Einleitung

ও Einleitung

Da ist normalerweise eine gewisse Schüchternheit wahrzunehmen, die man vielleicht auch Scheu nennen könnte, über Dieses zu schreiben. Doch da ist auch diese unbändige unabweisbare Aufforderung, Dies was sich manifestiert hat anderen mitzuteilen.

Dies ist ganz gewiss nicht auf einen persönlichen Wunsch zurückzuführen, sondern wird scheinbar von etwas getragen, das weit über persönliche Wünsche und Vorstellungen hinausgeht.

Nach dem eines Nachts die persönliche Welt wie mit einem Paukenschlag ausgelöscht wurde, trat an der Stelle des persönlichen Erlebens der Welt, ein unpersönliches Sehen dessen was IST.

In dem Sehen Dessen erschienen Wörter, die sich zu Sätzen und Versen formten.

Dieses erschien unabweisbar und eine Kraft, die weit über die bekannten eigenen Möglichkeiten ging, forderte seinen Ausdruck und hat auch, im wahrsten Sinne des Wortes, die Feder in die Hand genommen.

Dies betraf sowohl die schon erwähnten Verse als auch Tagebuchnotizen dieser Wochen.

Angesichts dieser Unabweisbarkeit verblieb als einzige Möglichkeit still zu sein und den Dingen ihren Lauf zu lassen.

Die Kraft, die sich über einen Zeitraum von etwa sechs Wochen offenbarte, kann man nur als reine Liebe bezeichnen. Es erhob sich aus der Stille ein Sturm der Wahrnehmung wie es nie zuvor gekannt wurde und doch schien es so vertraut.

Das sich Offenbarte ist in sich perfekt und immer vollkommen.

Alle eventuellen Fehler und Unvollkommenheiten gehen allein auf mein Konto und sind meiner Ignoranz, Unwissenheit und mangelnder Klarheit zu verdanken.

Begleitet wurden diese Wochen von einem intensiven Gefühl, das man vielleicht als ein alles umschließenden Druck beschreiben könnte.

Einzig allein Schreiben hat diesen Druck zeitweise mindern können.

Den Druck hat größtenteils der Körper zu tragen gehabt, denn in einem psychologischen Sinne war die Person verschwunden.

Die verschwundene Person ließ ein Gefühl von Leerheit zurück, das mit nichts anderem aufzufüllen war.

Die Person ist bis heute nicht zurückgekommen.

Nun da der Sturm der Stille etwas abgeebbt ist, erhebt sich in Stille ein Leben das sich selber lebt.

Wie wunderbar.

Mögen alle fühlenden Wesen aus diesem Traum erwachen und frei sein.

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