Suche
Januar 31, 2012

Suche    (Audio)        

27.06.2011

Die Liebe ist das Leben in Lebendigkeit
Und Dieses Leben kannst du nicht erlangen
nicht durch Methode oder Tun
Doch Sehnsucht treibt die arme Seele wie ein führerloses Boot auf dem endlos Ozean
ein fernes Feuerlicht entgegen

Die Wärme dieses fernen Blitzens ist dir auf unbekannte Art vertraut und
in deinem Herzen glüht der winzig kleine Tropfen
der dir geblieben ist in deiner kalten lauten Welt

Das treibt dich raus aus der vertrauten Wärme der Gemeinschaft
der Menge die durch aneinander Reibung verzweifelt sich bemüht die Wärme zu erzeugen die der Kampf ums Überleben mit seinem Stolz und Gier verbraucht
Dies alles treibt dich raus in Angst um auch nicht zu erstarren in gut gemeinter Herzenskälte und konditionierter Reglosigkeit

Die Wüste die nun folgt ist Einsam und
die Kälte nimmt noch zu statt ab
Und die zurückgebliebenen Freunde
deren Mut zu bleiben noch größer ist als die Angst zu gehen
locken dich mit amüsanten Lampions zurück ins bunte Leben
 

„Bleib hier bei uns du Narr“ so scheinen sie zu rufen
„In der Wüste gibt es nichts zu holen dort wartet nur auf dich der Tod“

Und Beides ist nun wahr
dort in der Wüste einsam und allein da gibt es kein Gewinn zu holen
und der Tod wartet als Begleiter geduldig bis zu seinem Tag

Doch nicht nur hier in der Wüste deines Lebens
Er sitzt auch auf der Schulter deiner Freunde und flüstert ungebeten Rat in deren Ohr
Nur im Lärm der Menge ist dieser Rat oft ungehört und so leben sie ein lautes Leben bis die Stille sie sanft trennt und den ausgeliehenen Körper durch Urkraft aller Elemente endgültig vernichtet und rücksichtslos verbrennt

Doch Du kannst nun den flüstern Rat des ewigen Begleiters in der stillen Wüste klar vernehmen und so ziehst Du einsam doch nicht allein Deiner Wege und schon durch die furchterzeugte Weite dieser Wüste stirbt schließlich selbst die Hoffnung
und die Trauer über die Trostlosigkeit

Was bleibt
der Blick auf das glühend Leuchten irgendwo am fernen Horizont
geführt vom Funken Deines Herzens
den Weg zu gehen und die Stille die sich freundlich senkt wie ein warmes Feuer in der schweigend Ewigkeit

Da gibt‘s viel zu berichten
von den Nächten der Verzweiflung und von den Tagen deren sengend Glut Geist und Körper dörrten
Die Füße wund vom Weg der nicht gegangen werden kann
ausgepresst und nichts mehr vor den Augen
scheinbar auf ewig verirrt und gestrandet auf der Suche nach der Liebe in der Unendlichkeit

Nun ist der Moment gekommen
wo in dem Funken Deines Herzens die Suche endgültig verglüht und nichts mehr bleibt
Hier sinkt auch der Blick der letzten Freunde
denn der Anblick Nichts zu sehen erscheint Wahnsinn für die ungebrannte Seele
und nun bist Du auf ewig ausgebrannt
einsam und allein

Doch schau
Aus dem reinen Atem deiner Herzensschlacke zündet die Liebe nun an Deiner Stelle Ihr wahres Feuer an
um im Schein der Flamme endlich Alles so Geheime und zeitlos Versteckte zu beleuchten und für immer zu enthüll’n

Doch in Diesem wird nun wahrgenommen
dass die heiße Glut in dem die Suche nun verbrannte
dass dies auch der Scheiterhaufen für den Sucher war

So bleibt Niemand der das Geheimste des Geheimen auch nur sehen
geschweige dann genießen kann
Und da brandet das Gelächter
als Gebet des Lächelns an sich selbst
aus der Tiefe der Lebendigkeit und belebt das Herz das nun in Niemand schlägt

Und die früher Glühend Leuchte am fernen Horizont das bist nun alles DU
als die Liebe jetzt und bleibend
willkommen in dem Reich Endlosigkeit

In der Zeit hast Du Dich selbst verloren
gefunden in der Ewigkeit
zieht nun DEIN Leuchten Liebe Lachen
scheinbar fern am Horizont den sehnsuchtsvollen Blick eines einsam Herzens in dem noch ein Tropfen Glut besteht

Trotz des Lärms der Menge seines Lebens und
unbesehen seiner Angst
beginnen seine Füße die Reise zu DEINER Herrlichkeit
Und auf den Lippen ein Gebet des Lächelns an sich selbst in der Lebendigkeit

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Allwissenheit
Januar 30, 2012

Kuss der Stille/Tagebuchnotizen 2011

Allwissenheit

01.7.2011

Alles ist schon anfangslos leuchtend und vollkommen.

So lange Etwas, insbesondere Jemand, erleuchtet werden möchte, also eine Form, die sich verdunkelt fühlt, in der mit verlangender Sehnsucht etwas beleuchtet werden soll, also die Form Er-leuchtet werden soll, wird es endlose Suche geben und Finden kann nie stattfinden.

Finden ist das Sehen durch niemanden, dass die Form keine inhärente Existenz hat, die Er-leuchtet werden könnte, weil schon alles leuchtet.

Bringt eine Kerze in die Sonne um die Sonne zu erleuchten.

Das ist die Suche der Form nach mehr, als schon Ist.

Wenn all dieser Unsinn fällt, dann fällt auch das du.

Und anfangslos strahlst DU als Sonne, die Du immer Ist.

Das Sehen ist klar und einfach. Atem geschieht, Kaffee kochen geschieht, Kaffeetrinken geschieht, alles voller Lebendigkeit, ohne Greifen, ohne Urteil.

Der Kaffee ist zu heiß, wenn er zu heiß ist, aus sich selbst heraus, nur Worte, keine andere Bedeutung außer eben Dies.

Ein blauer Himmel, wenig Wolken, die goldene Turmuhr, die Kirche – fällt der Blick darauf, gibt der Blick das Wissen preis, was gewusst wird. Fällt der Blick auf etwas anderes, wird das Nicht-Wissen der Kirche, Uhr, Himmel gewusst.

Ganz leicht und wunderbar.

Werden die Augen geschlossen, so ist das Nicht-Wissen des Körpers da und der Körper, das Gefühl von der Realität des Körpers, verschwindet. Keine Geschichte.

So verbraucht es keine Energie.

Die Allwissenheit, die das Ego durch das Sehen erwartet, ist vorhanden. Doch nicht so, wie sich das das Ego vorstellt, als Gott des Wissens über Gott zu stehen. Das Wissen, was zu wissen gilt über etwas, auf das der Blick fällt, ist das, was es zu wissen gilt und das ist perfekt, so wie es Ist.

Das Ego fordert mehr, als nur das, was das Sehen offenbart, doch das ist ein Konstrukt des Verstandes.

So stellt sich das Ego das Sehen vor mit Aussicht auf Gewinn und Macht – mit einer Absicht.

Nur Sehen ist schon Alles – es ist alles leuchtend klar und die vollständige Abwesenheit von irgendetwas, wie eine Absicht von irgendjemand oder irgendetwas.

Das Sehen ist Absicht als Sehen und Ist genügend als Sehen selbst.

Die Stille ist tief und geheimnisvoll, die sofort die Geheimnisse preisgibt, sobald das Sehen von niemanden, der kein jemand ist, der niemand sein möchte, darauf fällt.

Ein Vogelgezwitscher auf dem Baum im Park vor der alten Kirche.

Die Blätter der Pflanzen auf dem Balkon der Wohnung wiegen sich im leichten Morgenwind – wie wunderbar.

Geistesschatz
Januar 29, 2012

Geistesschatz    (Audio)      

26.06.2011

Dieser Schatz des Geistes ist
kein Schatz im Sinne
von Gewinn
sondern Verlust steht obenauf

Verlust dessen
was Dich darin hindert
das sich Dir die Leichtigkeit des Weges
selber offenbart

Es ist nicht religiös
Es ist menschlich
Es ist Sprache
Für Dich ist Das geschrieben

Und Du verstehst endlich
wie das Verstehen zwar
Teil der Wirkung ist
doch nun lass all das Wissen mutig gehen

Und mit diesem Mut nun lauf
denn alle diese Wege führ‘n zu
MIR
Und Jetzt
Wach einfach furchtlos auf
Und in der Liebe die sich offenbart
wirk
ICH in DIR