Quelle
März 1, 2012

Kuss der Stille

Quelle           

24.07.2011

So Sein
Wahrnehmung Dessen
durchwirkt von vibrierend leuchtend Fäden
versponnen zu dem Traum
der in Dies erscheint
bewegt in Stille
aus dem die Bilder sprechen
ein Film zu sein

Blick in sich
Formen schaffend
gewebt in leuchtend Glanz
der Quelle
berauscht in Kraft
der Strahlen Augenlicht
betrachtend die Welt
des Scheins
versunken in der Freude
und
in Leid geboren
gefroren in dem Wort
das Leben nennt

Gefallen in die Tiefe
ohne Raum
zählt nun Zeit die
Stunden dieser Atemzüge
Gedanke flieht der
Einsamkeit
und denkt sich zwei
im Herz erfriert die
Glut
und Weisheit Blick
zeigt sich als Wut
dem Schmerz
zu dienen

Der Schrei der kalten Lippen
fühlt den Kelch
vergessen in der Illusion
die Suche nach dem Sinn
führt nur zu Nichts
Qual der Sehnsucht
flammend Liebe
erstarrt im Eis
zerstört zu Splittern
Blut der Tränen
tropft flehend nieder
ungehört

Letzter Herzensfunke
erloschen im
eisig Wind der Finsternis
senkt sich die
Dunkelheit
und offenbart dies Alles
doch als Blick der keine
Hoffnung gibt
eingesperrt in Sich
und Selbst gefangen

Nun sieh
Dies alles geschieht
in MIR der Quelle
Trennung war nie möglich
kann nie sein
ICH erscheine nur als
Zwei im Spiel der
Farbenpracht
und
auch Schwarz gehört dazu

Das Selbst geronnen
aus dem Licht des
klaren Klangs
zerschmolzen
in der wahren Liebe
zu dem Jubelschrei
des Seins

So Sei
Wahrnehmung Dessen
freier Blick ohne zu begehren
breiten sich die Schwingen der Freude
gleitend auf der Liebe Glut
im Sehen
grenzenloser Dimension
der Unendlichkeit
ungeboren strahlt das
Licht in
erhabenem Gemälde
unfassbar
die Reise in der Ewigkeit

Advertisements

Sternenstaub
Februar 28, 2012

Kuss der Stille

Sternenstaub            

23.07.2011

Oh klare Lichtheit
strahlend Liebe
ungeboren
unverdorben
nie berührt
So Sein

Mühelos
spontan
unvermittelt
direkt erhoben
ist Dies der Raum
der Alles Ist

Nichts existiert
innerhalb
Nichts existiert
außerhalb
nur einfach Existenz
Raumlos der Raum
Zeit der Zeitlosigkeit
so scheint es

Unberührbar
unerlebbar
ist Sehen
selbst
Wahrnehmung
der Dimension der Wahrheit
unerklärt
durchdringt Dies alles
da Alles Dies Ist

Weite die den Horizont
erschafft
endlos
unwissbar
ruhende Stille
ohne Ort

Unbewegt in Ewigkeit
berührt Dies
in sich selbst
Nichts
zeitlos
substanzlos
Alles
und
Regenbogen tanzen
bunte Formenbilder
in den Himmel

Erkennen
das nie vergessen kann
endlos Tiefe
erfahren
das Sehen Dies
der einzigen Bewegung
unablässig sich erhebend
aus Nichts schöpfend
endlos Dimensionen
in denen Universen glühen
und
wieder klanglos
gehen

Erschaffen
mühelose Geste
absichtslos
Bewegtheit der Bewegung
aus leuchtend Sternenstaub
geronnen
nur um zu Vergehen
unsterblich
da nie geboren in der Zeit

Unverloren
das versteckte Kind
lachend Freude
leuchtend Blick
zerfällt zu Nichts
und sehend Auge
liebkost
den glitzernd Diamantenstaub
der Stille in Bewegung ist

Oh liebend Gnade
Stille sind die Worte
gewebt aus unbekannter
Fülle
durchdringt das Herz
enthüllt das Unverhüllte
offenbart das Leben nur Bewegung ist
ohne Ziel
sich selbst genug

Der letzte Kuss wird auch
der Erste sein
im Einen untrennbar
ruht
Sternenstaub
der glitzernd
weht
im Morgenlicht

Nichts
Februar 22, 2012

Kuss der Stille

Nichts

7.07.2011

Dies ist Liebe
Dies wie zwei Erscheint
ohne zu erscheinen
zeitlos ewig ungetrennt

Unteilbar im Spiel
des Seins
erscheint nur Dies
wie buntes Licht
des Nichts als Alles
unendlich Potenzial

In keiner Zeit
In keinem Raum
In keiner Dimension
erhebt sich Nichts um Nichts zu schauen
das Alles IST

Kein Licht
Kein Schatten
erscheint im Traum
der Schattenspiele
ungeboren
ungesehen
nur Dies als leuchtend Liebe
das mit jedem Wort
zerfällt in eine Lüge
in das ebenfalls nur Dies
des endlos Sein

Kein Wort kann Dies beschreiben
Kein Ton kann Dies besingen
Kein Blick kann Dies beschauen
Und so geschieht auch dies zum Schein
im Traum der Huldigung
des Eines
des Dies in Stille Nichts
Liebe küssend Alles
Als wenn das jemals möglich wär

Der scheinbar Schein erscheint
als Diese Stille
und verweist im Schein
der Scheinbarkeit
auf IST der Quelle
alles Seins
ohne existent zu sein
wie das Wort hoffnungsvoll verspricht

Hoffnungsvoll für dich
der hofft zu sein
und einen Sinn verstehen möchte
doch der Sinn bist du
ohne Sinn zu sein

Dies IST du
scheinbar lebend im Traum der Schattenspiele
an eine scheinbar Wand geworfen
erscheint nur Dies in Dies als Dies
des Nichts das Alles IST
in der Quelle Licht

Das Licht das selber IST
und somit in sich selbst erscheint
wenn das nur ginge
doch auch das geht nicht
da es schon zeitlos IST

du bist Nichts also Alles Dies
Dies als du erscheint
Dies als du nun lesend
Worte sich selber lesend
selbst verstehend scheinen
würden sie einen Sinn für dich ergeben
falscher nicht verstanden worden wären

Wahrheit offenbart sich niemand im Dies so Sein
der nicht nur niemand wäre
denn auch das ist scheinbar lesend Dies
als niemand lesend Schein

Endet das Verstehen
So endet das Verstehen in Dies hinein
verschwindet scheinbar in sich selbst

Wolken die es nie gegeben hat
verdampfen in der Glut des Sehens
Enthüllt was nie verschleiert war
das Antlitz Allem
das Auge das sich selbst anschaut
des Wortes Sinn sich anfangslos entziehend
in Dies das endlos scheint erscheinend
IST zeitlos
LIEBE

Dieser ständige innere Dialog Teil 2
Februar 13, 2012

Fragen eines Freundes

08.01.2012

Dieser ständige innere Dialog, diese Gedankenmühle, wie kann ich das stoppen?  (Teil 1)

Wie ist es in Stille sein und wie erkenne ich die Stille?        

Teil 2

Da ist dann diese Frage, wie es in Stille ist. Seltsam, dass du das fragst. Die Stille dort, fragt also die Stille hier, wie Stille IST.

Du bist schon Stille. Das ist die unabweisbare Wahrheit, die dir leider nichts sagt. Das ist das stille Drama auf diesem Planeten. Du trittst in die Dimension dieses Planeten ein, in die Dimension der Stofflichkeit und vergisst augenblicklich deine wahre Natur.

Fasziniert von den erscheinenden Objekten, fällst du in ein Traumkoma, aus dem du erst bei deinem Tod erwachst. Konditioniert von der Erziehung während deiner Aufzucht, handelst du reflektorisch wie ein trainierter Affe. Das klingt hart, aber die Wahrheit ist nicht nett. Die Wahrheit hat keine andere Eigenschaft außer wahr zu sein. Du kannst dich der Wahrheit nicht entziehen, du kannst dich vor der Wahrheit nur verstecken. Eine kurze Zeit jedenfalls, aber auch nicht sehr erfolgreich.

Dein Verstecken hat einen hohen Preis. Du wirst zu einem Sklaven, abhängig von dem, was dir beim Versteckspiel Deckung gibt. Abhängig von deinen Glaubenssätzen und Durchhalteparolen, von deinen Begierden und Ängsten. Abhängig von denen, die dir Freiheit versprechen. Doch niemand kann dir Freiheit geben. Die, die das versprechen, sind selber Sklaven. Vielleicht haben sie mehr Geld oder mehr Macht als du, aber es sind nur reiche Sklaven, mehr nicht. Niemand kann dir Freiheit geben, denn du bist schon frei. Das zu erkennen, ist deine ganze Aufgabe für dieses Leben. Es ist deine einzige Aufgabe.
Du bist kein Sklave, du machst dich zu einem Sklaven.

Du machst dich zu einem Sklaven, da du dein wahres Wesen nicht erkennst, da du dich vergessen hast und alle Anstrengungen unternimmst um dich nicht zu erinnern. Gleichzeitig wühlst du wie ein besessener Wurm im Müll der Objekte und zerstörst sogar die Basis deiner materiellen Existenz in dieser stofflichen Dimension. Bei aller Ignoranz, das kann sogar der Denker schon erkennen.

Und Du meine liebe freie Seele? Wie lange noch willst du die Tränen eines verlorenen Lebens vergießen? Wie lange noch willst du Nicht-Erkennen? Wie lange noch willst du mit Gott kämpfen und deinen Groll pflegen? Was für ein Missverständnis. Du bist göttlich, Du bist schon Alles. Du bist schon Gott, ewig.

Der Gott, der dir in Kirchen verkauft wird, ist nur eine Gedankenkonstruktion, ein Bild, eine Denkfalle.

Die Priester, die Banker, die Politiker, die Generäle, die Wahnsinnigen dieser Welt versuchen dir deine eigene Freiheit zu verkaufen und fordern dein Leben als Preis. Dieses Recht verleihst du ihnen durch deine Ignoranz. Sie nehmen sich die Freiheit heraus, die du ihnen selber gegeben hast. So musst du eben in einer Sklavengesellschaft leben. Viel Glück, mein liebstes Menschenkind.

Und doch steigt immer wieder die Suche nach der Wahrheit aus dieser furchtbaren Finsternis empor. Weißt du warum das so ist? Weil deine leuchtende Natur, die Stille ist, unzerstörbar ist. Egal was geschehen ist, ein Blick auf deine wahre Natur und alles ist uranfänglich rein. Wiedererkennen und du bist befreit. Das ist unvorstellbar für den Verstand, der natürlich um die furchtbaren Dinge die hier geschehen, weiß. Doch das ist nicht die leuchtende Natur, die du wirklich bist. Du bist unschuldig, ewig.

Doch du bist verantwortlich, weil du schlau sein möchtest. Der Denker versucht immer zu betrügen und so fragst du ständig, statt zu erkennen.  So fragst du also nach der Natur der Stille. Du möchtest mogeln. Du möchtest über die Natur der Stille Wissen ansammeln, eine Bibliothek anlegen, darüber reden oder darüber schweigen. Du möchtest darüber Nachdenken, vielleicht bei einem guten Glas Rotwein bei einer brennenden Kerze und einem Räucherstäbchen. Doch das ist Teil des Versteckspieles. Aber wie du willst.

Nun gut, hier ist die Antwort: die Stille hat keine Natur, keine Prägung, keine Struktur. Sie hat nichts worüber man nachdenken kann. Dein Denken rutscht hier ab, fällt ins Nichts, ins Leere. Und nun?

Das mechanische Denken kann enden. Warum? Weil es ein Objekt ist. Es ist inzwischen das Superobjekt in dieser Erscheinungswelt. Doch alle Objekte enden, auch Superobjekte. Auch dein Körper, für den du dich hältst. Alle Objekte zerfallen einmal, das kannst du nachprüfen. Schau, dein Auto muss schon wieder in die Werkstatt. Es zerfällt sichtbar.

Das mechanische Denken hat sich eine eigene Welt erdacht und möchte nicht zerfallen. Das Denken ist nicht intelligent, doch es hat herausbekommen das es sofort zerfällt wenn es zur Ruhe kommt. Doch das ist alles ebenfalls Stille. Denken kann das nicht erkennen, es kann seine eigene Natur nicht erkennen. So bleibt Denken immer in Bewegung, weil es glaubt zu müssen.

Schau raus in die Welt, schau dich um. Immer ist Bewegung da, immer geschieht etwas. Da ist die nächste Finanzkrise, der nächste Krieg, dein Partner ist untreu, dein Geld ist alle, du gewinnst im Lotto, das Finanzamt schickt den Steuerbescheid, du betrinkst dich, du meditierst, du denkst, Europa ist pleite, du magst deine Figur nicht, du magst niemanden, du magst alle, du verliebst dich, du stirbst.

Alles einfach nur Gedanke in Bewegung, alles nur um nicht zu zerfallen, alles nur um nicht zu erkennen.

Das Denken als Superobjekt, denkt sich die Stille als ein Megaobjekt und versucht nun irgendwie dorthin zu gelangen, um dort auf ewig Bestand zu haben. Eine Gedankenzuflucht. Eine Gedankenfestung gegen das Zerfallen.

Kannst du das Abstruse daran erkennen? Überall sucht das mechanische Denken nach der Stille, ohne erkennen zu können, dass Gedanke denkt, dass es nicht in Stille ist. Stille hat keine Absichten. Stille ist keine Zuflucht. Stille IST ALLES. Stille IST NICHTS. Stille IST Potenzialität manifest und unmanifest. Stille ist noch nicht mal objektlos. Alles kann manifest werden, auch Gedanke.

Doch wie stehst nun mit dir?

Du bist nicht mechanischer Gedanke. Du bist hier nicht gebunden. Stille kann nicht gebunden sein. Du bist Stille. Das ist die Wahrheit. Überprüfe es doch selbst. Finde deine Ungebundenheit doch heraus, wenn du willst.

Willst du?

Du bist auf der Durchreise hier und bist betäubt vom Denken. Betäubt von den Objekten, die vor dir erscheinen. Betäubt von dem Greifen nach diesen Objekten, als ob sie irgendeinen Wert darstellen könnten.

Wach auf, mein allerliebstes Menschenkind und sieh die Antwort.

Möchtest du aufwachen?

%d Bloggern gefällt das: