Sternenstaub
Februar 28, 2012

Kuss der Stille

Sternenstaub            

23.07.2011

Oh klare Lichtheit
strahlend Liebe
ungeboren
unverdorben
nie berührt
So Sein

Mühelos
spontan
unvermittelt
direkt erhoben
ist Dies der Raum
der Alles Ist

Nichts existiert
innerhalb
Nichts existiert
außerhalb
nur einfach Existenz
Raumlos der Raum
Zeit der Zeitlosigkeit
so scheint es

Unberührbar
unerlebbar
ist Sehen
selbst
Wahrnehmung
der Dimension der Wahrheit
unerklärt
durchdringt Dies alles
da Alles Dies Ist

Weite die den Horizont
erschafft
endlos
unwissbar
ruhende Stille
ohne Ort

Unbewegt in Ewigkeit
berührt Dies
in sich selbst
Nichts
zeitlos
substanzlos
Alles
und
Regenbogen tanzen
bunte Formenbilder
in den Himmel

Erkennen
das nie vergessen kann
endlos Tiefe
erfahren
das Sehen Dies
der einzigen Bewegung
unablässig sich erhebend
aus Nichts schöpfend
endlos Dimensionen
in denen Universen glühen
und
wieder klanglos
gehen

Erschaffen
mühelose Geste
absichtslos
Bewegtheit der Bewegung
aus leuchtend Sternenstaub
geronnen
nur um zu Vergehen
unsterblich
da nie geboren in der Zeit

Unverloren
das versteckte Kind
lachend Freude
leuchtend Blick
zerfällt zu Nichts
und sehend Auge
liebkost
den glitzernd Diamantenstaub
der Stille in Bewegung ist

Oh liebend Gnade
Stille sind die Worte
gewebt aus unbekannter
Fülle
durchdringt das Herz
enthüllt das Unverhüllte
offenbart das Leben nur Bewegung ist
ohne Ziel
sich selbst genug

Der letzte Kuss wird auch
der Erste sein
im Einen untrennbar
ruht
Sternenstaub
der glitzernd
weht
im Morgenlicht

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Licht
Februar 27, 2012

Kuss der Stille

Licht           

 

10.07.2011

Es gibt nichts zu lehren
Es gibt nichts zu wissen
Liebe IST zeitlos
Und Du bist Dies
Uranfänglich rein

Es gibt nichts zu greifen
Es gibt nichts zu leiden
Alles Sein Ist ewig
Und die scheinbar Form
in der ICH wohne
das bist Du

Es gibt nichts zu hoffen
Es gibt nichts zu halten
Alles was ist
Ist Nichts das Alles IST

Es gibt keine Ruhe
Es gibt auch kein Sturm
ICH bin der Wind
in der Stille
also bist Du
der wehende Schein

Es gibt kein Zentrum
Es gibt kein Beginn
Das Spiel ist endlos
Leere spielt ewig
in Liebe sich selbst
und geht nie entzwei

Es gibt kein Ego
Es gibt kein Verlieren des Selbst
Die Täuschung ist wirklich
wie der Mond im Meer erscheint
und seine Strahlen wärmend
die Wellen brechen

Es gibt keine Form
Es gibt keine Zeit
Spieglung der Stille
auf sich selbst geworfen
erscheinen im Sein
fest wie der Wind
leicht wie Gestein

Es gibt kein Verloren
Es gibt auch kein Schrein
nach Liebe und Hoffnung
und Ruhe im Herzen
Du bist schon zu Hause
ICH bin das Heim

Es gibt keine Sehnsucht
Es gibt kein Konzept
Jedes Konstrukt hält Dich
vermeintlich gefangen
doch es verdeckt nur scheinbar
die Sicht

Es gibt Liebe
die Liebe bin ICH
Du bist scheinbar der Funke
und ICH bin das Licht
Doch auch das gibt es nicht

Es Ist Licht
das blendend Sein das leuchtet
Du bist das Glitzern und Funkeln
Meines Augenlichts
Das sich liebend selbst erblickt

Du bist die Stille
die niemals geht
Unverdorben
Ungeboren
fällt Dein liebend Blick
auf MICH
und all Dies
schmilzt
in MEINEM Herzen zu
ALLES in NICHTS

Nichts
Februar 22, 2012

Kuss der Stille

Nichts

7.07.2011

Dies ist Liebe
Dies wie zwei Erscheint
ohne zu erscheinen
zeitlos ewig ungetrennt

Unteilbar im Spiel
des Seins
erscheint nur Dies
wie buntes Licht
des Nichts als Alles
unendlich Potenzial

In keiner Zeit
In keinem Raum
In keiner Dimension
erhebt sich Nichts um Nichts zu schauen
das Alles IST

Kein Licht
Kein Schatten
erscheint im Traum
der Schattenspiele
ungeboren
ungesehen
nur Dies als leuchtend Liebe
das mit jedem Wort
zerfällt in eine Lüge
in das ebenfalls nur Dies
des endlos Sein

Kein Wort kann Dies beschreiben
Kein Ton kann Dies besingen
Kein Blick kann Dies beschauen
Und so geschieht auch dies zum Schein
im Traum der Huldigung
des Eines
des Dies in Stille Nichts
Liebe küssend Alles
Als wenn das jemals möglich wär

Der scheinbar Schein erscheint
als Diese Stille
und verweist im Schein
der Scheinbarkeit
auf IST der Quelle
alles Seins
ohne existent zu sein
wie das Wort hoffnungsvoll verspricht

Hoffnungsvoll für dich
der hofft zu sein
und einen Sinn verstehen möchte
doch der Sinn bist du
ohne Sinn zu sein

Dies IST du
scheinbar lebend im Traum der Schattenspiele
an eine scheinbar Wand geworfen
erscheint nur Dies in Dies als Dies
des Nichts das Alles IST
in der Quelle Licht

Das Licht das selber IST
und somit in sich selbst erscheint
wenn das nur ginge
doch auch das geht nicht
da es schon zeitlos IST

du bist Nichts also Alles Dies
Dies als du erscheint
Dies als du nun lesend
Worte sich selber lesend
selbst verstehend scheinen
würden sie einen Sinn für dich ergeben
falscher nicht verstanden worden wären

Wahrheit offenbart sich niemand im Dies so Sein
der nicht nur niemand wäre
denn auch das ist scheinbar lesend Dies
als niemand lesend Schein

Endet das Verstehen
So endet das Verstehen in Dies hinein
verschwindet scheinbar in sich selbst

Wolken die es nie gegeben hat
verdampfen in der Glut des Sehens
Enthüllt was nie verschleiert war
das Antlitz Allem
das Auge das sich selbst anschaut
des Wortes Sinn sich anfangslos entziehend
in Dies das endlos scheint erscheinend
IST zeitlos
LIEBE

Sturm der Stille
Februar 11, 2012

Kuss der Stille/Tagebuchnotizen 2011

Sturm der Stille

06.7.2011

Gehen ohne Ziel, der Blick ein paar Meter voraus auf den Boden gerichtet, der Kopf gleichzeitig voll und leer. Jede einzelne Zelle im Körper scheint zu brennen, die Wahrnehmung überflutet, Gedanken entleeren explosionsartig ihren Inhalt. Alles gleichzeitig brutal direkt, unvermittelt und gleichzeitig wie ein flüchtiger Kuss einer unbekannten Liebe.

In diesem Feuer setzt der Körper längst vergessene Erlebnisse frei, die intensiver erscheinen als zum Zeitpunkt des Erlebens.

Geräusche, Gerüche, Gefühle entfalten sich dazu wie der Duft einer wunderschönen Blume. Projizierte Bilder, Sehnsüchte und Verzweiflung erscheinen besitzergreifend und lösen sich bei der nächsten Regung rückstandslos auf. Um dann mit aller Kraft wieder zu erscheinen und wieder zu verschwinden.

Der Geist ist unbewegt, das Hirn stumm und Schweigen ist die Antwort auf den Sturm. Gehen ist wie eine Meditation und die Gespräche der Menschen umher verhelfen der Stille sich zu zeigen, der Stille in der Alles erscheint.

Auch Dieses.

Die Sonne strahlt über das Dach gegenüber des kleinen Cafés, zu dem die Füße wie von selber gingen.

Schreiben mildert den Druck im Kopf und kühlt die brennenden Zellen des müden Körpers.

Alles ist ohne Mühe perfekt an seinem Platz.

Die Welt fügt sich immer wieder aufs Neue zur anbetungswürdigen Schönheit zusammen.

Aus der Stille gebiert sie sich selbst, nur um für sich selbst zu blühen und um im gleichen Moment in sich zu sterben.

Welch zwecklose Schönheit ohne Absicht zu gefallen, lieg ich DIR zu Füssen und DEIN Herz küsst meine Stirn mit glühenden Lippen.

Ein Trompeter bläst vom Turm auf dem Platz und die Töne verklingen im Abendhimmel. Ein Taxi fährt vorbei.
Das Ist ALLES.

Erscheinungen
Februar 3, 2012

Kuss der Stille / Tagebuchnotizen 2011

Erscheinungen

04.7.2011

Die Stille ist grenzenlos, unendlich tief und alles ist in Stille, immer.
Sprache ist Stille und erscheint als gesprochene Stille.
Stille schwingt leer als Sprache und ist gleichzeitig erfüllt mit dem Gesprochenen. Sprechende Stille ist Stille gefüllt mit sich selbst als Inhalt dessen, was sich ausspricht.
Ist das zu Sprechende ausgesprochen, verschwindet Sprache ohne noch etwas zu berühren.
Sprache löst sich in dem Ausgesprochenen und somit in sich selber auf.
Es bleiben keine Rückstände weder von Sprache, weder von den ausgesprochenen Worten, noch von dem Inhalt als Bedeutung.

Stille.

Kein Sprecher.
Kein Schreiber.
Worte in den Sturm der Stille geflüstert.

Wird das Gesprochene nicht sofort fixiert, in Schrift zum Beispiel, so scheint es zu verschwinden, ohne dass eine Möglichkeit zu bestehen scheint, es je wiederzufinden.
So erscheint Sprechen in der Stille immer frisch, nie alt und nie abgekaut.
Mit einer Frage erhebt sich gleichzeitig Antwort und gleichzeitig damit Ausdruck. Das kann vielleicht Sprechen oder Schreiben sein, aber natürlich gibt es unendliche Formen des Ausdrucks mit unendlichen Facetten.
Diese Welt Ist Frage, Antwort und Ausdruck in einem.
Sie ist das scheinbar auseinandergefaltete Eine.
Jetzt in Zeitlosigkeit entfaltet wird Stille als Frage-Antwort-Ausdruck gesehen.
Der Ausdruck Dessen als unendliche Form, endlos sich ausdrückend und endlos sterbend.
So manifestiert sich Nichts in Form aus dem Unmanifesten.
Welch lebendiges Spiel, unendlich tief, unendlich lebendig, unendlich unerkennbar.

Der Verstand kann das nicht begreifen.
Er ist ganz still und das Gehirn scheint wie eingefroren.

Die Stille kommt nicht irgendwo her, alles Ist Stille. Und in Stille scheint etwas zu geschehen und es kommt auch scheinbar wieder etwas zur Ruhe. Gedanken steigen in der Stille auf, denken sich oder auch nicht, und verbrennen an sich selbst, völlig lautlos.

Das Gehirn scheint am Denken, wenn es auftaucht, nicht beteiligt zu sein.
Es sieht so aus, als ob der Gedanke das Potenzial zu denken und gedacht zu werden in sich selbst trägt.

Das Gehirn erscheint aus dieser Perspektive nur wie ein Spiegel, in dem sich die Gedanken spiegeln.
Der Spiegel ist unbeeindruckbar von dem, was er reflektiert.

Das Gehirn erscheint in Diesem nicht mehr wie ein Denkapparat.
Und in der Sicht sieht es eher so aus, als ob dieser Apparat allerdings nie Denken konnte. Es scheint eher wie ein Aufzeichnungsmechanismus, der etwas speichert, weiterverarbeitet, vervielfältigt, kopiert und wiederholt.
Ohne jede eigene Kreativität, nur funktionell mechanisch.
Dieser Mechanismus scheint nun nicht mehr zu funktionieren.

Ein Gedanke steigt auf, entleert sich in einer einzigen Bewegung, leer ist der Gedanke, Leerheit in sich selbst, und sinkt darin zurück.
Dies ist kein Prozess, der einen Ablauf in sich trägt. Nur die Beschreibung dessen erzeugt scheinbar diesen Anschein.
In Stille geschieht Dies als eine Bewegung, in keiner Zeit, ohne Bemühen.

Ist das Gehirn „eingefroren“, so wird der Inhalt überhaupt nicht verarbeitet.
Da bleibt nur der Moment, in dem sich der Gedanke entleert hat, der entleerte Inhalt in der Sicht erscheint und wieder versinkt.
Oft entleert sich der Gedanke nicht und sinkt zurück in Leerheit. Der Inhalt wird dann Nicht-Gewusst. Oft kommt kein Gedanke.

Nichts stört in der Stille. Da alle Formen in Stille sind, sind sie nicht aus Stille gemacht, sondern Stille, die sich formt.
So erhebt sich Stille als Form in Ausdruck und Inhalt.
So wird gesehen und gewusst ohne eigene Bewegung.
So-Sein ist Leben als Energie geformt, wie es jetzt erscheint.

Diese Energie ist der Ausdruck der Form, der sich ausgeformt selbst beinhaltet und der Inhalt beinhaltet das Sehen dessen ebenso.
Mit der Erkenntnis über die endlose Tiefe der Stille verschwindet die Sicht, dass jetzt gesehen wird.

Es bleibt nur Sicht in Stille.
Sprache in Stille.
Ausdruck in Stille.
Form in Stille.
Es bleibt Nichts.

So kommt der Eindruck zustande, dass dort Niemand ist und dass Niemand dies schreibt.
Natürlich ist das auch die Wahrheit.

Der Wind weht.
Stille windend wehend.
Stille schreibend formt Sätze.

Nichts ist Stille in Alles als potenzielle Abwesenheit von Allem.
Alles ist Stille in Nichts als Form oder Formlosigkeit, manifestiert oder unmanifestiert, existent oder nicht existent.

NICHTS und ALLES sind keine Gegensätze, sondern das Eine in sich selbst gefaltet.

ALLES erscheint scheinbar in gegensätzlichen Paaren, in Stille mit Bedeutung.

NICHTS in Stille ist scheinbar die Abwesenheit von Erscheinung und somit die Abwesenheit von Bedeutung, für die es aber kein Gegenstück geben kann, sonst würde Stille die Stille stillen.

Tatsächlich ist das auch so.

Stille verschwindet in Stille, also in sich selbst, und ist immer nicht-existent.
Um gleichzeitig in Zeitlosigkeit immer als Stille zu erscheinen.
Da nicht-existent Nicht-Ist, ist die Möglichkeit existent-Sein unendlich.
Das geschieht gleichzeitig nie und immer.

Das könnte man als jetzigen Moment umschreiben.

Natürlich sind alle Worte, die für Dies benutzt werden, paradoxer Ausdruck des Unsagbaren.
Jetzt pulst Dies nicht messbar und nicht beschreibbar, und doch erfahrbar, also bar jeder Erfahrung offenbart es sich selbst.
Der große Knall ist immer.
Stille ist als Dies immer und immer nicht.

Würde Dies nicht So-Sein, würde Dies (Unbenennbare) nicht pulsen also auch nicht Nichtpulsen und so endlos in Nichts nicht erscheinen.
So könnte Nichts auch nicht als Alles, als unendliche Möglichkeit in Stille erscheinen.

In der Sicht scheint es so, als ob das Ereignis seine eigene Ursache für das Erscheinen schafft, um das Erscheinen überhaupt möglich zu machen.

In der Sicht scheint es so, dass das Ereignis seinen eigenen Horizont erschafft, um in diesem Horizont sichtbar werden zu können. Dafür bricht das Ereignis zusammen, bevor es überhaupt entstanden ist und provoziert so den Zusammenbruch des Ereignishorizonts, um entstehen zu können.

Alles kann sich manifestieren.

Auch Dies.

Stille
Februar 3, 2012

Kuss der Stille

Stille            

28.06.2011

Im Schauen des Sehens in der Stille
liegt das Geheimnis dieser Welt

Dies ist das Geheime das offen zur Verfügung steht
Dem Schatz der alles überragt was jemals Ist
Weil er die Summe Allens und auch dessen Inhalt IST
Doch nur Schritt für Schritt ganz leise
kommst Du dem Schatz der Schätze nun ganz nah

Nicht weil der Schatz entfliehen könnte
Nein das ist nicht möglich
Er IST seit Ewigkeit
und wird so lange bleiben
wie die Ewigkeit besteht

Doch Du bist noch zu voll
mit wertlosem Geschwätz
über den Wert des Schatzes
so das Du in Dein Begehren
geblendet von dem Glanz
das offensichtlich Wirken nicht erkennen kannst

Doch nun ein Schritt auf das Geheime zu
als ob es Schritte gäbe
Doch in MEINER Liebe geh ICH auf Dein Flehen ein
Und zeige mit Meiner LIEBE Hand auf das Wissen
was sich selber ständig offenbart

Das Sehen in der Stille war schon immer da
Denn ICH bin ALLES anfangslos
Dein Auge war nie nötig um Dies zu Sehen
was schon immer IST
Die Stille ist ICH in Allmacht Liebe
und das Sehen Dessen ist die Frucht
MEINER Hochzeitsnacht

Die Vereinigung von ALLEM
hat auch Dich hervorgebracht
So bist Du mein Sehen dieser Welt
und die Schau des Sehens in der Stille
ist MEIN Brautgeschenk an MICH
als dieses reine Kind
Du
unbefleckbar
da
Du MEINES Geistes bist
Und dasselbe substanzielle Wesen
trägst nun Du zur Schau
in dieser Welt

Die Schau des Sehens in der Stille
Die Schau, das kleine Sehen Meiner Herrlichkeit
Ist immer da
klein, nicht weil es unvollkommen ist
doch die Eigenschaften deiner Form erlauben Dir nur diesen Blick
Du würdest sonst vor Deiner Zeit verglüh‘n
Wenn das letzte große Sehen jetzt schon in Dir wär

Das wird tatsächlich auch geschehen
Wenn DU Mich in DEINE Arme schließen kannst
Und Du gehst einverstanden und im Glück
das dann ewig dauern mag
Doch Geduld
noch ist es nicht soweit

Die Schau des Sehens in der Stille ist die Welt
wie ICH Mich sehen würde
wenn ICH mich jemals selber sah
und so siehst Du ewig MICH
bei Deiner Schau

Dein ungetrübter Blick ist die Reinheit die von Nöten ist
um die Reinheit Alles Seins ohne Haftung zu erfassen
die Reinheit aller Formen in denen ICH
entstehe und vernichte
alles in der geheimen Dimension der Zeit
Dies Alles JETZT
in dem einen ewig dauernden Moment

Das NICHTS des Wissens ist unabdingbar die Bedingung
in der bedingungslosen Schau des Sehens in der Stille
So entfaltet sich die Welt
die Du nun siehst
frisch und ohne Müh für Dein Aug

Benutzt du aber dein altes Wissen um die Welt
und blickst du so darauf
So ist sie trüb und fade
und du jammerst um den Mangel
das da etwas fehlen mag
Natürlich fehlt etwas in diesem stumpfen Glotzen
du hast MEINE ewig Frische eingetauscht auf dem Basar
gegen Tand
und nun trägst du in deinem Kopf
Augen aus poliertem Stein
nur nebenbei
in deinem Herzen sieht‘s nicht besser aus

Und die Methoden
Die Reduktion des Angeschauten ist auch nur ein Konstrukt
vom Denken der Gedanken
durch Meinen lieben alten Diener
gefallen in der Arroganz Mir gleich zu sein
vergessen das Du schon immer bist in MIR
nun aber in der Not selbsterzeugter Dunkelheit
benutzt
um mehr zu sehen als Trostlosigkeit
vielleicht brauchbar willst du Leben spielen
doch Unsinn für die wahre Schau des Lebens Selbst

All das von deinem willen Unsinn muss erst sterben
Bevor du stirbst und Du erscheinen darfst
Und MEIN Wille
durch Dein klares Auge sehen mag

Doch auf diesen Erden kann ICH nur in Dir wirken
Wenn Du es sagst
das ICH in MIR willkommen bin
Ach und übrigens
Es ist recht und
wirklich gut wenn Dein Körper
Für den du dich gewöhnlich hältst
Auch noch atmet und
noch nicht in Elemente aus denen er besteht zerfällt
wenn ich in Dir wirken darf

Hast du genug von deinem Jammer
und gibst deinen kleinen willen auf
dann wirk ICH in Dir
mit lieber zarter Hand
mal laut mal leis
Das liegt ganz an der Härte deines Denkens
und an dem Panzer den du dir erdacht
Den zu durchbrechen hast du Dir selbst
nicht leicht gemacht

Nicht dass Mich irgendetwas hindert
Nur Du
Geschöpf von Meinem Willen LIEBE
Du bist so wunderschön und zart
Und das letzte was ICH will
dies durch Dich selber zu verletzen
Dies
was auf ewig unverletzbar sei

Nun höre!

Wie Du MICH erkennst
ist einfach
denn wenn du gehst
zieht
NIEMAND
in das leere Haus
Doch gib acht
versucht JEMAND einzuziehen
bin
ICH es nicht
Denn ICH bin schon immer Du
Und somit auch das leere Haus
IST ICH
Bleib standhaft
Und nun bleibt es für immer leer

Nun werden Deine Augen zu Brillanten
scharf geschliffen und ganz rein
und kein Gedankenschatten trübt das glitzernd Licht
das durch diese Öffnung funkelnd scheint

Nun ist die Mühsal der Erklärung
der dem trüben alten Blick erklärte
um zu versteh‘n was er nun sah nicht länger Not
Sondern ohne willen
völlig friedlich
erhebt sich frei die Schau der Sicht
wenn Dein Blick
auf dem Geschöpf der Schöpfung ruht

Das Wissen was sich während dessen offenbart
wird nur gewusst in dem Moment des Schauens
und wird nicht mehr eingesperrt in dunkle Speicher
wo es modernd wartend an sich selbst verkam

Da der Blick nun frei von allem
immer auch auf Allem ruht
streift das Wissen des Geschauten
zart Dein Herz
wie des Vogels Schwingen die Luft berührt
während sie ihn trägt

So ist das Wissen in reinem Blick gegründet
So ist das Schauen des Sehens in der Stille
Wandert der Blick
frei von Zwang etwas andres anzuschau’n
zum nächsten Augenblick
in der geheimen Zeit
so erhebt sich ganz spontan von
Diesem was zu wissen gilt

Das andere davor wird nicht gewusst
doch nicht vergessen
Die Reflektion ist nicht beschädigt
sie wird nur nicht mehr gebraucht
bei dieser reinen Schau

So sinkt MEIN Sehen
in Deine Schau noch tiefer ein
und
Ist nun wie immer schon
MEIN Wesen
das durch Dich
Substanz bekommt in dieser Welt

Nichts kann die Schau mehr stören
Gedanken sind nur leichte Fetzen
die raumlos vorüber ziehen
mal zwitschernd ihren Inhalt singen
mal stumm die Kreise drehen
um leise zu verschwinden
bis vielleicht auch das vergeht

Nichts fehlt
Nichts kommt hinzu
Da
Alles kommt aus MEINER Stille
ist es perfekt
wie ICH als
Dies erschein

Nun schaust Du
ICH in Herrlichkeit
Das letzte Suchen endet hier an dieser Stelle
Und das Finden wird bedeutungslos geschaut
Die Schau des Sehens in der Stille
IST Dein Leben nun

Der Friede ist jetzt endlos tief
Weil ICH schon ohne Anfang BIN
und jenseits der Süße der Erfahrung
verbleibt ein Leben
Frei
im Schau der Ewigkeit der leuchtend Leere

4. Und in welchem Zusammenhang steht es mit der Ist-Zeit?
Januar 25, 2012

20.07.2011

Fragen eines Freundes

1. Wie wird der Funke zum Feuer, das andere ansteckt?

2. Ab welchem Zeitpunkt wird das Feuer manifest?

3. Wie wichtig ist die Absicht?

4. Und in welchem Zusammenhang steht es mit der Ist-Zeit?

 

Es scheint so als ob der Tiefschlaf ohne Wahrnehmung, nur Stille ohne Bewegung, nur Nichts in Alles ruhend, die Wahrheit selber IST.

Nicht-Zeit erscheinungslos, unfassbar in sich selber ruhend,

ewig unberührt IST Dies Wahrheit.

Kein Wort kann Dies je beschreiben. Verstehen ist nicht möglich.

Gedanken prallen ab und versinken sich auflösend in Nichts, ohne Beute für das Denken mitzubringen.

Das Geschriebene stirbt bei der Sicht auf Diese Schönheit und geschriebene Zeilen verdorren zu bedeutungslosem Geschwätz.

Dies ist die Herrlichkeit, für die als Beschreibung nur lebendig Licht dem nahe kommen könnte und doch ist das nur eine grobe Beleidigung des Dies, wenn etwas zu beleidigen wäre.

Ohne Ort, ohne Zeit, ohne Substanz, ohne Ursache, ohne Wirkung schläft Dies nun scheinbar ein und beginnt zu träumen.

Und träumt den Traum des Menschen, der früh aus dem Schlaf erwacht.

Es träumt den scheinbaren realen Traum des Lebens, vielleicht vergleichbar wie luzides Träumen, in dem Handlung und Zeit als Wahrheit den geträumten Wesen erscheinen mag.

Bis Dies, die Traumenergie scheinbar sich erschöpfend am Betrachten der bunten Formenwelt, schlafen geht im Traum und erwacht in Nichts der Zeitlosigkeit, dass im Traum als Tiefschlaf erscheinen mag.

Doch ist genau Dies ist die Wachheit in sich selbst.

Die Quelle die sich selber träumt.

Das Gefühl von Zeit entsteht im dem Traum das ein geträumtes Wesen träumt scheinbar wach zu sein.

IST-Zeit ist Traumzeit und bezieht sich nur auf die geträumten Inhalte des Traumes das das Eine IST.

Und somit weist die Quelle, das Eine, auf sich selber hin.

Es offenbart sich durch sich selbst und ist das Einzige was Ist ohne je zu existieren.

Außerhalb des Traumes hat Zeit keinen Raum und Existenz und selbst der Traum existiert nur in Form des Traumes in sich selbst.

Das Eine, das all Dies ist, erkennt durch die geträumte Form des scheinbar wachen Wesens das Paradox, dass scheinbar Zeit in Zeitlosigkeit scheinbar existiert und sein Lachen schallt durch alle Dimensionen.

Die Lebendigkeit des Lachens ist das Vibrieren des Lichts aus dem der Traum zu bestehen scheint und im Erkennen Dessen schlägt Dies als Mensch die Augen auf, geblendet von der Herrlichkeit.

Die Sicht beendet die Knechtschaft an dem Glauben der Festigkeit der Zeit.

Doch es endet nicht der Traum, obwohl auch das geschehen kann.

Doch all das endet nur für niemand, sobald Dies gesehen wird.

Nun bleibt nur noch die Sicht von Nichts auf die Bewegung die scheinbar im Traum geschieht.

Und so endet jedes Wollen.

So endet jede Angst.

Was bleibt ist der Traum.

Völlig frei.

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