Weg der scheinbar gegangen werden muss, ist der schmale Pfad zur Quelle die Du schon bist.

Auch wenn gerne berichtet wird dass dies der Weg zu dir zurück ist, so brennt doch oft aus diesen Worten zu viel Hoffnung auf das Fortbestehen deiner Existenz, als das was du jetzt glauben-musst-zu-sein.

Mit der Geburt des Mensch-sein erscheinen die Erfahrungen der Formenwelten und diese bergen auch die Möglichkeit des Erkennens der großen Illusion inhärent in sich.

Die Basis für das Erkennen ist die leuchtende Natur, gleichwohl geht es um nicht anderes als genau diese leuchtende Natur zu entdecken. Es ist die Grundlage der Existenz aller fühlende Wesen. Die leuchtende Natur ist unzerstörbar, ursachlos und anfangslos aus sich heraus existent. Der Weg ist diese Wahrheit zu erkennen. Die Frucht ist dass sich diese Wahrheit durch dich manifestiert und Du als Dies erscheinst was schon immer ist.

Falls die Potenzialität der sofortigen Realisierung dieser Wahrheit gegeben ist bleibt vom Mensch-sein nur noch die Form bestehen und dient anderen fühlenden Wesen, die sich verloren haben, als Orientierung.

Kann die inhärente Wahrheit nicht sofort erkannt werden, stehen die Pforten zu den Pfaden der Erkentnis zur Verfügung.

Das Mensch-sein bietet drei Pforten zur Erkenntnis, die wir in unserer gewöhnlichen Verblendung auch gerne als drei Eingänge in unsere ganz persönliche Hölle benutzen. Doch da dieser Aspekt uns sehr vertraut ist, ist es nicht nötig dass dieser hier weiter beschrieben werden muss.

Die drei Pforten sind der Körper, der Geist und die Energie.

Der Blick richtet sich nach innen und durch das Klopfen, an einer dieser Pforten, beginnt die Suche nach Befreiung. Die Information dass du schon ewig und anfangslos frei bist, hat hier für dich noch keinen Wert.

So wirst du zum Sucher werden müssen und die Mühsal beginnt.

Und es ist wahr, all die wahren Wege sind furchtbar steinig, einsam und Lohn winkt nicht, nur Freiheit. Doch da Freiheit den meisten viel zu wenig ist, wendet sich der Blick aus Furcht oft erneut nach außen und Mensch verliert sich wieder sehr leicht im Glauben an die scheinbare Festigkeit der Welt.

Gleichwohl ist klar, das Beschreiten-müssen der Pfade der Befreiung unterliegt nicht dem Menschenwillen, jedoch das Scheitern-wollen schon. Sehr süß schmeckt uns die gewöhnliche Erfahrung der scheinbar menschlichen Unvollkommenheit.

Satt und träge jammern wir ständig und aus Bequemlichkeit hängen wir uns an alle möglichen Dinge und Menschen in der Hoffnung dass diese uns das ersehnte Glück und die Freiheit schenken mögen. Diese Hoffnung ist völlig absurd.

Furcht und Trägheit sind die Fesseln die dich an diese Hölle ketten.

Kann dieser Falle entronnen werden, warten viele weitere Schlingen auf den Suchenden. Doch dein fester Entschluss den Weg zu beginnen, vertreibt langsam den Nebel der Unwissenheit und es legt sich Klarheit in deinen Blick. Zudem wird die Stille dein Stock, der dich stützt falls du über deine Füße stolpern solltest.

Die Person, dass ist dies was Du gelernt hast und gewöhnlich glauben musst zu sein, verschwindet. Vielleicht auf einen Schlag oder vielleicht verschlissen wie ein alter Schuh, fällt sie dir vom Fuß während deiner Reise.

Doch sei achtsam, die Erfahrung der Klarheit ist nur ein Ergebnis und nicht das Ende dieses Pfades!

Bleibst Du nicht an der Klarheit hängen und gelingt es dieser Falle zu entrinnen, so ist die Sicht nun unverhüllt, die Hinweise des Weges sind sich selbst genug, der Geist ist still und der Atem ruhig ohne Furcht. Das sind die Zeichen der Bestätigung  die du vorfinden musst. Alles andere wäre eine Konstruktion deines Verstandes und führt nur wieder in die Irre.

Doch wenn es Wahrheit ist und wie auch immer es geschieht, die Energie die als Illusion der Person gebunden war gibt dir jetzt die Kraft die Schwelle der Erfahrung des Mensch-Sein-Müssens, kriechend auf deinen Knien, nun zu überqueren.

Das ist die Grenze von der du als Person immer wieder abprallst, da dich dein Hochmut aufrecht stolzierend hinüberbringen soll.

Doch über diese Grenze geht es nur in absoluter Hingabe und auf deinen Knien, mein liebes Menschenkind.

Kriechst du über diese Grenze, gibt es für Dich kein Zurück von hier, doch Scheitern ist immer noch die Möglichkeit.

Nun bist Du hier und da stehst Du nun wie eine flackernde Kerze in diesem Sturm des Sehens. Die Gefahr des Verlöschens ist größer als je zuvor, denn es gibt nicht mehr den Schutz durch das Schild der scheinbar festen Formenillusionen.

Nun folgt die Prüfung der Zerstörung Deiner Existenz ansich. Um hier zu bestehen ist die absolute Nacktheit Deines Geistes unerlässlich.

Wird diese Prüfung überstanden, löst sich der Blick von innen und ist völlig frei. Doch bleib achtsam, nun wird die Energie der Potenzialität vor Dir unvermittelt sichtbar und prüft Dein Gleichmut bis in die tiefsten Winkel Deines Herzens.

Wird nun dieser Test bestanden, offenbart sich die ganze Macht der Existenz und stellt die schwerste Prüfung dar.

Kannst Du der Versuchung widerstehen die Macht – auch im guten Glauben – zu gebrauchen, so bist du diese Falle gerade noch entkommen.

Ist das wirklich so geschehen integriert sich die Illusion des Körpers in die Wahrnehmung die Du nun bist.

Falls die Gnade erscheint dass dies vollständig geschehen kann, verschmelzen alle Pforten zu dem was sie schon immer sind und die Quelle berührt sich selbst als DU.

Für die Welt der Menschen bist DU nun nicht mehr als eine winzig kleine Öffnung in der Mauer zum Unbekannten,  die einfach zur Verfügung steht, falls jemand einen Blick auf die wahre Herrlichkeit werfen möchte.

Da jedoch sehr wenige Menschen einen Blick riskieren wollen, ist der letzte Test den DU zu bestehen hast, es zu ertragen dass DU die Erkenntnis nicht weitergeben kannst. Diese Prüfung wird nun ewig dauern.

Das Transzendieren der Erfahrung des Alterns und des Todes wird DICH das menschliche Leben kosten. Diese Falle ist die letzte und subtilste, um hier zu bestehen muss dein Geist so rein wie ein Spiegel sein.

Ist das so, So Sei!

Wahrnehmung Dessen, freier Blick ohne zu begehren, breiten sich die Schwingen der Freude und  gleiten auf der Liebe Glut im Sehen grenzenloser Dimensionen der Unendlichkeit.

Ungeboren strahlt das Licht in erhabenem Gemälde, unfassbar die Reise in die Ewigkeit.

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Das Geheimnis
März 2, 2012

Kuss der Stille

Das Geheimnis        

25.07.2011

Die Stille ist ein
selten Gut
und überall verfügbar
jeder Blick auf diese
Welt ist aus
diesem Stoff gemacht
so offensichtlich
dass es meist Geheimnis
bleibt

Doch manchmal da
fällt es glitzernd in
das Augenlicht und
unabwendbar
erhellt das Leuchten
selbst die tiefste
Finsternis

Dunkelheit ist nicht
für ewig
nur Dies Ist immer
in dem auch Blindheit
leben kann
genannt auch Ignoranz
oder Fürst der
Nacht
mit Dummheit als
sein Diener

Doch wird nur einmal
Dies gesehen
so bleibt kein Zweifel ob
der Formen Festigkeit
sie sind einfach nur
wie Reflexionen
und Klarheit nimmt der
Dumpfheit Wiederholung
die Kraft
der Wahrheit
noch zu trotzen

Das Selbst
scheinbar Zentrum
dieser scheinbar Existenz
schmilzt im Licht
das Wahrheit spricht
und der Himmel ist
der stumme Zeuge
dass der Käfig in dem Kerker
seiner Macht beraubt
zerbricht

Nun klein ist das
Vögelchen und noch
fett von dem Streben
nach Begehrlichkeiten
ausgebreitet seine Flügel
fliegt es noch
nicht allzu weit
es gleicht mehr
ein Hüpfen und ein Stolpern
auf den Treppen
der Festung Ignoranz
um zu entfliehen
als ein Gleiten auf
der Liebe Glut
über alle Welten

Nun höre
hab Geduld
Wie viel Jahre denkst du
Mensch zu sein?
Verbrennen wird erst
dein Glaube und das
Gefühl allein
und fest zu sein

Die wahre Sicht ist Meine Schau
durch diese Augen
vereint mit dem
blauen Himmelreich
zerstört dumme Träume
und
offenbart die tiefe Klarheit
dessen
Dies So Sein

So verbleibend ohne
Angst und Zweifel
hat das Greifen nach der
Welt keine Macht noch zu bestehen
doch diese Prüfung die wird
endlos scheinen
und Lohn winkt nicht
nur Freiheit
und das ist vielen
wenig

So ist
selten nur der
brennend Wunsch
als Adler gefährlich hoch zu fliegen
die Meisten sind zufrieden
verwandt zu sein mit einer Taube
und
manchmal täuscht der Verstand
sich selbst
und ahmt
auch einen
Papagei

Doch der Adler zieht einsam
seine Kreise
Stille ist sein Freund
in endlos Höhen
andre Vögel sieht man
selten
Die Furcht nicht zu bestehen
lässt sie in Wipfeln großer Bäume
ruh‘n
aber alles ist willkommen

Die Sicht stets vereint
mit Dies das Alles IST
befreit sich des Adlers
liebend Herz in
Licht
und vom Himmel fallen
seine Federn

Aufgelöst ist diese Form
in Dies aus was es
aufgetaucht
Regenbogen jubeln still
und vielleicht
ihr Leuchten
fällt strahlend glitzernd
in des jungen Adlers Auge
der träumend in dem
Käfig sitzend
glaubt nur eine Taube sein
um aus dem Traum
endlich
zu erwachen
und für immer frei zu fliegen
wie ein Stern der Ewigkeit

Quelle
März 1, 2012

Kuss der Stille

Quelle           

24.07.2011

So Sein
Wahrnehmung Dessen
durchwirkt von vibrierend leuchtend Fäden
versponnen zu dem Traum
der in Dies erscheint
bewegt in Stille
aus dem die Bilder sprechen
ein Film zu sein

Blick in sich
Formen schaffend
gewebt in leuchtend Glanz
der Quelle
berauscht in Kraft
der Strahlen Augenlicht
betrachtend die Welt
des Scheins
versunken in der Freude
und
in Leid geboren
gefroren in dem Wort
das Leben nennt

Gefallen in die Tiefe
ohne Raum
zählt nun Zeit die
Stunden dieser Atemzüge
Gedanke flieht der
Einsamkeit
und denkt sich zwei
im Herz erfriert die
Glut
und Weisheit Blick
zeigt sich als Wut
dem Schmerz
zu dienen

Der Schrei der kalten Lippen
fühlt den Kelch
vergessen in der Illusion
die Suche nach dem Sinn
führt nur zu Nichts
Qual der Sehnsucht
flammend Liebe
erstarrt im Eis
zerstört zu Splittern
Blut der Tränen
tropft flehend nieder
ungehört

Letzter Herzensfunke
erloschen im
eisig Wind der Finsternis
senkt sich die
Dunkelheit
und offenbart dies Alles
doch als Blick der keine
Hoffnung gibt
eingesperrt in Sich
und Selbst gefangen

Nun sieh
Dies alles geschieht
in MIR der Quelle
Trennung war nie möglich
kann nie sein
ICH erscheine nur als
Zwei im Spiel der
Farbenpracht
und
auch Schwarz gehört dazu

Das Selbst geronnen
aus dem Licht des
klaren Klangs
zerschmolzen
in der wahren Liebe
zu dem Jubelschrei
des Seins

So Sei
Wahrnehmung Dessen
freier Blick ohne zu begehren
breiten sich die Schwingen der Freude
gleitend auf der Liebe Glut
im Sehen
grenzenloser Dimension
der Unendlichkeit
ungeboren strahlt das
Licht in
erhabenem Gemälde
unfassbar
die Reise in der Ewigkeit

Herzensglut
Januar 24, 2012

Herzensglut
21.06.2011

OH, welch Qual
Im Herzen Ruhe
im Kopf die ungestüme Welle, die gegen eine stille Mauer brandet
als ob da etwas wär

OH, welch Süße
Die Stille tropft von DEINEN Lippen
Von so fern und doch immer hier
an dem geheimen Ort

OH, welch Qual
Jedes Hoffen ist vergebens und es wird gewusst, da gibt’s kein Zögern
da IST die Sonne, die sich wärmt und darin sich selbst genügt

OH, welch Süße
Das Durchdringen jeder Furcht zeigt den Weg, den es nie gab
Keine Fragen haben es je berührt
Denn Liebe ist was immer brennt

OH, welch Qual
Die Gedanken haben keinen Raum, in dem sie bleiben können
Und so ist da keine Existenz
obwohl es scheint der Kopf ist Teil der Welt

OH, welch Süße
Das Vergangene vergeht nun hier und lässt kein Platz mehr unberührt
da die leise Wärme alles ist, was jemals war

OH, welch Qual
Zu gehen ohne jemals zu erreichen
Zu lieben ohne Liebe und dies bis zum Ende deiner Tage
mit der Glut der Suche in deinem Menschenherz

OH, welch Süße
Dass das nun alles geht und nichts Neues kommen kann
Da schon immer alles IST gewesen
Das Eine, was schon immer war

OH, welch Qual
Die Einsicht ist so klar
Hier ist niemand, der diese Zeilen schreibt
Wie mit einem Feuerfunken in den Raum der Ewigkeit

Wenn nichts mehr bleibt und die Qual der Süße weicht
wird auch die Süße aufgesogen von dem, was immer Ist und niemals geht
Die Glut der Liebe schlägt lodernd Flammen in die Formenwelt und ausgelöscht kannst DU nun endlich sein