Um was geht’s. Teil 2
Februar 16, 2012

Um was geht’s. Teil 2

Hier kann nichts angeboten werden.
Hier kann nichts gepriesen werden.
Hier kann nichts verkauft werden.
Hier kann noch nicht mal um Zustimmung geworben werden.

Das einzige was hier geschieht ist die Hingabe dessen was sich offenbart. Diese Hingabe ist wunschlos, sie ist völlig frei. Die Hingabe geschieht einfach. Sie geschieht mit dem Werkzeug das zur Verfügung steht. Dieses Werkzeug ist der Mensch, durch den diese Hingabe sich manifestiert.

Dieser Mensch ist leider in der Möglichkeit des Ausdruckes und der Beschreibung der Sicht eher unterdurchschnittlich begabt.
Dieser Mensch ist nicht besonders wissend oder gebildet. Diese Begrenzung ist gravierend angesichts der Unermesslichkeit dessen was sich offenbart und ausnahmslos dramatisch angesichts der Schönheit die aufleuchtet.

Diese Begrenzung zeigt sich in Unklarheiten, Wiedersprüchen und Unvollkommenheiten bei der Beschreibung der Sicht.

Es ist die Unfähigkeit eines Malers, der die absolute Schönheit wahrnehmen darf und nicht mehr als ein paar belanglose bunte Kleckse auf die Leinwand bekommt.

Das ist eine Tatsache und das Bedauern, es nicht besser machen zu können, führt zu Trauer. Wenn es eine Entschuldigung gäbe, dann nur die, dass es einfach keine Worte dafür gibt DIESES zu beschreiben. Gleichwohl könnten die vorhandenen Worte sorgfältiger und kunstvoller zu einem Bild zusammen gefügt werden.

Doch es ist nun mal so wie es ist.

Wenn sich also ein Mensch die Mühe macht dieses Gestammel zu lesen, so ist dieser Mensch gut beraten, nicht so sehr auf die Worte zu achten, sondern zu fühlen was diese Worte transportieren.

Das ist schon alles.
Entschuldigung.

Angst
Januar 28, 2012

Angst    (Audio)       

25.06.2011

Die Angst, die Wurzel allen Übels
Der Grund hier glauben fest zu sein
Die Angst und nicht die Ängste, die nur die kleinen Töchter spielen
Die Angst, also wie im Guten und im Bösen, ist der Anker dieser Welt

Sie ist nicht nur aufs engste mit dem kleinen du vertraut, sondern auch verwoben mit dem falschen selbst, das, so glaubst du, selbst MICH in dir gefangen hält
und so bereit ist zu Glauben in Wirklichkeit zu sein.
Von MEINEM Leben hat sie keine Ahnung, sonst müsste sie ihr Antlitz heben und würde einfach gehen ins NICHTS hinein.
Aber um diesen Zustand zu erhalten, musst du ständig auf den Boden schaun und dort siehst du in den dunklen Pfützen dieser Welt nur dein angstverzerrtes Antlitz schweißbedeckt und voller Grauen.
Das ist deine Welt.
Sie ist gebaut aus dem besten Stoff MEINER ganzen Herrlichkeit.
Sie ist aus umgekehrter Liebe befleckt von Hass und Neid.
Sie dient als Schemel, dein Herrschaftssitz, auf dem du thronst in dieser Wüste der Trostlosigkeit.
Doch höre!
Dieser Thron hat nur zwei Beine und wackelt nur zu schnell.
Wie lange wird es dir gelingen still zu sitzen und nicht umzufall’n?
Ach, du sagst du hättest alle Zeit in dieser Welt.
Nun, meine umgekehrte Liebe, aber ICH BIN schon Ewigkeit.
deine Zeit ist ausgeliehen von MEINES Gnaden Willen und hier wird dein Zorn nicht erwidert, hier in MEINER Herrlichkeit.

Die Liebe auf ewig, meine ausgestreckten Hände empfangen dich, wenn du nur willst.
Es sind dieselben ausgestreckten Hände, in die du ständig beißt.
du Angst, hast dein kleines Reich gebaut, das du nun hasst
und gefangen in dem Spiel der kranken Formen spiegelst du dich wieder in den kalten Wänden deines Eispalasts.
Vergessen scheinst du alle Liebe, denn das hältst du nun für Wirklichkeit.
Schau in diesen Spiegel, der Schicht um Schicht aus Leid gebaut
und dann schau in deine Fratze, die dir wie ein Gesicht des großen Schreckens
auf deinen viel zu schmalen Schultern sitzt.
Ist das wirklich alles, was du von Meinem Leben liebst?
Diesen Jammer nennst du Leben, in dem du nur in Sorge vorwärts und in Bedauern rückwärts schaust?
Hier und jetzt, wo deine Uhr nicht eine Sekunde funktioniert,
da stehe ICH bereit das angstverzehrte Antlitz in Meine Liebe zu umhüllen und zu zeigen, wer Du wirklich bist.
Vielleicht noch dies zu deiner armen Welt, sieh dich um und schau genau, wie die Angst die Fäden zieht und die armen Nester baut, in denen du dann haust.

Und du zahlst mit Blut für diese Vision im Glauben, das ist Wirklichkeit.
Die Könige der Macht auf dieser Welt,
und so nennen sie sich wirklich diese blinden Toren,
sind so aus Angst gemacht, dass sie sich selber sehen als Helden und fechten mit falschen Schatten in ihrer düstren Nacht.
Außer dieses Spiel kannst du von ihnen nichts erwarten, da liegt keine andre Kraft.
Die einzige Rettung, die dich ruft, ist die Eigenschau nach innen, um den Kraken zu begegnen, der ist die Angst die dein Herz umschlingt und den Verstand, meinen alten Diener, mit lauten Zweifeln lähmt.
Willst du dieser Welt entrücken, so entrücke dich der Furcht in ihr zu leben und die Angst nicht anzuschauen.
Schau nun hin!
Lass alle deine Selbstbetäubung, bis sich das Bild vor deinen Augen klärt.
Dein Herz schlägt ruhig
Dein Auge klar geöffnet
Dein Atem schmeichelt lieblich durch deine süßen Lippen
Und kein Gedanke von meinem alten Diener, dem Verstand, wird angeschaut
So sitzt du nun in Harmonie mit dem bereits erklärten, schaust ruhig auf die Welt und sinkst wachsam in der Stille langsam in dich ein.
Hier schaust du dieser Angst ins Antlitz und lässt deinen Blick einfach mehr nicht los.
Nun siehst du die Töne, die sie mühsam krächzt, stahl sie von Meiner Symphonie und das hieltest du für dein Leben.
Doch nun höre MEINE Melodie!
In diesem Lichte bade und das Lachen und das Weinen, was aus deinem Herzen bricht, gehört dazu.
Jetzt sieh!

Die Angst war gemacht aus dem Versuch MIR im Trotz zu wiederstehen.
Das Resultat ist, von Lohn möchte niemand sprechen, das dürftige Gefühl zu sein,
getrennt von MIR dem Allem. Ein Leben geprägt von Stolz und Gier.
Du hast nun die einzig Wahl, die es zu wählen gibt.
Dieses Leben so zu führen, bis zu deinem letzten Tag

Oder

der Angst die Herrschaft zu verweigern und MIR ins Angesicht zu schaun.
Gut!

Doch wisse, dieser Blick wird dein Letzter sein.
Denn du wirst verbrennen und noch nicht mal verwehte Asche sein.
Gut!

Dann lebe ICH ab nun in dieser Form bis auch das vergeht.
Wie nun das Leben gehen wird, kann ICH nicht sagen, doch es wird ein starkes sein.

Weil ICH in LIEBE diese Last nun trage, denn DU bist schon erlöst, so erhebt sich keine Klage, da ICH es bin, der in MIR ruht.
Bist Du dafür bereit, so wirst Du fühlen, Dein kleines Wollen ist verschwunden mit seiner Pein. Die Angst ist Liebe, was sie immer war und dann ist Deine Seele, die ICH schon immer bin, bereit für die Reise zu entschwinden hinter MEINEM Horizont.